Transfercoup

28. November 2012 10:16; Akt: 28.11.2012 10:56 Print

Ambri holt sich NHL-Stargoalie

Ambri-Piotta schlägt im NHL-Lockout zu. Die Leventiner verpflichten bis Ende Jahr den Stargoalie Cory Schneider von den Vancouver Canucks.

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Vancouvers Keeper verstärkte während dem Lockout Ambri-Piotta, bestritt aber am Wochenende vom 5./6. Januar genauso wie alle anderen noch in der Schweiz spielenden NHL-Stars seine letzten Partien. Der kanadische Jungstar von den Colorado Avalanche stiess am 9. Dezember zu Ambri und verliess die Leventiner am 7. Januar wieder. Der Center der Ottawa Senators spielte während dem Lockout für die Rapperswil-Jona Lakers. Am 3. Januar 2013 flog er zurück in die Heimat, in der Hoffnung, dass die NHL den Spielbetrieb in dieser Saison doch noch aufnimmt. Womit er wenige Tage später recht erhielt. Der Stürmer der Boston Bruins lief bis am 31. Dezember für den EHC Biel auf. Nach der Spengler-Cup-Teilnahme mit dem Team Canada kehrte er in seine Heimat zurück. Der Kanadier kam von den Boston Bruins zum HC Lugano. Er verliess den Verein zum Jahreswechsel wieder. Davos nahm am 4. Dezember den 27-jährigen Schweden von den Dallas Stars unter Vertrag. Er war in der letzten Saison der erfolgreichste Skorer seines Teams. Der Captain von Stanley-Cup-Sieger Los Angeles Kings spielte für die ZSC Lions. Der Stürmer der Montreal Canadiens lief während der Lockout-Zeit für Fribourg-Gottéron auf. Der New-York-Rangers-Akteur gab ein Gastspiel bei den Lakers, reiste aber bereits Mitte Dezember wieder ab. Die Nummer 88 von den Chicago Blackhawks verstärkte während des Lockouts den EHC Biel. (vorne) Der Erstrundendraft von 2007 hatte zu Beginn des Lockouts bei Ambri einen kurzen Auftritt. Nach nicht einmal drei Wochen reiste der Stürmer der Montreal Canadiens wieder ab. Angeblich wegen einer Ellenbogen-Entzündung. Der Goalgetter der Detroit Red Wings sorgte beim EV Zug für Furore. Der Teamkollege von Mark Streit bei den New York Islanders stürmte während des Lockouts beim SC Bern. Tavares war in der letzten NHL-Saison achtbester Skorer der Liga. Der Center der Washington Capitals spielte für die Kloten Flyers. Wegen Adduktorenproblemen reiste er aber bereits vor dem Lockout-Ende zweimal in die USA. Der Kanadier gehört seit sechs Jahren zum Stamm der Washington Capitals. Der Stürmer der Buffalo Sabres wurde von den SCL Tigers verpflichtet. Er reiste Ende November für medizinische Abklärungen vorerst zurück nach Nordamerika reisen - und kam auch nicht mehr zurück. Der Verteidiger der Minnesota Wild wurde während dem Lockout ebenfalls von den SCL Tigers verpflichtet. Und auch er musste Ende November für medizinische Abklärungen zurück in die USA reisen. Zurück kam er nicht mehr. Der Ur-Berner von den Nashville Predators spielte während dem Lockout beim SC Bern. Der Kanadier (vorne) gab ein Gastspiel beim HC Genf-Servette. In der NHL spielt der Center für die San Jose Sharks. Anfangs Dezember reiste er aus persönlichen Gründen in die Heimat zurück. Der Verteidiger der New York Islanders lief während des NHL-Lockouts für den SC Bern auf. Wie bereits beim letzten NHL-Lockout lief der Center der San Jose Sharks für den HC Davos auf. Auch der zweite «NHL-Davoser» vom Lockout 2005 kehrte zum HCD zurück. Der Verteidiger der Montreal Canadiens verstärkte für die Dauer des Lockouts den HC Genf-Servette. Der Stürmer, der mit den Detroit Red Wings in seine erste NHL-Saison starten wollte, spielte wie die vier Saisons zuvor beim EVZ. Der Ducks-Verteidiger verstärkte den HC Lugano. Der Verteidiger der Montreal Canadians kehrte während dem Lockout zum EV Zug zurück. Bereits bevor er sein Glück in der nordamerikanischen Ferne gesucht und gefunden hat, war Diaz bei den Innerschweizern acht Jahre lang unter Vertrag. Der Nashville-Predators-Spieler verstärkte Red Ice Martigny für knapp einen Monat. Nach dem Abgang von Hörnqvist sicherte sich Martigny die Dienste des Boston-Bruins-Akteurs. (r.) Der Däne spielte für den NLB-Klub Langenthal. Er steht seit 2008 bei den Ottawa Senators unter Vertrag.

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Ambri verstärkt sich bis Ende Dezember mit Option auf eine Verlängerung mit einem Top-Goalie aus der NHL. Dabei handelt es sich um den 26-jährigen Cory Schneider, ein amerikanisch-schweizerischer Doppelbürger, der somit das Ausländer-Kontingent der Tessiner nicht belastet und normalerweise für die Vancouver Canucks spielt.

Schneider debütierte 2008 in der NHL. In den letzten beiden Saisons etablierte er sich als immer besser werdender Backup des berühmten Roberto Luongo. Schneider wies in der letzten Saison (33 Spiele) eine Fangquote von 93,6 Prozent bei 1,96 Gegentoren pro Partie auf (drei Shutouts). Damit belegte er in den entsprechenden Rankings der NHL die Plätze 2 respektive 3. In den Playoffs steigerte sich Schneider in drei Einsätzen gar auf imponierende 96 Prozent abgewehrte Schüsse oder 1,31 Gegentore pro Partie.

Der 1,88 m grosse Schneider gilt als äusserst beweglicher Butterfly-Goalie. Er war 2004 im NHL-Draft in der ersten Runde von den Canucks gezogen worden. Ambris aktueller Stammkeeper ist der Kanada-Schweizer Nolan Schaefer.

National League A

Datum Spiel Resultat
31.10.14  Bern - Lausanne 5:1 (1:1,3:0,1:0)
31.10.14  Davos - Genève-Servette 5:2 (2:0,0:0,3:2)
31.10.14  Fribourg-Gottéron - Biel 6:3 (4:1,0:2,2:0)
31.10.14  Kloten Flyers - Zug 4:3 (1:0,1:0,1:3,0:0) n.P.
31.10.14  Lugano - Ambri-Piotta 3:1 (1:0,0:0,2:1)
R Mannschaft Sp S U+ U- N G : E P
1. Davos 18 13 1 1 3 84 : 45 42
2. ZSC 19 12 0 3 4 64 : 42 39
3. Bern 18 10 2 2 4 62 : 48 36
4. Lugano 18 9 3 3 3 60 : 46 36
5. Zug 18 9 2 2 5 62 : 44 33
6. Lausanne 19 9 1 0 9 51 : 49 29
7. Genève-Servette 19 5 3 3 8 52 : 65 24
8. Biel 18 5 2 4 7 49 : 63 23

9. Kloten Flyers 17 5 3 1 8 42 : 55 22
10. Fribourg-Gottéron 18 3 3 1 11 55 : 77 16
11. Ambri-Piotta 18 2 4 2 10 38 : 61 16
12. Rapperswil-Jona Lakers 18 2 1 3 12 43 : 67 11

(si)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Amstad am 28.11.2012 11:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Magisch

    Vorne der Sonnengott und hinten ein Hexer . Ambri wird magisch

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  • fredy am 28.11.2012 10:45 Report Diesen Beitrag melden

    luongo?

    ehm, bei den canucks ist doch luongo die nr. 1?

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  • Go Canucks am 29.11.2012 12:15 Report Diesen Beitrag melden

    Canucks Fans

    Das ist ja cool, wusste gar nicht, dass es so viele Canucks-Fans gibt in der Schweiz... Finde es toll, dass endlich ein Canuck in die Schweiz kommt. Am liebsten hätte ich jedoch die Sedins gesehen in der Schweiz. Denn mit dem erlaubten Mass an körperlichen Härte in der Schweiz, wäre es ganz einfach unmöglich die beiden bei ihrem berühmten "Cycling" zu stoppen! 2 der Top 5 Passer der Welt, die sich als Zwillinge blind verstehen...das ist Spektakel pur...es wäre zu geil die beiden auf CH-Eis zu sehen!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Go Canucks am 29.11.2012 12:15 Report Diesen Beitrag melden

    Canucks Fans

    Das ist ja cool, wusste gar nicht, dass es so viele Canucks-Fans gibt in der Schweiz... Finde es toll, dass endlich ein Canuck in die Schweiz kommt. Am liebsten hätte ich jedoch die Sedins gesehen in der Schweiz. Denn mit dem erlaubten Mass an körperlichen Härte in der Schweiz, wäre es ganz einfach unmöglich die beiden bei ihrem berühmten "Cycling" zu stoppen! 2 der Top 5 Passer der Welt, die sich als Zwillinge blind verstehen...das ist Spektakel pur...es wäre zu geil die beiden auf CH-Eis zu sehen!

  • Heartofacanuck am 28.11.2012 21:36 Report Diesen Beitrag melden

    We're all Canucks!

    Ich habe so gehofft, dass Schneider in die Schweiz kommt. Schneider ist genial! ^^

  • klotener am 28.11.2012 20:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nicht schlecht!

    glückwunsch ambri, besser als Luongo ist Schneider sicher:)

  • egal am 28.11.2012 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    mal schauen

    wie er sich schlagen wird. Für NHL-Hüter ist die umstellung auf internationales Eis viel schwerer als für Feldspieler. Alleine schon die unterschiedliche Distanz eines Blueliners. Live auch so gesehen zB auch am Kings-Backup Bernier, welcher in der zweiten Deutschen Liga unsicherheiten und Eier aneinanderreihte, zumindest in den ersten Spielen. An Ambris stelle hätte ich lieber auf einen Stürmer gesetzt. Ambri kann sich keine Anpassungsschwierigkeiten leisten im Tor, und am Torwart lag es bisher auch nicht.

  • Luganesi am 28.11.2012 16:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles gute

    Super Ambri! Hoffe er bleibt ein weilchen! ;) alles gute aus Lugano

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