Auf Erfolgskurs

25. Januar 2012 23:02; Akt: 25.01.2012 23:53 Print

Miéville hat sich definitiv auch in NLA durchgesetztMiéville hat sich definitiv auch in NLA durchgesetzt

von Peter Berger - Stürmer Alain Miéville spielt seine beste Saison in der NLA. Aber reicht das auch, um den EHC Biel in die Playoffs zu führen?

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Stürmer Alain Miéville (l.) ist der produktivste Bieler. (Bild: keystone)

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Mit 28 Punkten (8 Tore, 20 Assists) ist Alain Miéville der Postfinance-Topskorer des EHC Biel. «Persönlich verläuft die Saison für mich bis anhin nicht schlecht, aber das bringt mir nichts, wenn wir die Playoffs verpassen», sagt der Stürmer. Die Seeländer haben den Vorsprung auf Servette eingebüsst und liegen nun gleichauf mit den Genfern auf dem 8. Rang, der noch für die Playoffs berechtigt. Nach der Partie morgen bei den Lakers kommt es am Samstag in Biel zur Direkt­bege­gnung mit Servette.­ «Wir haben nun keinen Joker mehr. Wir müssen bereit sein und gewinnen. Diese beiden wichtigen Partien werden unsere Prüfung», weiss Mié­ville.

Auch wenn es am Ende nicht für die Playoffs reichen sollte, absolviert der 26-jährige Stürmer seine beste NLA-Saison. Im Vorjahr (5 Tore/17 Assists) musste er sich nach sieben NLB-Saisons noch an die höchste Liga gewöhnen. Zuvor war er zwei Jahre bei B-Meister Lausanne Topskorer (53 und 55 Punkte pro Saison) gewesen. «Auch da profitierte ich davon, dass die Ausländer etwas Probleme hatten», erzählt Miéville. Den Goldhelm zu tragen, sei aber nie ein Ziel. Auffallend ist, dass der Romand stets mehr Assists als Tore realisiert. «Ich bin nicht einer, der alles alleine macht. Ich liebe das Zusammenspiel mit den Mitspielern.»

Das will Miéville auch nächste Saison ausleben, aber nicht mehr in Biel. Er wechselt zu Ambri. «Ich hatte mehrere Offerten, jene der Tessiner war für mich die beste, da ich auch eine neue Herausforderung suchte.» Als Freiburger verheimlicht er jedoch nicht, dass er eines Tages gerne wieder für Gottéron spielen würde, wo er vor neun Jahren in der NLA debütierte. «Doch momentan hat es in diesem Team keinen Platz für mich.»

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