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14. November 2012 19:47; Akt: 14.11.2012 19:53 Print
Die Leichtigkeit des Skorens
von Marcel Allemann - Er skort und skort und skort. Damien Brunner (26) ist ein Schweizer Phänomen.
Die Lockout-Spieler in der Schweiz.
Letzte Saison wurde Brunner als erster Schweizer seit 30 Jahren PostFinance-Ligatopskorer. Diese Saison führt der Zug-Stürmer diese Wertung mit 11 Toren und 21 Assists bereits wieder souverän an. Und das obwohl er erst ab der 4. Runde eingriff – ursprünglich wollte Brunner diese Saison sein Glück ja bei den Detroit Red Wings versuchen. Daher ist er aktuell - ohne je ein Spiel in der NHL gespielt zu haben - der produktivste Lockout-Star in der NLA.
Bildstrecken Zug dreht Spiel gegen ZSC LionsSchweizer Stürmern geht die Kaltblütigkeit vor dem Tor oft ab. Brunner ist mit seinen Skorerwerten somit ein Phänomen. Und er scheint auf diese Saison hin, nochmals besser geworden zu sein. «Ich habe versucht, konstanter zu werden. Das gelingt mir zwar nicht immer, aber ich denke schon, dass ich Fortschritte gemacht habe», sagt Brunner dazu. Auf dem Eis lebt er die Leichtigkeit des Skorens aus: «Ich mache mir keine Gedanken, sondern habe mit diesen Zwei einfach Spass.» Mit «diesen Zwei» meint Brunner seine genialen Linienpartner Henrik Zetterberg und Linus Omark. Das schwedisch-schweizerische Trio ist für jede Verteidigung ein Albtraum.
Für Brunner dagegen ist es ein Traum ein Teil davon zu sein – vor allem hinsichtlich seiner Zukunft. Denn Zetterberg wird auch bei Detroit sein Teamkollege sein. «Ich hoffe, dass es in der NHL bald losgeht», sagt der Stürmerstar deshalb nicht ohne Hintergedanken. Er weiss allerdings auch: «Dass ich hier mit Henrik gut harmoniere, garantiert mir drüben gar nichts.»

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