Vorschlag abgeschmettert

22. November 2012 08:21; Akt: 22.11.2012 08:33 Print

Kein Ende des NHL-Lockouts absehbar

Im NHL-Lockout ist weiterhin keine Lösung in Sicht. Vor dem «Thanksgiving»-Feiertag blitzt die Spielergewerkschaft bei der Liga mit einem Gegenvorschlag umgehend ab.

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Vancouvers Keeper verstärkte während dem Lockout Ambri-Piotta, bestritt aber am Wochenende vom 5./6. Januar genauso wie alle anderen noch in der Schweiz spielenden NHL-Stars seine letzten Partien. Der kanadische Jungstar von den Colorado Avalanche stiess am 9. Dezember zu Ambri und verliess die Leventiner am 7. Januar wieder. Der Center der Ottawa Senators spielte während dem Lockout für die Rapperswil-Jona Lakers. Am 3. Januar 2013 flog er zurück in die Heimat, in der Hoffnung, dass die NHL den Spielbetrieb in dieser Saison doch noch aufnimmt. Womit er wenige Tage später recht erhielt. Der Stürmer der Boston Bruins lief bis am 31. Dezember für den EHC Biel auf. Nach der Spengler-Cup-Teilnahme mit dem Team Canada kehrte er in seine Heimat zurück. Der Kanadier kam von den Boston Bruins zum HC Lugano. Er verliess den Verein zum Jahreswechsel wieder. Davos nahm am 4. Dezember den 27-jährigen Schweden von den Dallas Stars unter Vertrag. Er war in der letzten Saison der erfolgreichste Skorer seines Teams. Der Captain von Stanley-Cup-Sieger Los Angeles Kings spielte für die ZSC Lions. Der Stürmer der Montreal Canadiens lief während der Lockout-Zeit für Fribourg-Gottéron auf. Der New-York-Rangers-Akteur gab ein Gastspiel bei den Lakers, reiste aber bereits Mitte Dezember wieder ab. Die Nummer 88 von den Chicago Blackhawks verstärkte während des Lockouts den EHC Biel. (vorne) Der Erstrundendraft von 2007 hatte zu Beginn des Lockouts bei Ambri einen kurzen Auftritt. Nach nicht einmal drei Wochen reiste der Stürmer der Montreal Canadiens wieder ab. Angeblich wegen einer Ellenbogen-Entzündung. Der Goalgetter der Detroit Red Wings sorgte beim EV Zug für Furore. Der Teamkollege von Mark Streit bei den New York Islanders stürmte während des Lockouts beim SC Bern. Tavares war in der letzten NHL-Saison achtbester Skorer der Liga. Der Center der Washington Capitals spielte für die Kloten Flyers. Wegen Adduktorenproblemen reiste er aber bereits vor dem Lockout-Ende zweimal in die USA. Der Kanadier gehört seit sechs Jahren zum Stamm der Washington Capitals. Der Stürmer der Buffalo Sabres wurde von den SCL Tigers verpflichtet. Er reiste Ende November für medizinische Abklärungen vorerst zurück nach Nordamerika reisen - und kam auch nicht mehr zurück. Der Verteidiger der Minnesota Wild wurde während dem Lockout ebenfalls von den SCL Tigers verpflichtet. Und auch er musste Ende November für medizinische Abklärungen zurück in die USA reisen. Zurück kam er nicht mehr. Der Ur-Berner von den Nashville Predators spielte während dem Lockout beim SC Bern. Der Kanadier (vorne) gab ein Gastspiel beim HC Genf-Servette. In der NHL spielt der Center für die San Jose Sharks. Anfangs Dezember reiste er aus persönlichen Gründen in die Heimat zurück. Der Verteidiger der New York Islanders lief während des NHL-Lockouts für den SC Bern auf. Wie bereits beim letzten NHL-Lockout lief der Center der San Jose Sharks für den HC Davos auf. Auch der zweite «NHL-Davoser» vom Lockout 2005 kehrte zum HCD zurück. Der Verteidiger der Montreal Canadiens verstärkte für die Dauer des Lockouts den HC Genf-Servette. Der Stürmer, der mit den Detroit Red Wings in seine erste NHL-Saison starten wollte, spielte wie die vier Saisons zuvor beim EVZ. Der Ducks-Verteidiger verstärkte den HC Lugano. Der Verteidiger der Montreal Canadians kehrte während dem Lockout zum EV Zug zurück. Bereits bevor er sein Glück in der nordamerikanischen Ferne gesucht und gefunden hat, war Diaz bei den Innerschweizern acht Jahre lang unter Vertrag. Der Nashville-Predators-Spieler verstärkte Red Ice Martigny für knapp einen Monat. Nach dem Abgang von Hörnqvist sicherte sich Martigny die Dienste des Boston-Bruins-Akteurs. (r.) Der Däne spielte für den NLB-Klub Langenthal. Er steht seit 2008 bei den Ottawa Senators unter Vertrag.

Die NHL-Cracks in der Schweiz.

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Die Spielergewerkschaft unterbreitete einen Vorschlag, in dem sie sich erstmals mit einer 50:50-Halbierung der Einnahmen einverstanden erklärte. Dennoch meinte Ligaobmann Gary Bettman, dass «die Vorstellungen der beiden Seiten weiterhin weit auseinander liegen». So fordern die Spieler von der NHL 393 Millionen Dollar (statt der von der Liga offerierten 211 Mio.), um den Verlust für bestehende Verträge abzufedern.

Die NHL wischte den Vorschlag der Spielergewerkschaft umgehend vom Tisch und offerierte stattdessen nochmals die gleichen Konditionen wie vor einem Monat, obwohl der damalige Vorschlag auf einer kompletten Saison mit 82 Spielen vor den Playoffs basierte, was mittlerweile nicht mehr möglich ist.

(si)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fragender am 22.11.2012 12:53 Report Diesen Beitrag melden

    Agreement

    Das neue CBA ist ja nicht nur für die aktuelle Saison, sondern für mehrere Jahre (sprich es kommt nicht drauf an wieviele oder wenige Spiele diese Saison noch ausgetragen werden bezüglich den "Angeboten")

  • Tom am 22.11.2012 09:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    WM

    Ich freu mich jetzt schon auf die Eishockey-WM mit allen Stars.

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  • Nils Bryner am 22.11.2012 19:12 Report Diesen Beitrag melden

    woh-ps3

    Wer die NHL vermisst kann auf woh-ps3.de auf der Playstation NHL selber spielen. Schaut mal vorbei

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Nils Bryner am 22.11.2012 19:12 Report Diesen Beitrag melden

    woh-ps3

    Wer die NHL vermisst kann auf woh-ps3.de auf der Playstation NHL selber spielen. Schaut mal vorbei

    • Jake am 23.11.2012 09:09 Report Diesen Beitrag melden

      Kein vermissen

      Ich vermisse Sie nicht, da ich diese nie sonderlich "verfolgt" habe. Ich arbeite 100% manchmal mehr und habe keine Zeit, da ich auch Familie habe. Gehe ich zum Hockey dann hier, da kann ich mir gebührend die Seele aus dem Leib schreien und muss so nicht zum Psychiater, da ich dann ganz befreit bin vom tägl. Frust. Kommt noch hinzu dass ich mich Sitz- Nachbar unterhalten kann. Darum ein danke an die Hockeyspieler der NLA, Ihr seit für mich nicht nur Unterhalter sondern auch Seelenklempner. Denn Boxsack kann ich mir ersparen, dafür machen die Bonbon Firmen mir mir gute Geschäfte.

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  • Stacy am 22.11.2012 14:44 Report Diesen Beitrag melden

    Mimimi

    Nur so nebenbei, Zug und Davos haben auch ohne Lockout spieler tolle teams. Beide sind schlecht in die Saison gestartet, tja passiert und sagt rein gar nichts aus. Abgänge und viele Junge im Team, andere teams kaufen halt nur gestandene spieler. Und ja die lockout spieler dominieren vorallem bei zug schwer (immerhin selber hochgebracht). Dennoch gehören beide Mannschaften mit Sicherheit in die playoffs. Also haltet eure Tränen bei euch, vorallem das Stadtzürcher Volk.

    • Funboy am 22.11.2012 17:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Nice

      Seeeeeeehr guter kommentar!!

    • Tim am 23.11.2012 06:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Immer der neid

      Immer gegen die zürcher! Woher immer der neid?

    • Dario Facci am 23.11.2012 11:27 Report Diesen Beitrag melden

      Welcher Neid?

      @Tim Wo liest du Neid gegen die Zürcher heraus? Anscheinend kennst du die Definition von Neid nicht. Die Zürcher sind ja neidisch auf die Lockoutspieler von anderen Teams. Da müsste ich wohl dich Fragen woher der Neid

    • Stolzer Zürcher am 23.11.2012 11:32 Report Diesen Beitrag melden

      @Tim

      Ich glaube, die meisten haben einen Komplex. Die reden alle von Missgunst der Züricher. Machen aber im selben Satz die Züricher runter. Wenn das keine Missgunst ist. Und weshalb gewisse Leute aufgrund eines ZSC-Fans gleich den ganzen Kanton Zürich bashen, versteh ich auch nicht. Ich habe jedenfalls noch nie gesehen, das Zürich den ganzen Kanton Zug, Graubünden oder Bern neidermache, weil sie den EVZ, HCD oder SCB nicht mögen. Naja, aber wie sagt man so schön, Mitleid bekommt man gratis, aber Neid muss man sich erarbeiter.

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  • Fragender am 22.11.2012 12:53 Report Diesen Beitrag melden

    Agreement

    Das neue CBA ist ja nicht nur für die aktuelle Saison, sondern für mehrere Jahre (sprich es kommt nicht drauf an wieviele oder wenige Spiele diese Saison noch ausgetragen werden bezüglich den "Angeboten")

  • Jürg am 22.11.2012 12:18 Report Diesen Beitrag melden

    von Anfang an klar!

    Ich habs schon anfangs Oktober geschrieben, es wird diese Saison keine NHL geben! Es geht um zuviel Geld und wie wir/ich wissen, sind die Reichsten die Geizigsten, deshalb werden diese Miliardäre niemals nachgeben!!! Freu mich auf den Spengler Cup! Super HCD mit NHL-Stars gespickt, das gibt coole Feiertage:-)

  • Michael Peter am 22.11.2012 12:04 Report Diesen Beitrag melden

    Crosby beim Z

    Würde mich nicht überraschen, wenn Crosby noch vor Ende Jahr beim ZSC auflaufen würde :-)!!

    • Sid Crosby am 22.11.2012 18:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      SCB

      Nein nicht beim Z sondern beim SCB! Crosby und Tavares in einem Block. Das wäre ja der absolute Wahnsinn!

    • Anthony am 23.11.2012 11:07 Report Diesen Beitrag melden

      Vergiss es

      Crosby hat klargestellt das er nicht in Europa und auch nicht für irgendwelche Benefiz Spiele in Amerika bereit steht da unteranderem die Versicherungssume zu hoch wäre. Vorallem der SCB hat einiges an Kostendisziplin und Crosby würde 400'000 Dollar an Versicherung kosten, pro Monat! Das leistet sich keiner in Europa.

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