National League

05. Januar 2018 22:24; Akt: 05.01.2018 22:48 Print

Kloten erkämpft sich einen Punkt gegen Lausanne

Das Team von Kevin Schläpfer erzwingt daheim in der letzten Minute die Verlängerung, muss sich in dieser aber 2:3 geschlagen geben. Lugano entscheidet das vierte Derby in Folge für sich.

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Klotens Coach Kevin Schläpfer treibt seine Spieler an. (Bild: Keystone)

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Schlusslicht Kloten musste sich Lausanne, das in den vorangegangenen sieben Partien nur einen Sieg geholt hatte, erneut beugen. Die Mannschaft von Kevin Schläpfer unterlag vor eigenem Anhang 2:3 nach Verlängerung. Lausanne war im Duell der beiden Sorgenkinder der National League, die ihre Verunsicherung nicht kaschieren konnten, das glücklichere Team. Der Schweizer Nationalstürmer Joël Vermin sorgte für die minimale Differenz. Nachdem er in der 25. Minute bereits zum 2:1 getroffen hatte, doppelte er nach 75 Sekunden der Verlängerung nach.

Kloten hatte viel Kampfgeist gezeigt und 40 Sekunden vor Schluss durch Tommi Santala die Overtime erzwungen. Am Ende standen die Zürcher aber wie am Dienstag gegen Ambri wieder nur mit einem Punkt da. Lausanne feierte zwar einen Erfolg, muss sich aber dennoch über einen unnötig verlorenen Zähler ärgern.

Die Klotener kommen auch im neuen Jahr nicht vom Fleck. In den ersten beiden Spielen verloren sie zuhause gegen den Zweit- und den Drittletzten. Lausanne erhält hingegen am Samstag in einem zweiten Spiel innert 24 Stunden gegen das Schlusslicht die Chance, einen Schritt in Richtung Playoffs zu machen.

Luganos nächster Derbysieg

Ausgerechnet im Tessiner Derby fand Lugano nach vier Niederlagen in Serie aus seiner Krise heraus. Die grosse Figur war mit seiner ersten Doublette der Saison Linus Klasen. Der Schwede traf im Startdrittel innerhalb von knapp vier Minuten zur eher schmeichelhaften 2:0-Führung für die Gastgeber. Im mittleren Abschnitt bot sich den Leventinern die Chance zur Wende. Nick Plastino traf jedoch nur den Pfosten. Wenig später erhöhte Luganos Topskorer Luca Fazzini mit seinem 17. Saisontor in Überzahl auf 3:0 und sorgte für die Vorentscheidung.

Ambri steckte allerdings nie auf und verkürzte im Schlussdrittel zweimal auf zwei Tore Differenz. Mehr lag nicht mehr drin – trotz am Ende 46:40 Torschüssen. Ambri war zuvor seit dem 4:3-Sieg über den Erzrivalen zum Saisonauftakt nie mehr als ein Treffer gegen den HCL gelungen.

Trotz des guten Eindrucks, den das Team unter Jungtrainer Luca Cereda hinterlässt, steht Ambri-Piotta nicht besser da als vor einem Jahr und muss sich langsam mit dem Playout anfreunden. Die Equipe hat nur zwei der letzten neun Spiele gewonnen und liegt bereits sieben Punkte hinter dem drittletzten Lausanne.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Overlord44 am 05.01.2018 22:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erkämpft sich einen Punkt?

    Duell gegen einen direkten Konkurrenten... das heisst man hat 2 Punkte verloren.

    einklappen einklappen
  • Realist am 06.01.2018 01:03 Report Diesen Beitrag melden

    Lichter löschen

    Wieder nach Overtime der Loser! Kloten hat sich leider daran gewöhnt, ganz schlechte Tendenz...

  • Brian Propp am 06.01.2018 10:13 Report Diesen Beitrag melden

    So siehts aus

    Unglaublich was Ambri für Chancen vergeigte, Lugano's Glück. Das war in den letzten 7 Spielen anders. Gegen gute Teams wirds für Lugano schwer. Kloten kann die letzte Runde der Playouts planen und hoffen, dass man gegen Ambri gewinnt und so den Ligaerhalt schafft. Sonst ist LiLö im Schlumpfweg...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Herr Max Bünzlig am 06.01.2018 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    das war purer Zufall, mehr nicht

  • soli am 06.01.2018 14:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    sl oder mysports

    kloten soll endlich absteigen, mit dieser leistung schaffen die in der sl nicht mal den sprung unter di besten 8.

  • Didi Wagga am 06.01.2018 10:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schluefweg

    Neuanfang 1 Liga bitte schön. Praplan Hollenstein wollen auch mal was gewinnen!

  • Brian Propp am 06.01.2018 10:13 Report Diesen Beitrag melden

    So siehts aus

    Unglaublich was Ambri für Chancen vergeigte, Lugano's Glück. Das war in den letzten 7 Spielen anders. Gegen gute Teams wirds für Lugano schwer. Kloten kann die letzte Runde der Playouts planen und hoffen, dass man gegen Ambri gewinnt und so den Ligaerhalt schafft. Sonst ist LiLö im Schlumpfweg...

  • Roman am 06.01.2018 09:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leichte Verbesserung

    Wow unter Tirkkonen lief es noch schlechter, aber Kloten ist zum Teil seher nahe dran an einem Sieg, doch zuletzt fehlt die Effiziens und das nötige Glück. Schönen Tag noch!