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National League A
23. November 2008 14:23; Akt: 23.11.2008 19:06 Print
Bern entscheidet Spitzenkampf in der Overtime
Der SC Bern hat sich gegen die ZSC Lions erfolgreich für die Niederlage gegen Aufsteiger Biel rehabilitiert. In einem vor allem am Schluss ereignisreichen Spitzenkampf bezwingt der SCB den Meister aus Zürich mit 3:2 nach Verlängerung. Im zweiten Sonntagsspiel schaffte Servette die Revanche und bezwang Fribourg mit 8:5.
Verteidiger Roman Josi und die ausgedünnte ZSC-Verteidigung sorgten am Sonntag dafür, dass die Bezeichnung Krise auf den SCB (noch) nicht zutrifft. Bern besiegte die ZSC Lions nach einem 1:2- Rückstand mit 3:2 nach Verlängerung. Bis zur 52. Minute führten die Zürcher. Dann bewerkstelligte der erst 18-jährige Back Josi mit den sehenswerten Saisontoren 5 und 6 die späte Wende. Mit den zwei Punkten durfte Bern zufrieden sein.
Viel Verkehr vor ZSC-Goalie Flüeler.(Bild: Keystone)
Eindrucksvoll fiel die Reaktion auf das 1:6 vom Vorabend in Biel gar nicht aus. Bern verdiente sich im Finish den Sieg zwar mit einem klaren Chancenplus, allerdings erspielte sich der SCB die entscheidenden Vorteile erst, als den ZSC Lions die Luft ausging.
Der Zürcher SC war mit bloss fünf Verteidigern in die Partie gestiegen. Severin Blindenbacher, Mathias Seger und Radoslav Suchy kamen alle auf rund 30 Minuten Eiszeit. Dass den Zürcher Backs am Schluss die Luft ausging, entsprach der Logik. Die ZSC Lions kassierten ihre zehn Strafminuten alle erst ab der 48. Minute. Das 3:2-Siegtor fiel nach 90 Sekunden der Overtime in doppelter Berner Überzahl. In der Verlängerung sassen Seger, Suchy und Blindenbacher gemeinsam auf der Strafbank.
Gelungene Revanche dank Ausländern
Zwei völlig unterschiedliche Derby lieferten sich in zwei ausverkauften Hallen Servette und Gottéron. Fribourg gewann am Samstag 2:1; am Sonntag revanchierte sich Genf mit einem 8:5. Am Samstag boten sich die beiden Teams ein von Taktik geprägtes, nervöses Duell. Am Sonntag in der Genfer Les-Vernets-Halle ging es hektisch wie am «Tag der offenen Tür» zu und her. Sensationell gut spielte Servette am Sonntag Powerplay. Das Team von Chris McSorley erzielte in Überzahl sechs Tore aus nur acht Chancen. Unbeschadet überstand Fribourg gar nur eine Strafe, denn Juraj Kolniks 3:2 in der 26. Minute fiel unmittelbar nach Ablauf einer Strafe gegen Laurent Meunier, noch ehe dieser wieder eingreifen konnte.
Die Vorentscheidung fiel in der 32. Minute, als Servette durch Powerplaytore von Tony Salmelainen und Serge Aubin innerhalb von 20 Sekunden von 3:3 auf 5:3 davon zog. Aubin erzielte einen Hattrick und Servette total drei Tore in doppelter Überzahl. Gottéron konnte nach dem 4:6-Anschlusstor ebenfalls zwei Minuten lang in doppelter Überzahl spielen, nützte die Chance zur Rückkehr ins Spiel indessen nicht.
Am Samstag in Fribourg hatte Julien Sprunger Gottéron in der 57. Minute zum Sieg geschossen. Held des Abends mit 23 Paraden und nur einem kassierten Gegentor war jedoch Goalie Olivier Gigon, der den verletzten Sébastien Caron (Bänderzerrung/10 Tage Pause) vorzüglich ersetzte. Auch Gigon erlebte ein abwechslungsreiches Weekend. Am Sonntag gelang ihm sogar eine Parade mehr (24), allerdings kassierte er acht Gegentore.
National League A, 25. Runde
SC Bern - ZSC Lions 3:2 nP(0:0,1:1,1:1,1:0)
PostFinance-Arena. - 15 978 Zuschauer. - SR Reiber/Stalder, Arm/Küng.
Tore: 26. Dubé (Gamache, Gelinas) 1:0. 40. (39:53) Alston (Blindenbacher, Trudel) 1:1. 47. Seger (Sejna, Alston/Ausschluss Rytz) 1:2. 52. Josi 2:2. 62. (61:30) Josi (Jobin, Gamache/Ausschlüsse Blindenbacher, Seger) 3:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.
Bern: Bührer; Roche, Rytz; Jobin, Josi; Beat Gerber, Philippe Furrer; Marc Leuenberger; Gelinas, Dubé, Gamache; Bordeleau, Martin Plüss, Rüthemann; Pascal Berger, Thomas Ziegler, Reichert; Trevor Meier, Froidevaux, Daniel Meier; Alain Berger.
ZSC Lions: Blindenbacher, Suchy; Cadonau, Seger; Geering; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Bühler, Pittis, Trudel; Bastl, Alston, Monnet; Krutow, Gloor, Grauwiler.
Bemerkungen: Bern ohne Patrik Bärtschi, Chatelain (beide verletzt) und Abid, ZSC Lions ohne Sulander (beide überzählige Ausländer), Forster, Daniel Schnyder, Oliver Kamber und Stoffel (alle verletzt). - Timeout Bern (59.).
Servette - Fribourg 8:5 (2:2,3:1,3:2)
Les Vernets. - 6783 Zuschauer (ausverkauft). - SR Prugger/Stricker, Mauron/Schmid.
Tore: 3. Neuenschwander 0:1. 6. Aubin (Goran Bezina, Kolnik/Ausschluss Heins) 1:1. 8. Heins (Knöpfli, Jeannin/Ausschluss Augsburger) 2:1. 19. Salmelainen (Goran Bezina, Florian Conz/Ausschluss Meunier) 2:2. 26. Kolnik (Florian Conz, Ritchie) 3:2. 29. Heins (Snell, Wirz) 3:3. 32. (31:11) Salmelainen (Goran Bezina/Ausschlüsse Hasani, Birbaum) 4:3. 32. (31:31) Aubin (Mercier, Gobbi/Ausschluss Birbaum) 5:3. 42. Olivier Keller (Savary, Trachsler) 6:3. 44. Meunier (Collenberg, Sprunger) 6:4. 50. Ritchie (Aubin, Kolnik/Ausschlüsse Wirz, Ulmer; Salmelainen) 7:4. 57. Neuenschwander (Sprunger, Meunier) 7:5. 59. Aubin (Ritchie, Kolnik/Ausschlüsse Meunier, Heins) 8:5.
Strafen: 7mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Salmelainen, Mercier) gegen Genève- Servette, 10mal 2 plus 5 Minuten (Heins) plus Spieldauer (Heins) gegen Fribourg.
Genève-Servette: Mona; Vukovic, Goran Bezina; Gobbi, Olivier Keller; Mercier, Schilt; Heynen; Florian Conz, Ritchie, Kolnik; Salmelainen, Aubin, Déruns; Cadieux, Trachsler, Savary; Rubin, Augsburger, Suri.
Fribourg: Gigon; Heins, Snell; Birbaum, Reist; Marc Abplanalp, Collenberg; Neuenschwander, Meunier, Ulmer; Law, Jeannin, Knöpfli; Sprunger, Wirz, Botter; Sandro Abplanalp, Montandon, Hasani.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Höhener, Rivera, Breitbach, Fedulow (alle verletzt) und Vigier (überzähliger Ausländer), Fribourg ohne Caron, Mowers, Chouinard, Ngoy, Bykow, Benny Plüss, Seydoux, Lauper (alle verletzt) und Geoffrey Vauclair (familiäre Gründe). - Timeout Fribourg (31:31). - Pfostenschuss Goran Bezina (50.).
LIVE-TICKER
62. Tor für den SCB! Roman Josi entscheidet den Spitzenkampf. Mit einem Slapshot von der blauen Linie bezwingt er ZSC-Goalie Flüeler und beendet diese Partie.
62. Chancen im Sekunden-Takt für den SCB. Die drei Zürcher und Flüeler machen den Slot aber dicht.
61. Schon wieder eine Strafe gegen die Lions. Seger trifft Dubé mit dem Stock im Gesicht. Die Überzahlsituation dauert noch etwas länger, es bleibt aber beim fünf gegen drei.
61. Weiter geht's mit der Verlängerung! Bern immer noch mit zwei Mann mehr auf dem Feld.
- Im letzten Drittel war richtig viel Pfeffer im Spiel. Strafen, Chancen, Torszenen - so hätte man sich das von Anfang an gewünscht.
60. Die reguläre Spielzeit ist abgelaufen. 2:2-unentschieden steht es nach 60 Minuten. Die Verlängerung oder das Penaltyschiessen werden diese Partie entscheiden.
60. Noch eine Strafe gegen die Lions! Blindenbacher holt Dubé mit sehr hartem Einsatz von den beiden. Doppelte Überzahl für den SCB, aber nur noch sechs Sekunden zu spielen.
60. Das Powerplay steht und Flüeler muss mehrmals eingreifen, lässt aber keinen Abpraller zu.
59. Nochmals eine Strafe gegen die ZSC Lions. Suchy muss in einem äusserst ungünstigen Moment in die Kühlbox. Van Boxmeer nimmt sogleich ein Time-out.
59. Der SCB sucht den Siegtreffer mit mehr Elan als die ZSC Lions. So richtig Sorgen machen müssen sich die Lions aber nicht. Alles deutet auf eine Verlängerung hin.
57. Bern wieder komplett und gleich wird es gefärhlich vor Flüeler. Roche verpasst die Führung für den SCB nur knapp.
56. Gardner, hinter dem Tor, sieht Sejna. Dieser verzieht jedoch aus aussrichtsreicher Position.
55. Kaum komplett dürfen die Lions nun mit einem Mann mehr agieren. Bordeleau muss auf Berner Seite für zwei Minuten raus.
55. Erst kurz vor Ablauf der Strafe steht das Powerplay der Berner. Zu spät, um Gefahr vor Flüeler zu bringen. Der ZSC wieder komplett.
53. Strafe gegen die ZSC Lions. Thibaut Monnet muss wegen Behinderung zwei Minuten auf die Strafbank. Nächste Überzahl für den SCB.
52. Tor für den SC Bern! Roman Josi fängt einen Befreiungsschlag der Lions an der blauen Linie ab und wird nicht am Schuss gehindert. Keine Abwehrchance für Flüeler.
50. Die Lions wieder komplett. Ausser der Chance von Dubé hat der SCB wenig aus dieser Überzahlsituation gemacht.
48. Dubé mit der Möglichkeit zum Ausgleich. Er scheitert am glänzend parierenden Flüeler.
48. Strafe gegen die Lions. Geering muss wegen Haltens für zwei Minuten auf die Strafbank. Erstes Powerplay für den SCB.
48. Tor für die ZSC Lions! Matthias Seger zieht von der blauen Linie ab. Marco Bührer mit zwei Spieler vor seiner Nase ohne Abwehr-Chance. Der ZSC hat die Überzahlsituation also doch noch genutzt.
47. Die erste Strafe gegen den SCB ist vorbei.
46. Der nächste Berner wandert in die Kühlbox. Ritz erhält zwei Minuten für einen Stockschlag gegen Gardner. Über eine Minute spielt der ZSC jetzt mit zwei Mann mehr.
46. Sejna mit der Chance zur Zürcher Führung! Bürher mit einer Glanzparade.
45. Das Spiel wird im letzten Abschnitt deutlich intensiver geführt als noch zu Beginn der Partie. Und prompt gibt es die zweite Strafe des Spiels. Der Berner Marc Leuenberger muss wegen einem Haken auf die Strafbank.
43. Gardner verliert die Scheibe vor Bührer. Vorbildlich wie der Topskorer der Lions aber zurückt eilt und sich den Puck wieder erkämpft.
41. Weiter geht's mit dem letzten Drittel. Die Berner werden mit viel Wut im Bauch in die letzten 20 Minuten starten.
- Egal wie das Spiel ausgeht: Das 1:1 der Lions wird noch zu reden geben. Wohl niemand im Stadion kann mit absoluter Sicherheit sagen, ob die Scheibe beim Schuss von Alston tatsächlich im Tor war. Auf den Viedobildern war es nicht genau zu sehen, troztdem entschieden die beiden Head-Schiedsrichter Stalder und Riber auf Tor.
20. Das zweite Drittel ist zu Ende. Etwas unverdient kommen die ZSC Lions kurz vor Drittelsende zum Ausgleich. Mit einem gellenden Pfeifkonzert werden die vier Schiedsrichter vom Berner Publikum in die Kabine begleitet.
20. Roland Stalder entscheidet auf Tor! Jan Alston hat also sieben Sekunden vor Ablauf des zweiten Drittels den Ausgleich für die Lions erzielt. Ein sehr heisser Entscheid - das Netz soll sich angeblich bewegt haben. Auf den Video-Bildern war aber nicht eindeutig zu sehen, ob die Scheibe hinter der Linie gewesen ist. Proteste der Berner blieben allerdings gänzlich aus.
20. Tor oder nicht Tor? Alston feiert den vermeintlichen Ausgleich. Ob der Puck wirklich im Tor war, weiss aber niemand auf dem Feld. Nach der Viedeo-Analyse entscheidet Schiedsrichter Stalder auf ...
38. Riesenchance für den SC Bern! Zwei gegen eins Situation mit Rüthemann und Plüss. Seger kann sich im letzten Moment aber noch in den Querpass werfen.
34. Trevor Meier kommt über rechts ins Drittel des ZSC, spielt zur Mitte auf Jobin. Dieser schiesst und scheitert knapp an Flüeler.
32. Der Führungstreffer hat dem SCB mehr Selbstvertrauen gebracht. Viel häufiger kommen sie nun vor Flüeler zum Abschluss. Doch der Zürcher Torhüter hält dem Ansturm stand.
29. Kaum ist Plüss wieder von der Strafbank zurück, kommt er auch schon zur nächsten Berner Chance. Bührer muss sein ganzes Können zeigen, um diesen Schuss zu halten.
28. Schlechtes Powerplay der Lions. Dubé schnappt sich zweimal die Scheibe und kann wertvolle Zeit verstreichen lassen. Bern wieder komplett
27. Kaum fällt das erste Tor, gibt es auch schon die erste Strafe des Spiels. Plüss wandert für zwei Minuten auf die Strafbank, der ZSC in Überzahl.
26. Tor für den SC Bern! Aus heiterem Himmel erzielt Dubé die Führung für den SC Bern. Mit einem knallharten Schuss von der blauen Linie bezwingt der Berner Topskorer den ZSC-Torhüter Flüeler.
26. Kleine Unsicherheit bei Flüeler. Er lässte einen Schuss von Gamache abprallen. Kein Berner ist aber bereit per Abstauber zu profitieren.
24. Wieder tauchen die Lions gefährlich vor Bührer auf. Gardner setzt Sejna im Slot ein. Dieser spielt aber noch einmal quer, anstatt selbst zu schiessen.
22. Bastl mit der Möglichkeit zur Führung für die Lions. Er scheitert an Bührer, nachdem er herrlich von Cadonau freigespielt wurde.
21. Weiter geht's mit dem Mittelabschnitt. Wann fällt im Spiel der beiden Titel-Favoriten endlich der erste Treffer?
- Keine Tore, keine Strafen. Der Spitzenkampf in Bern hat bislang nicht gehalten, was er versprochen hat. Bern zeigt sich zwar bemüht, in der Offensive gelingt bislang aber noch nicht allzu viel.
20. Das erste Drittel ist zu Ende! In einem nicht gerade hochklassigen Spitzenkampf zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions steht es nach 20 Minuten immer noch 0:0. Steigerungspotenzial bei beiden Mannschaften ist also vorhanden.
19. Der SC Bern hat das Spieldiktat nun definitiv übernommen. Die Lions kommen nur noch mit Einzelleistungen ins Drittel der «Mutzen».
17. Grosschance für den SC Bern. Gelinas wird von Dubé freigespielt. Der Schuss der 38-jährigen NHL-Legende fliegt aber übers Tor.
16. Wieder setzt sich die vierte Berner Linie im Drittel der Lions fest. Trevor Meier findet Froidevaux in der Mitte. Flüeler aber auf dem Posten.
13. Froidevaux setzt sich am rechten Flügel durch. Kurz vor dem Querpass in den Slot wird der Berner Stürmer aber an die Bande abgedrängt.
10. Glück für Marco Bührer! Ein Schuss von Seger von der blauen Linie kann der Berner Torhüter gerade noch an den Pfosten lenken.
9. Es geht hin und her in einem bislang intensiven Spitzenkampf. Bern wirkt optisch leicht überlegen, die Lions sind bei ihren Angriffen aber weitaus gefährlicher.
7. Roche wagt den ersten Schuss auf ZSC-Goalie Flüeler. Mit dem Schoner kann der junge Torhüter die Scheibe aber aus der Gefahrenzone befreien.
5. Grosschance für die ZSC Lions! Matthias Seger kann nach einem herrlichen Zuspiel von Pittis alleine auf Bührer laufen. Der Berner Torhüter hält aber bravourös.
4. Noch hat sich keine der beiden Mannschaften eine Torchance herausspielen können. Die Berner geben den Ton an, die Lions stehen in der Defensive aber sehr kompakt.
2. Bern in den ersten Sekunden deutlich mehr in Scheibenbesitz. Die Mannschaft scheint gewillt, eine Antwort auf die historische Niederlage in Biel zu geben.
1. Das Spiel hat begonnen! Beide Teams haben gegenüber der letzten Partie den Torhüter gewechselt. Bei Bern spielt wieder Marco Bührer für Jonas Müller und bei Lions ersetzt Lukas Flüeler den Finnen Ari Sulander.
- Die ZSC Lions können heute mit einem Sieg in Bern die Leaderposition von den Kloten Flyers zurückerobern.
- Nach der Pleite in Biel hat John Van Boxmeer auf den Ausländerpositionen umgestellt. Für Ramzi Abid kommt heue Sébastien Bordeleau zum Zug.
20 Minuten Online berichtet ab 15.45 Uhr live vom Spitzenspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions.
Vor dem Spiel
Ausgerechnet vor den beiden Spitzenspielen gegen den Meister aus Zürich kassierte der SC Bern im Berner Derby in Biel eine empfindliche Niederlage. Eine derart schwache Leistung des müde, aber auch überheblich, wirkenden Teams von John Van Boxmeer hatte man in dieser Saison noch nicht gesehen. Doch nach dem Spiel ist vor dem Spiel - und so hat der SCB bereits heute gegen die ZSC Lions die Chance, sich für Blamage von Biel zu rehabilitieren. Trainer Van Boxmeer hat bereits erste Umstellungen im Team angkündigt. Sébastien Bordeleau wird für Ramzi Abid ins Team zurückkehren.
Gegen die formstarken Lions, die im Gegensatz zum heutigen Gegner ihre Chancen auf einen Halbfinla-Platz in der Champions Hockey League aufrecht halten konnten, müssen sich die «Mutzen» vor allem kämpferisch steigern. Denn der heutige Gegner hat momentan einen Lauf. Siebmal in Folge haben die Stadtzürcher zuletzt gewonnen. Und mit einem Sieg gegen den SCB könnte die Mannschaft von Sean Simpson die Tabellenführung, die gestern vom Kantonsrivalen aus Kloten übenommen wurde, wieder zurückgewinnen. Die zwei bisherigen Partien der Saison hat aber jeweils der SC Bern für sich entschieden.
Im zweiten Sonntagsspiel kommt es zum zweiten aufeinanderfolgenden Romandie-Derby des Wochenendes. Nachdem Fribourg-Gottéron gegen Servette gestern in der Patinoire St. Leonard dank einem Tor von Topskorer Julien Sprunger knapp mit 2:1 gewinnen konnte, kommt es heute zur Revanche in Genf. Da sowohl Servette wie auch Fribourg in dieser Saison vor allem von ihrer Heimstärke leben, könnte heute im Genfer Les Vernets alles wieder anders aussehen.
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