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National League A

ZSC Lions souverän, Servette gewinnt in Bern

Der Leader ZSC Lions bleibt auf fremdem Eis eine Macht. Der Victoria-Cup-Sieger feierte gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit 6:0 im zehnten Auswärtsspiel der Saison den neunten Sieg.

Davos hat das Jubiläums-Spiel in Kloten mit 3:2 für sich entschieden.
Davos hat das Jubiläums-Spiel in Kloten mit 3:2 für sich entschieden. (Bild: Keystone)

Fribourg-Gottéron feierte mit einem 5:4-Sieg nach Verlängerung in Biel den achten Erfolg in Serie und ist jetzt nur noch einen Punkt hinter dem achten und letzten Playoff-Rang klassiert.
Diese Position belegen derzeit die kriselnden Rapperswil-Jona Lakers, die gegen die ZSC Lions vor eigenem Anhang gleich eine 0:6- Packung kassierten. Die Lions führen die Tabelle nunmehr mit sechs Punkten Vorsprung an.

Neuer Tabellenzweiter ist Genève-Servette, das sich beim bisherigen Tabellenzweiten SC Bern mit 4:1 durchsetzte. Allerdings verloren die Genfer ihren Nationalverteidiger John Gobbi, der nach einem Bandencheck von Tristan Scherwey am Boden liegen und vom Eis geführt werden musste.

Der HC Davos verteilte anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums der Kloten Flyers keine Geschenke. Die Bündner kamen nach dem 2:1- Heimsieg vom Vortag zu einem 3:2-Sieg gegen den gleichen Gegner in der Kolping-Arena.

Ambri-Piotta feierte nach einem 0:4-Rückstand gegen die SCL Tigers mit einer spektakulären Wende und einem 5:4 nach Penaltyschiessen den ersten Sieg nach zwölf Niederlagen. Franco Collenberg sicherte Fribourg-Gottéron in der Overtime den 5:4-Sieg beim EHC Biel. Lugano kam mit einem 5:1 über den ehemaligen Leader Zug zum fünften Sieg in Serie.


Rapperswil-Jona - ZSC Lions: ZSC mit starkem Powerplay

Die Lions entschieden die Partie im zweiten Drittel mit vier Toren innerhalb von 7:49 Minuten für sich. Dabei zeigte sich das Team des zukünftigen Schweizer Nationaltrainers Sean Simpson äusserst effizient im Powerplay, in dem es in dieser Saison bislang unter seinen Möglichkeiten geblieben war. Um das erste und das dritte Überzahl-Spiel auszunutzen, brauchten Jan Alston (30.) und Mathias Seger (37.) 25 respektive 61 Sekunden. Das 2:0 des zweifachen Torschützen Alexej Krutow (32.) geht zwar nicht als Powerplay-Tor in die Statistik ein, faktisch war es aber eines, da es eine Sekunde nach Ablauf der Strafe gegen Stefan Voegele fiel.

Nur 41 Sekunden nach Segers 3:0 erhöhte Patrik Bärtschi, der bereits zum 14. Mal in dieser Spielzeit traf, auf 4:0. ZSC-Goalie Ari Sulander feierte seinen ersten Shutout in dieser Saison, den 34. in der NLA.

Die Lakers, die ohne den aus familiären Gründen in Schweden weilenden Topskorer Christian Berglund antreten mussten, rutschen derweil immer weiter in die Krise. Die St. Galler, die auf diese Spielzeit hin mächtig aufgerüstet hatten, verloren zum siebenten Mal in den letzten acht Spielen. Zudem war es die sechste Heimniederlage in Serie gegen den ZSC - so hoch waren sie zuvor den Zürchern vor heimischem Publikum noch nie unterlegen. Die Luft für den im Team nicht sonderlich beliebten Trainer Raimo Summanen wird immer dünner.


Bern - Genève-Servette: Blamable Berner Leistung

Der SC Bern hat zum ersten Mal in dieser Saison drei Spiele hintereinander verloren. Die Haupstädter unterlagen Genève-Servette vor heimischem Publikum 1:4.

Die Vorentscheidung zu Gunsten der Genfer, die auch die dritte Partie in dieser Spielzeit gegen den SCB für sich entschieden und zum fünften Mal in Folge gegen die Berner gewannen, fiel in der 48. Minute. Jan Cadieux konnte nach einem Scheibenverlust von Berns Verteidiger Andreas Hänni im eigenen Drittel alleine auf Marco Bührer losziehen und diesen zum 3:1 bezwingen. Vor dem Spiel war bekannt geworden, dass der von Lugano ausgeliehene Hänni bis Ende Saison bei den Bernern bleibt.

23 Sekunden vor der Schlusssirene sorgte Juraj Kolnik mit einem Schuss ins leere Tor für das 4:1. Kurz zuvor hatte der Genfer John Gobbi, der die Gäste in der 12. Minute in Führung gebracht hatte, nach einem Bandencheck von Tristan Scherwey mit der Barre vom Eis getragen werden müssen.

Das Heimteam bot eine blamable Vorstellung, insbesondere das Powerplay war inexistent. Die Zuschauer quittierten die Leistung mit Pfiffen. Das einzige Tor für die Berner schoss Alexander Chatelain, der beim 1:1 (14.) erstmals in dieser Saison traf.


Lugano - Zug: Domenichelli legte Basis zum Sieg

Der HC Lugano feierte gegen Zug mit 4:1 den fünften Sieg in Serie. Hnat Domenichelli legte mit den ersten beiden Toren die Basis zum Erfolg.

Der Schweizer Neo-Internationale Domenichelli erfreut sich derzeit einer blendenden Form. Der gebürtige Kanadier erzielte mit seinen Toren zum 1:0 (7.) und 2:0 (10.) im elften Spiel hintereinander mindestens einen Skorerpunkt - insgesamt realisierte er in den letzten elf Partien 24 Punkte. Im gleichen Zeitraum auf dieselbe Zahl kommt Topskorer Randy Robitaille, der den Pass zum 2:0 gab. Seit Luganos Trainer Kent Johansson den «Atom- Block» Domenichelli, Robitaille und Jeff Hamilton bildete, haben die Tessiner nur noch zwei von elf Begegnungen verloren.

Die Zuger konten zwar durch Thomas Rüfenacht auf 1:2 (22.) verkürzen, doch Flavien Conne und Tristan Vauclair machten in der 34. Minute mit zwei Toren innerhalb von zehn Sekunden zum 4:1 alles klar. Die Innerschweizer erlitten die dritte Niederlage in Folge und die vierte in den letzten fünf Partien.


Kloten Flyers - Davos: Klotens Jubiläumsfeier ohne Sieg

Die Kloten Flyers vermochten die Feierlichkeiten zum 75- Jahr-Jubiläum des Klubs nicht mit einem Sieg zu veredeln. Der HC Davos realisierte nach seinem 2:1-Heimsieg vom Vortag einen 3:2- Erfolg über den gleichen Gegner in der Kolping-Arena.

Lukas Stoop erzielte in der 45. Minute mit einem Hocheckschuss den Davoser Siegtreffer. Kloten, das wie Davos zu den vier schlechtesten Powerplay-Teams der NLA zählt, konnte keine einzige von insgesamt zehn Überzahl-Situationen zu einem Torerfolg nutzen.

Die Flyers verzeichneten eine zu hohe Eigenfehler-Quote, um zu einem Punktgewinn zu kommen. Klotens Nationalstürmer Victor Stancescu hatte mit seinem haltbaren elften Saisontor zum 2:2- Ausgleich die Hoffnungen der Zürcher Unterländer nur kurrzeitig schüren können.

Davos reichte eine defensiv kompakte Vorstellung zum Sieg. Dabei profitierten die Bündner von den Klotener Unzulänglichkeiten. Dario Bürgler erwischte beispielsweise bei seinem Treffer zum 2:1 Klotens Keeper Ronnie Rüeger mit einem Beinschuss. Kloten, das wie Davos auf Grund der Feierlichkeiten in Retro-Trikots spielte, hat nun aus den letzten neun Spielen bloss zwei Siege realisiert.


Biel - Fribourg-Gottéron: Gottérons Serie geht weiter

Fribourg-Gottérons Erfolgs-Serie geht weiter. Mit dem 5:4- Sieg nach Verlängerung bei Biel feierten der Playoff-Halbfinalist der letzten Saison bereits den achten Erfolg en suite, während Biel die neunte Niederlage in Serie kassierte.

Verteidiger Franco Collenberg erzielte in der 64. Minute den unhaltbaren 5:4-Siegreffer für die Gäste, die insgesamt etwas mehr vom Spiel hatten. Herausragend war aber der Amerikaner Mark Mowers. Er erzielte einen Hattrick für die Gäste, nachdem er am Vortag gegen den gleichen Gegner erst sein erstes Saisontor erzielt hatte. Mit dem 4:4-Auslgeichstreffer hatte Mowers im Schlussdrittel den Führungstreffer von Richard Jackman nach nur 18 Sekunden beantwortet.

Gottérons längste Siegesserie datiert noch aus den legendären Zeiten von Slawa Bykow/Andrej Chomutow, als die Romands Ende 1993 Anfang 1994 insgesamt 13 Siege in Serie feierten.


Ambri-Piotta - SCL Tigers: Ambri mit spektakulärer Wende

Endlich zeigte Ambri-Piotta wieder Emotionen und Kampfgeist. Gegen die SCL Tigers resultierte für das Schlusslicht nach einem 0:4-Rückstand ein 5:4-Erfolg nach Penaltyschiessen und damit der erste Sieg nach 12 Niederlagen in Serie.

Ausgerechnet der zuletzt vielgescholtene Erik Westrum war mit dem Ausgleichstreffer und einem von zwei verwerteten Penalties (neben Adrian Brunner) einer von Ambris Matchwinnern. Daneben stachen Julian Walker mit drei Skorerpunkten und der eingewechselte Goalie Lorenzo Croce heraus.

Als zur Spielmitte der wutentbrannte Thomas Bäumle seinen Platz im Ambri-Tor an Lorenzo Croce überlassen musste, begann die Aufholjagd der bis dahin desolaten Leventiner. Innerhalb von 207 Sekunden verkürzten sie noch bis zum Drittelsende auf 3:4. Und schliesslich sorgte Westrum in der 49. Minute für den Ausgleich. Julian Walker bereitete diesen Treffer sowie den ersten von Ambri- Piotta vor und erzielte selbst noch das Treffer zum zwischenzeitlichen 2:4. Goalie Lorenzo Croce stoppte in seinen 35 Spielminuten 18 Schüsse. Zudem liess sich Croce im Penaltyschiessen nicht bezwingen.

Einen Viertore-Rückstand hat Ambri-Piotta noch nie seit Playoff- Einführung in einen Sieg verwandeln können. Insgesamt wurde damit in der NLA ein entsprechender Rückstand seit Playoff-Einführung im Jahre 1985 zum sechsten Mal in einen Sieg umgewandelt. Letztmals war dies dem EV Zug am 7. Dezember 2003 gelungen, als die Zentralschweizer bei Kloten nach einem 0:4-Rückstand noch 6:5 gewannen. Ambri-Piotta hatte seinerseits einmal 4:0 geführt und dann die entsprechende Partie in Kloten noch mit 5:8 verloren (8. Februar 1986).


National League A, 26. Runde

Ambri-Piotta - SCL Tigers 5:4 (0:2, 3:2, 1:0, 0:0) n.P.
Valascia. - 3088 Zuschauer. - SR Eichmann, Mauron/Schmid.
Tore: 2. Camenzind (Murphy, Helfenstein) 0:1. 3. Daigle 0:2. 27. Brooks (Daigle, Camenzind/Ausschluss Juri) 0:3. 30. Sandro Moggi (Claudio Moggi, Adrian Gerber) 0:4. 36. Adrian Brunner (Walker) 1:4. 39. Walker (Bianchi) 2:4. 40. (39:11) Clarke (Law, Duca/Ausschluss Reber) 3:4. 49. Westrum (Walker, Demuth/Ausschluss Lüthi) 4:4. - Penaltyschiesen: Westrum 1:0, Claudio Moggi -; Law-, Daigle -; Adrian Brunner 2:0, Brooks -; Botta -, Naumenko -.
Strafen: je 9mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Duca; Brooks.
Ambri-Piotta: Bäumle (30. Croce); Kutlak, Gautschi; Casserini, Kobach; Bundi, Stirnimann; Mattioli; Demuth, Clarke, Murovic; Duca, Westrum, Walker; Law, Adrian Brunner, Pestoni; Botta, Bianchi, Juri.
SCL Tigers: Conz; Naumenko, Christian Moser; Lüthi, Reber; Murphy, Blum; Gmür, Flückiger; Sandro Moggi, Adrian Gerber, Claudio Moggi; Helfenstein, Cunti, Simon Moser; Daigle, Camenzind, Brooks; Aurelio Lemm, Haas, Schild.
Bemerkungen: Ambri ohne Horak und Schneider (verletzt) sowie ohne Rivers (Ka/noch nicht eingetroffen), SCL Tigers ohne Bieber und Sutter (beide verletzt). - NLA-Debüt von Ambri-Stürmer Inti Pestoni (18). - Timeouts: 63:18 SCL Tigers, 64:12 Ambri.

Bern - Genève-Servette 1:4 (1:1, 0:1, 0:2)
PostFinance-Arena. - 15 488 Zuschauer. - SR Reiber, Arm/Küng.- Tore: 12. Gobbi (Ausschluss McLean) 0:1. 14. Chatelain (Scherwey, Roche) 1:1. 37. Salmelainen 1:2. 48. Cadieux 1:3. 60. Kolnik (Cadieux, Bezina/Ausschluss Scherwey) 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Scherwey) plus Spieldauer (Scherwey) gegen Bern, 7mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Rüthemann; Déruns.
Bern: Bührer; Jobin, Philippe Furrer; Roche, Beat Gerber; Dominic Meier, Hänni; Stettler, Rytz; Neuenschwander, Froidevaux, Rüthemann; Vigier, McLean, Reichert; Pascal Berger, Trevor Meier, Bartecko; Tristan Scherwey, Chatelain, Daniel Meier.
Genève-Servette: Stephan; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Maurer; Höhener, Breitbach; Vukovic; Cadieux, Trachsler, Suri; Toms, Rubin, Kolnik; Déruns, Savary, Salmelainen; Rivera, Florian Conz, Hürlimann.
Bemerkungen: Bern ohne Dubé, Josi, Thomas Ziegler (alle verletzt), Martin Plüss (krank), Gamache und Vermin (beide überzählig). Genève-Servette ohne Pivron (verletzt). - 600. NL- Spiel für Bührer. - 59. Gobbi nach Bandencheck von Scherwey mit der Barre vom Eis getragen.

Biel - Fribourg-Gottéron 4:5 (0:0, 2:3, 2:1, 0:1) n.V.
Eisstadion. - 5355 Zuschauer (Saisonrekord). - SR Rochette, Niquille/Zosso.
Tore: 4. Tschantré (Truttmann, Nüssli, Ausschluss Heins) 1:0. 15. Mowers 1:1. 22. Bykow (Sprunger, Collenberg) 1:2. 30. Tschannen (Fröhlicher, Salmonsson/Ausschluss Bykow) 2:2. 37. Mowers (Jeannin, Heins/Ausschluss Trunz; Casutt) 2:3. 45. Lötscher (Deny Bärschi, Steinegger) 3:3. 52. (51:04) Jackman (Deny Bärtschi, Peter) 4:3. 52. (51:22) Mowers (Aubin, Birbaum) 4:4. 64. (63:10) Collenberg (Heins, Aubin) 4:5.
Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Wetzel), 5mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Nüssli; Heins.
Biel: Berra; Jackman, Trunz; Schneeberger, Steinegger; Kparghai, Fröhlicher; Meyer; Salmonsson, Brown, Wetzel; Lötscher, Peter, Bärtschi; Truttmann, Tschantré, Nüssli; Zigerli, Gloor, Beccarelli; Tschannen.
Fribourg: Caron; Collenberg, Heins; Marc Abplanalp, Birbaum; Leuenberger, Voisard; Loeffel; Knoepfli, Aubin, Mowers; Casutt, Bykov, Sprunger; Botter, Wirz, Lakhmatov; Lauper, Jeannin, Hasani.
Bemerkungen: Biel ohne Fata, Bordeleau, Seydoux, Gossweiler, Ehrensperger (alle verletzt). - Gottéron ohne Benjamin Plüss, Ngoy, Ouellet, Leblanc, Gerber (alle verletzt). - 48. Lattenschuss Collenberg.

Rapperswil-Jona Lakers - ZSC Lions 0:6 (0:0, 0:4, 0:2)
Diners Club Arena. - 5084 Zuschauer. - SR Prugger/Stricker, Fluri/Müller.
Tore: 30. Alston (Suchy/Ausschluss Reuille) 0:1. 32. Krutow (Gardner, Wichser) 0:2. 37. (36:12) Seger (Trudel, Alston/Ausschluss Furrer) 0:3. 37. (36:53) Bärtschi (Schommer, Seger) 0:4. 53. (52:12) Krutow (Alston) 0:5. 53. (52:47) Trudel (Monnet, Stoffel) 0:6.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 2mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Roest; Seger.
Rapperswil-Jona Lakers: Manzato; Geyer, Andreas Furrer; Pöck, Sven Berger; Guyaz, Blatter; Bucher; Nordgren, Sirén, Samuel Friedli; Riesen, Burkhalter, Reuille; Voegele, Roest, Rizzello; Raffainer, Tschuor, Paterlini; Walser.
ZSC Lions: Sulander; Reist, Suchy; Daniel Schnyder, Seger; Stoffel, Geering; Pascal Müller; Gardner, Adrian Wichser, Krutow; Patrik Bärtschi, Pittis, Schommer; Grauwiler, Alston, Bastl; Kostovic, Monnet, Trudel.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Berglund (privater Grund), Züger und Parati (beide überzählig). ZSC Lions ohne Schelling, Bühler (beide verletzt), Flüeler (GCK Lions) und Sejna (überzähliger Ausländer). - 42. Pfostenschuss Roest. - Paterlini am Ende des zweiten Drittels verletzt ausgeschieden.

Lugano - Zug 4:1 (2:0, 2:1, 0:0)
Resega. - 4334 Zuschauer. - SR Kurmann, Bürgi/Marti.
Tore: 7. Domenichelli (Nodari, Jörg) 1:0. 10. Domenichelli (Robitaille, Hamilton/Ausschluss Christen) 2:0. 22. Rüfenacht (Holden, Schnyder) 2:1. 34. (33:18) Conne (Nummelin) 3:1. 34. (33:28) Tristan Vauclair (Jörg, Conne) 4:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Robitaille; Brunner.
Lugano: Aebischer; Chiesa, Nummelin; Helbling, Nodari, Hirschi, Profico; Domenichelli, Robitaille, Hamilton; Murray, Oliver Kamber, Romano Lemm; Tristan Vauclair, Conne, Jörg; Devereaux, Sannitz, Romy.
Zug: Markkanen; Dupont, Blaser; Diaz, Patrick Fischer II; Snell, Schefer; Rüfenacht, Steinmann, McTavish; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; Di Pietro, Duri Camichel, Björn Christen; Fabian Lüthi, Oppliger, Corsin Camichel.
Bemerkungen: Lugano ohne Akermann (verletzt) und Julien Vauclair (gesperrt). Zug ohne Kress (verletzt). - 12. Tor von McTavish annuliert (Puck zuvor an Maske von Aebischer).

Kloten Flyers - Davos 2:3 (0:1, 1:1, 1:1)
Kolping-Arena. - 6491 Zuschauer. - SR Stalder, Wehrli/Wirth.
Tore: 9. Setzinger 0:1. 30. Bell (Wick, Jenni) 1:1. 33. Bürgler (Rizzi) 1:2. 43. Stancescu 2:2. 45. Stoop (Reto von Arx/Ausschluss Lindemann; Grossmann) 2:3.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kloten, 11mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Rintanen; Widing.
Kloten: Rüeger; Sidler, von Gunten; Du Bois, Kellenberger; Schulthess, Forrest; Winkler, Müller; Lindemann, Santala, Rintanen; Rothen, Bell, Stancescu; Wick, Liniger, Jenni; Bodenmann, Zeiter, Jacquemet.
Davos: Genoni; Stoop, Forster; Ramholt, Grossmann; Untersander, Back; Wellinger; Widing, Reto von Arx, Setzinger; Guggisberg, Marha, Taticek; Sciaroni, Rizzi, Bürgler; Marc Wieser, Carbis, Dino Wieser; Joggi.
Bemerkungen: Kloten ohne Hamr, Welti, Steiner und Hollenstein (alle verletzt), Davos ohne Marc Wieser (überzählig). - Davos verlängerte Vertrag mit Verteidiger Robin Grossmann (22) um ein Jahr. - 4. Pfostenschuss Stancescu. - 58:21 Timeout Kloten, anschliessend ohne Torhüter.

National League A

R Mannschaft Sp    S U+ U- N G:E P
1. Bern 48 28 5 5 10 151:113 99
2. Genève-Servette 48 27 5 5 11 159:109 96
3. Zug 48 27 4 3 14 154:121 92
4. Davos 48 25 6 3 14 168:116 90
5. ZSC 48 24 3 6 15 177:153 84
6. Kloten Flyers 48 20 9 3 16 152:132 81
7. Fribourg 48 18 4 5 21 142:155 67
8. Lugano 48 16 6 4 22 149:161 64

9. Biel 48 15 3 5 25 129:177 56
10. Rapperswil-Jona Lakers 48 16 2 2 28 123:142 54
11. Langnau 48 13 2 5 28 134:186 48
12. Ambri-Piotta 48 8 2 5 33 105:178 33

LIVE-TICKER
mit Res Blum

60. Schlusspfiff in Rapperswil, die Lakers gehen mit 0:6 unter, die Sorgen in der Rosenstadt sind mit dem heutigen Spiel nicht kleiner geworden. Die ZSC Lions dagegen freuen sich über drei relativ leicht erbeutete Punkte.

59. Die letzten beiden Minuten sind angelaufen.

56. Noch fünf Minuten müssen die Lakers über sich ergehen lassen, dann dürfen sie vom Eis.

54. Wieder Tor für die Lions! Trudel macht das halbe Dutzdend voll. Auch er durfte alleine auf Manzato zulaufen und drückt den Puck über die Linie.

53. Tor für die Lions! Krutov wird geschickt und der lässt Manzato mit einer feinen Täuschung keine Abwehrchance - 0:5.

49. Die ZSC Lions haben angesichts des aktuellen Spielstand einen Gang zurückgeschaltet, sie lassen den Lakers wieder etwas mehr Raum. Aber noch wissen die Gastgeber nichts damit anzufangen.

45. Aber mit Guyaz wandert gleich der nächste Laker-Spieler auf die Bank.

44. Diesmal überstehen die Lakers die Unterzahl schadlos, Pöck ist wieder zurück von der Strafbank.

42. Aber mit Pöck muss bereits wieder ein Rapperswiler auf die Strafbank, so dürfen die Lions wieder in Überzahl ran, das hat ja bislang gut geklappt beim Z.

41. Das Schlussdrittel beginnt, können sich die Lakers nochmals aufraffen?

40. Das 2. Drittel ist zuende, die Lions legten im Mittelabschnitt einen Gang zu und sorgten mit vier Toren wohl schon für die Entscheidung in dieser Partie. Noch bleibt zwar ein Drittel zu spielen, aber die Lions werden sich das Spiel wohl kaum noch aus den Händen nehmen lassen.

36. Und wieder Tor für die Lions, diesmal trifft Bärtschi und stellt auf 0:4.

35. Tor für die Lions! Seger macht im dritten Powerplay das dritte Tor für die ZSC Lions. Manzato kann den satten Schuss des ZSC-Captains nicht halten.

34. Nächste Strafe gegen die Lakers, Furrer wegen Hakens für 2 Minuten vom Spiel verbannt.

31. Tor für die Lions! Krutov erhöht auf 0:2, Manzato wird von seinen Vorderleuten etwas im Stich gelassen.

29. Tor für die Lions! Alston eröffnet das Skore - 0:1.

29. Strafe gegen Rapperswil, Reuille für 2 Minuten draussen.

26. 4:2 Situation für die Lakers, aber Riesen verzieht den Schuss, wieder nichts für Rapperswil.

24. Schwaches Powerplay der Lakers, die Zürcher liessen nichts anbrennen in Unterzahl.

22. Pittis fasst die erste Strafe im zweiten Abschnitt.

21. Die Spieler sind zurück auf dem Eis, das 2. Drittel beginnt.

20. Drittelspause in Rapperswil, die Fans haben vergeblich auf Tore gewartet. Nach anfänglicher Zurückhaltung haben die Lions die Spielkontrolle übernommen. Der letzte Zwick vor dem gegnerischen Tor geht aber noch beiden Teams ab.

18. Von der anfänglichen Sturm- und Drangphase ist von den Lakers nicht mehr viel übrig, momentan sind sie nur noch mit Abwehrarbeit beschäftigt.

15. Trudel, Kostovic und Grauwiler sorgen für etwas Unruhe vor Manzato, bislang bleiben aber alle Sturmreihen noch relativ stumpf.

11. Kaum Unterbrüche bisher, dieses erste Drittel läuft ziemlich flott, aber noch fehlen die ganz brisanten Szenen vor beiden Toren.

8. Es sind aber die Lions, die in Unterzahl durch Monnet zu einer guten Chance kommen, sein Schuss geht aber daneben, im Gegenzug sind die Lakers nahe am Führungstor, aber nur nahe, und dann ist Bastl auch schon wieder zurück.

5. Strafe gegen die Gäste, zuviele Spieler auf dem Eis, ein Ärgernis für Lions-Coach Simpson. Bastl sitzt die Strafe ab.

4. Die Anfangsminuten gehören klar den Lakers, Ari Sulander im ZSC-Kasten sorgt aber für Ruhe in der Zürcher Abwehr.

1. Start zum 1. Drittel in der Diners Club Arena. Head-Schiedsrichter der Partie ist Dani Stricker.

20 Minuten berichtet ab 19.45 live.


Vor dem Spiel

Nur gerade noch drei Punkte trennen die Rapperswil-Jona Lakers vom ominösen Strich, der über die Teilnahme an den Playoffs entscheidet. Das neuntplatzierte Fribourg-Gottéron könnte heute mit einem Sieg in Biel punktemässig zu den Lakers aufschliessen, ein Sieg der Lions in Rapperswil vorausgesetzt. Beim Leader steht wie schon in den letzten drei Partien zuvor Ari Sulander zwischen den Pfosten, was die Aufgabe für die Lakers auch nicht einfacher macht, zeigte sich der Finne bei seinen Einsätzen doch in blendender Verfassung, wenn er denn im Tor stehen durfte. Sulanders Einsatz bedeutet eine Pause für Sejna, der als überzähliger Ausländer nur zuschauen darf, sofern turnusgemäss pausiert wird. Radoslav Suchy hingegen, der dank eines hohen Stocks vom Zuger Josh Holden drei Zähne weniger hat, benötigt keine Spielpause.

In den anderen Partien bekommen die Kloten Flyers nicht einmal 24 Stunden nach der gestrigen 1:2 Niederlage in Davos Gelegenheit zur Revanche. Dasselbe gilt auch für die Mannschaften von Biel und Ambri-Piotta. Die Seeländer empfangen Fribourg-Gottéron und wollen sich für die 1:4 Niederlage von gestern revanchieren. Das hoffnungslos abgeschlagene Ambri-Piotta (nur 13 Punkte aus bisher 25 Spielen) geniesst nur noch wenig Kredit, jeder Punkt ein halbes Wunder. Die SCL Tigers hingegen dürfen sich gegen die Tessiner keine Punktverluste leisten, wollen sie weiterhin einigermassen im Rennen um die Playoffplätze dabei bleiben.

Der Spieltag komplettiert wird in Lugano und Bern. Lugano kann sich mit einem Heimsieg gegen Zug weiter in der Tabelle hocharbeiten, während der SC Bern zuhause Servette-Genf zum Verfolgerduell in der Spitzengruppe empfängt.

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