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Ambühl im Anflug?
09. November 2012 11:09; Akt: 09.11.2012 16:05 Print
Ein Deal unter Freunden und der HCD ist Meister
von Klaus Zaugg - Mit dem Wunschtransfer von Samuel Walser hat HCD-Trainer Arno Del Curto das erste Teilchen für ein neues Meister-Puzzle bekommen. Andres Ambühl könnte ebenfalls nach Davos wechseln.
Der HCD bastelt am neuen Meisterteam.
Immer wieder betont Präsident Gaudenz F. Domenig, der HCD befinde sich in einer langen Phase der Erneuerung. Von meisterlichem Ruhm spricht er nicht. Die Rückkehr ganz nach oben könnte dem HCD allerdings schneller gelingen, als es jetzt scheint.
Bildstrecken Die Hockey-Nati am Deutschland Cup 2012Mit Samuel Walser (20) kommt aus Kloten ein kräftiger Center (190 cm/97 kg) für drei Jahre. Er kann Leitwolf Reto von Arx (36) auf der Mittelachse entlasten. Bei den Kloten Flyers hat Walser sein Potenzial bei weitem noch nicht entfaltet (diese Saison 20 Spiele, 3 Tore, 2 Assists). Arno Del Curto ist dazu in der Lage, aus Samuel Walser so etwas wie eine NLA-Antwort auf Eric Lindros zu machen.
Geld spielt keine Rolle
Walser nimmt im Neuaufbau des Rekordmeisters eine zentrale Rolle ein. Doch er alleine macht den HCD noch nicht zu einem Meisterkandidaten für die Saison 2013/14. Ein anderer Stürmer würde es: Andres Ambühl (29). In Davos gross geworden und nach einer Saison in Nordamerika (2009/10) nun der Leitwolf der ZSC Lions. Mit diesem Powerstürmer könnte Arno Del Curto im Frühjahr 2014 wieder auf Titeljagd gehen.
Die grosse Frage ist also: Kehrt Andres Ambühl im nächsten Sommer nach Davos zurück? Oder können die ZSC Lions den Vertrag ihres vielleicht wichtigsten Feldspielers verlängern?
Das Geld wird nicht entscheiden. Die wohlbestallte Männerrunde der HCD-Göttivereinigung «Kristall Club» wird jede Offerte des ZSC-Milliardärs Walter Frey kontern und überbieten. Ein Wechsel zum HCD wäre auch nicht ein Transfer, der zwischen Sportchef oder Präsident und Agent oder Spieler ausgehandelt wird. Es wäre sozusagen ein Deal unter Kumpels. Zwischen HCD-Trainer Arno Del Curto und Andres Ambühl. Die beiden verbindet eine lange Freundschaft. Sie stehen in regelmässigem Kontakt.
Die Entscheidung liegt bei Ambühl
Die Frage von 20 Minuten Online geht also an Arno Del Curto: Haben Sie Andres Ambühl schon eine Offerte gemacht? Die Antwort ist angesichts der Bedeutung des Traktandums einigermassen überraschend: «Nein, habe ich nicht.» Wie das? Hat der HCD denn kein Interesse an einer Rückkehr des Nationalstürmers? «Doch», sagt Arno Del Curto. Aber er führe keine Transfergespräche mit Andres Ambühl.
«Wir kennen uns seit Jahren. Er hat mir gesagt, dass er sich wahrscheinlich im Dezember entscheiden wird. Kommt er zum Schluss, dass es für ihn an der Zeit ist, Zürich zu verlassen, dann werden wir ihm eine Offerte machen. Vorher nicht.» Eine bemerkenswerte Vertrauensbasis zwischen Wunschspieler und Trainer.
Nach Samuel Walser auch Andres Ambühl zu Davos? Es wäre ein Transfer, der die Hockeylandkarte verändern und den HCD wieder zum Titelkandidaten machen würde. «Das sagen Sie», schwächt Arno Del Curto solche Spekulationen ab. «Aber es wäre natürlich schön, auch noch Andres Ambühl in unserer Mannschaft zu haben…»
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Alle 39 Kommentare

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Easy Hockeyfans
Der Lockout zeigt doch, dass jeder Verein seine Geldgeber im Hintergrund hat. Dies musste ich auch als SCB Supporter erfahren obschon es in den letzten Jahre immer hiess, dass der SCB keine grossen Geldgeber im Rücken hat. Und der Spengler Cup gehört in die Altjahreswoche wie der Kristbaum zu Weihnachten. Wir sollten uns glücklich schätzen, dass es im schweizer Eishockey soviele Geldgeber hat und dies in allen Teams. So bleibt die Liga ausgeglichen wie sonst niergends auf der Eishockeyweltkarte.
Unglaublich
Unglaublich was die meisten der hier Kommentierenden wieder für eine Supermeinung haben. Zuerst einmal kein einziger vom HCD sagt, dass Geld keine Rolle spielen würde, sondern dies ist lediglich eine Annahme von Klaus Zaugg. Zudem kann ich es nicht mehr hören wenn immer und immer wieder gegen andere Vereine geschossen wird. Supportet lieber Eure Lieblingsmannschaft als alle anderen herunterzuputzen nur, weil sie besser sind als Euer Liblingsteam. Betrifft die gesamte Schweiz und mehr oder weniger alle grossen Teamsportarten.
Neiiiiin
Da kann ich leider nur etwas sagen: AGAINST MODERN HOCKEY!