Huet kommt

23. August 2010 14:42; Akt: 23.08.2010 15:14 Print

Fribourg holt Stanley-Cup Sieger

von Klaus Zaugg - Sensations-Transfer: Der HC Fribourg-Gottéron hat Chicagos Torhüter Cristóbal Huet (34), für ein Jahr als Ersatz für Sébastien Caron verpflichtet.

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Cristobal Huet kehrt in die Schweiz zurück.

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Huet ist einer der teuersten und besten Torhüter aller Zeiten, Bei den Chicago Black Hawks verdient er nächste und übernächste Saison je 5,625 Millionen Dollar. Aber im Laufe der letzten Saison ist er in Chicago in Ungnade gefallen. In den Playoffs, die im Gewinn des Stanley Cups gipfelten, hat er nur noch eine Partie bestritten.

Nach 289 Partien (davon 17 in den Playoffs) ist nun Huets NHL-Karriere vorerst zu Ende gegangen. Chicago behält ihn unter Vertrag, leiht ihn aber für ein Jahr an Fribourg-Gottéron aus. Die beiden Spieleragenten Steve Bartlett und Gérald Métroz haben diesen Deal heute eingefädelt. Wie viel Gottéron Chicago bezahlen muss, ist (noch) nicht bekannt. Die Leihsumme dürfte sich zwischen 300 000 und 600 000 Franken bewegen.

Durchbruch bei Lugano

Huet ist der erste Franzose, der den Stanley Cup gewonnen hat. Den Durchbruch schaffte er zwischen 1998 und 2002 beim HC Lugano (Meister 1999). Von dort wechselte er in die NHL und spielte in Nordamerika für Los Angeles, Montréal, Wahsington und in den letzten zwei Jahren für Chicago.
Huet ersetzt in Fribourg die launische kanadische Diva Sébastien Caron (30), die in die Russische Liga nach Tscheljabinsk wechselt. Huet ist ganz klar der bessere Goalie als Caron und hat zudem ein enormes Popularitäts-Potenzial. Er hat alles, um Gottérons neuer Hockeygott zu werden.

Schlechte News für Schweizer Nati

Unerfreulich ist der Transfer für Nationaltrainer Sean Simpson. An der WM 2011 (30.4. – 15.05.2011 in Bratislava und Kosice/Slowakei) spielt er mit der Nationalmannschaft gegen Frankreich. Den Franzosen steht nun Huet für die WM zur Verfügung.

Brisant: Huet ist mit einer Schweizerin verheiratet und wird – so alles nach Plan läuft – noch im Laufe dieser Saison den Schweizer Pass bekommen. Dann hätte Fribourg-Gottéron die Möglichkeit, vier ausländische Feldspieler einzusetze. Dann wäre Gottéron wenigstens auf dem Papier ein Meisterkandidat.

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