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National League A
04. Februar 2012 18:54; Akt: 04.02.2012 23:22 Print
Genf erstmals über dem Strich - Zug schlägt HCD
3:2-Heimsieg gegen den HCD: Der EV Zug kehrt an die Spitze der National League A zurück. Servette überrumpelt Fribourg (3:2) und überholt Biel in der Tabelle.
Nachdem die Davoser in der 18. Minute durch einen nicht unhaltbaren Schuss von Verteidiger Beat Forster 1:0 in Führung gegangen waren, brachten Corsin Casutt (20.), Patrick Fischer (31.) und Glen Metroplit Zug bis zur 35. Minute 3:1 in Führung. Für Fischer, der eine Sekunde vor dem Ende einer Davoser Strafe mit einem platzierten Weitschuss reüssierte, war es das erste Saisontor. Metropolit tanzte HCD-Goalie Leonardo Genoni nach einem herrlichen Backhand-Pass von Timo Helbling aus und traf erstmals seit dem 7. Januar. Der zu Lugano wechselnde Kanadier war vom 22. bis 28. Januar dreimal in Serie überzählig gewesen. Den Gästen gelang in der ausverkauften Bossard-Arena durch Petr Taticek (52.) nur noch Resultatkosmetik, obwohl sie in den letzten 20 Minuten (Schussverhältnis 13:5) deutlich überlegen waren.
Zuvor hatte der EVZ gegen Davos drei Spiele in Serie vor heimischem Publikum verloren und dies mit einem Torverhältnis von 7:16. Auch gegen Ambri und Bern erlitten die Zuger zuletzt Heimniederlagen. Dank dieses Sieges haben die Zuger sieben von zwölf möglichen Punkten gegen den HCD gewonnen, was bei Punktgleichheit entscheidend wäre. Für die Bündner war es in der elften Partie im Jahr 2012 erst die dritte Niederlage.
Fribourg - Genf: Servette erstmals über dem Strich
Genève-Servette steht vier Runden vor dem Ende der NLA-Qualifikation erstmals in dieser Saison auf einem Playoff-Platz. Die Genfer setzten sich auswärts gegen Fribourg 3:2 durch und überholten Biel, das in Bern 0:4 verlor. Nun steht eine Nationalmannschaftspause an. Zum Matchwinner der Genfer avancierte Rico Fata, der die Tore zum 1:1 und 3:1 erzielte. Damit liegt Servette nun einen Punkt vor Biel, das in Bern chancenlos war. SCB-Goalie Marco Bührer wehrte beim fünften Berner Heimsieg in Serie 25 Schüsse ab und feierte seinen fünften Shutout in der laufenden Spielzeit. Das 2:0 und 3:0 erzielten die Berner innerhalb von 37 Sekunden.
Kloten Flyers - Lugano: Stancescu mit erstem NLA-Hattrick
Die Kloten Flyers feierten mit dem 6:3-Heimsieg über Lugano den zweiten Erfolg in Serie nach vorangegangene sechs Niederlagen aus acht Spielen. Victor Stancescu ragte mit einem Hattrick heraus. Der Captain der Kloten Flyers erzielte die Treffer zum 1:0, 3:1 und 5:3. Es war der erste Hattrick im 431. NLA-Spiel von Stancescu, der in der höchsten Spielklasse bislang ausschliesslich für die Zürcher Unterländer spielte. Der Schwede Niklas Nordgren hatte mit dem nach Video-Konsultation (keine Kickbewegung) gegebenen Treffer zum 4:2 (23.) für den Gamewinner gesorgt. Michael Liniger sorgte mit einem Schuss ins leere Tor für den Schlusspunkt.
Mit zwei Toren zu Beginn und im Finish setzten sich die Flyers jeweils ab. Nach nur 53 Sekunden stand es 2:0 (Stancescu und Samuel Walser), nach 13 Minuten 3:1 für das Heimteam. Samuel Walser erzielte das zwischenzeitliche 2:1. Doch die Tessiner schlugen jeweils mit ihren Stürmerstars zurück. Der Kanadier Kurtis McLean verkürzte mit seinem fünften Treffer im fünften Spiel für Lugano auf 1:2, der tschechische PostFinance-Topskorer Jaroslav Bednar später zum 2:3. Und wiederum Bednar bereitete das 3:4 von Nationalverteidiger Julien Vauclair acht Minuten vor Spielende vor.
Bern - Biel: SCB ohne grossen Aufwand zum Sieg
Ohne grossen Aufwand kam der SC Bern zu einem 4:0-Heimsieg gegen Biel. Bern-Goalie Marco Bührer parierte 25 Schüsse für seinen fünften Saison-Shutout. Der erst 32-jährige Keeper blieb bereits zum 73 Mal in der NLA ohne Gegentor. Biel rutschte durch die Niederlage auf Kosten des in Freiburg siegreichen Genève-Servette aus den Playoff-Rängen.
Innerhalb von 37 Sekunden des Mitteldrittels setzte sich der SC Bern gegen Biel mit zwei Toren zum 3:0 ab. Caryl Neuenschwander, der nach einem halben Dutzend NLB-Spiele für La Chaux-de-Fonds erstmals wieder für den SCB auflief, sorgte mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Nationalstürmer Martin Plüss hatte in der vorletzten Minute des Startdrittels mit seinem elften Saisontreffer das Heimteam in Führung gebracht, Verteidiger Philipp Furrer erhöhte zu Beginn der 27. Minute auf 2:0. Die Seeländer agierten vor allem in der Offensive zu harmlos. Und der Bieler Nationalgoalie Reto Berra blieb für einmal nur durchschnittlich.
SCL Tigers - Ambri-Piotta: Veteran Di Pietro weiter top
Die SCL Tigers setzten sich im Duell zweier Teilnehmer der kommenden Playouts gegen Ambri-Piotta leistungsgerecht mit 3:1 durch. Sturm-Veteran Paul Di Pietro (41) steuerte in seinem 13. NLA-Saisonspiel den neunten Skorerpunkt zum Erfolg bei. Der frühere Schweizer Nationalspieler und gebürtige Kanadier hatte seine NLA-Karriere vor mehr als einem Jahrzehnt bei den Leventinern begonnen. Am Samstag bereitete er für die SCL Tigers gegen seinen ehemaligen Klub den Gamewinner von Tigers-Captain Pascal Pelletier in Überzahl 52 Sekunden vor Ablauf des Mitteldrittels mustergültig vor.
Simon Moser stellte den Sieg der Gastgeber mit einem Schuss ins leere Tor sicher. Für den letztjährigen WM-Teilnehmer war es der erste Treffer nach acht Spielen ohne Torerfolg. Verteidiger Joël Genazzi hatte mit dem 1:0 gar seinen ersten Treffer nach 35 erfolglosen Spielen erzielt. Ambri, das seit Wochen verletzungsbedingt auf zahlreiche Offensivkräfte verzichten muss, verzeichnete einmal mehr zu wenig Durchschlagskraft im gegnerischen Slot. Wenigstens erzielte der tschechische Neuzugang Ladislav Kohn mit dem 1:0 sein erstes Tor im vierten Spiel für die Leventiner. Er beendete dadurch eine Torflaute des Tessiner Dorfklubs von 141 Minuten. Von den letzten elf Spielen konnte Ambri-Piotta nur zwei Spiele zu seinen Gunsten entscheiden. Die SCL Tigers nähern sich mit dem Sieg der Sicherung des Heimvorteils für die Playouts, in welchem die Emmentaler erneut auf Ambri-Piotta treffen könnten.
Zug - Davos 3:2 (1:1, 2:0, 0:1)
Bossard-Arena. - 7015 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker, Mauron/Tscherrig.
Tore: 18. Forster (Sejna, Marha) 0:1. 20. Casutt (Duri Camichel) 1:1. 31. Fischer (Brunner, Markkanen/Ausschluss Untersander) 2:1. 35. Metropolit (Helbling) 3:1. 52. Taticek (Bürgler) 3:2.
Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Chiesa) gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Brunner; Sykora.
Zug: Markkanen; Chiesa, Wozniewski; Helbling, Fischer; Blaser, Erni; Furrer; Christen, Metropolit, Rüfenacht; Brunner, Holden, Schnyder; Duri Camichel, Sutter, Casutt; Lindemann, Oppliger, Schneuwly.
Davos: Genoni; Joggi, Forster; Guerra, Grossmann; Jan von Arx, Back; Stoop, Ramholt; Sykora, Reto von Arx, Taticek; Sciaroni, Marha, Sejna; Bürgler, Steinmann, Corsin Camichel; Untersander, Neuenschwander, Sieber.
Bemerkungen: Zug ohne Lammer, Lüthi (beide verletzt) und Pirnes (überzähliger Ausländer). Davos ohne Rizzi, Wieser und Guggisberg (alle verletzt). - Timeout Davos (47.). - Davos ab 59:20 ohne Torhüter.
Fribourg - Genève-Servette 2:3 (1:0, 0:2, 1:1)
BCF-Arena. - 6800 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann/Reiber, Kehrli/Kohler.
Tore: 19. Knoepfli (Afanasenkow, Abplanalp) 1:0. 21. Fata (Stephan) 1:1. 35. Augsburger 1:2. 53. Fata 1:3. 58. Sprunger (Plüss, Loeffel) 2:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg; 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Sprunger; Fata.
Fribourg: Huet; Heins, Birbaum; Ngoy, Abplanalp; Barinka, Loeffel; Collenberg; Sprunger, Jeannin, Plüss; Gamache, Dubé, Hasani; Cadieux, Botter, Vauclair; Knoepfli, Brügger, Afanasenkow; Lüssy.
Genève-Servette: Stephan; Mercier, Bezina; Pothier, Gian-Andrea Randegger; Stalder, Vermeille; Eliot Antonietti; Simek, Rivera, Fata; Rubin, Salmelainen, Vampola; Benjamin Antonietti, Flurin Randegger, Friedli; Roland Gerber, Augsburger, Pivron; Jean Savary.
Bemerkungen: Fribourg ohne Rosa, Lukas Gerber und Bykow. Genève-Servette ohne Walsky, Vukovic, Berthon, Paul Savary, Gautschi, John Fritsche, Dan Fritsche, Trachsler (alle verletzt) und Hecquefeuille (überzähliger Ausländer). - Pfosten-/Lattenschüsse: 14. Simek, 50. Gamache. - Timeout Fribourg (59:09), danach ohne Torhüter.
Kloten Flyers - Lugano 6:3 (3:2, 1:0, 2:2)
Kolping-Arena. - 6222 Zuschauer. - SR Brüggemann (De), Kaderli/Wüst.
Tore: 1. (0:26) Stancescu (Hollenstein) 1:0. 1. (0:53) Samuel Walser (Jenni, Wick) 2:0. 12. Brett McLean 2:1. 13. Stancescu (Hollenstein, Liniger) 3:1. 18. Bednar 3:2. 23. Nordgren (Bieber/Ausschluss Romy) 4:2. 52. Julien Vauclair (Bednar) 4:3. 59. Stancescu 5:3. 60. (59:43) Liniger (Santala, Jenni) 6:3 (ins leere Tor).
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Kloten Flyers, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Santala; Bednar.
Kloten Flyers: Rüeger; DuPont, Marti; Du Bois, Mirco Müller; Blum, Westcott; Schelling, Sven Berger; Nordgren, Santala, Bieber; Hollenstein, Liniger, Stancescu; Wick, Samuel Walser, Jenni; Herren, Samuel Keller, Jaquemet.
Lugano: Conz; Schlumpf, Hendry; Ulmer, Julien Vauclair; Nummelin, Blatter; Kienzle, Nodari; Daniel Steiner, Brett McLean, Murray; Kostner, Conne, Sannitz; Bednar, Romy, Domenichelli; Jörg, Kamber, Profico.
Bemerkungen: Kloten ohne Bodenmann, Winkler, Romano Lemm und Kellenberger (alle verletzt) sowie Nylander, Sutter und Neher (alle überzählig), Lugano ohne Niedermayer, Hirschi, Rintanen, Reuille und Simion (alle verletzt) sowie Burki (überzählig). - 25. Pfostenschuss Romy. - Lugano von 58:16 bis 58:26 sowie 58:53 bis 59:43 ohne Torhüter.
Bern - Biel 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
PostFinance-Arena. - 15'607 Zuschauer. - SR Kämpfer/Prugger, Bürgi/Marti.
Tore: 19. Martin Plüss (Rüthemann, Hänni) 1:0. 27. (26:01) Philipp Furrer (Ritchie, Dumont/Ausschluss Gloor) 2:0. 27. (26:38) Neuenschwander (Vermin, Beat Gerber) 3:0. 59. Rüthemann (Martin Plüss, Hänni) 4:0.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Bern, 8mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Ritchie; Miéville.
Bern: Bührer; Höhener, Philipp Furrer; Kinrade, Beat Gerber; Jobin, Hänni; Dominic Meier; Pascal Berger, Ritchie, Dumont; Déruns, Vermin, Neuenschwander; Bertschy, Martin Plüss, Rüthemann; Vigier, Gardner, Reichert; Froidevaux.
Biel: Berra; Preissing, Huguenin; Grieder, Kparghai; Steinegger, Fröhlicher; Gossweiler; Tschantré, Haas, Chabada; Spylo, Mieville, Beaudoin; Zigerli, Ehrensperger, Marco Truttmann; Wetzel, Gloor, Lauper; Marc Wieser.
Bemerkungen: Bern ohne Roche, Morant und Lötscher (alle verletzt), Kwiatkowski, Scherwey und Adrian Brunner (alle überzählig), Biel ohne Peter, Bordeleau und Wellinger (alle verletzt).
SCL Tigers - Ambri-Piotta 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)
Ilfishalle. - 4941 Zuschauer. - SR Massy, Arm/Küng.
Tore: 7. Kohn (Perrault) 0:1. 15. Genazzi (Pelletier, Popovic/Ausschluss Kutlak) 1:1. 40. (39:08) Pelletier (Di Pietro, Kurtis McLean) 2:1. 60. (59:26) Simon Moser (Lukas Haas) 3:1 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Kurtis McLean; Noreau.
SCL Tigers: Esche; Popovic, Schilt; Lardi, Rytz; Stettler, Christian Moser; Kim Lindemann, Valentin Lüthi; Di Pietro, Kurtis McLean, Pelletier; Leblanc, Lukas Haas, Simon Moser; Tobias Bucher, Claudio Moggi, Neff; Rexha, Adrian Gerber, Genazzi.
Ambri-Piotta: Bäumle; Noreau, Kobach; Trunz, Kutlak; Casserini, Schulthess; Mattia Bianchi, Pascal Müller; Botta, Perrault, Kohn; Demuth, Raffainer, Trevor Meier; Duca, Schlagenhauf, Lachmatow; Grassi, Hofmann, Elias Bianchi.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Reber, Gustafsson, Lüthi und Sandro Moggi (alle verletzt), Polak (überzählig), Ambri-Piotta ohne Walker, Murovic, Westrum, Pestoni, Kariya (alle verletzt), Sidler, Incir, Landry und Schaefer (alle überzählig). - 17. Stettler verletzt ausgeschieden. - 38. Timeout Ambri-Piotta, von 59:13 bis 59:26 ohne Torhüter.
National League A
| Datum | Spiel | Resultat |
| 25.02.12 | Zug - Lugano | 0:1 (0:0,0:0,0:1) |
| 25.02.12 | Biel - Davos | 1:4 (1:1,0:1,0:2) |
| 25.02.12 | ZSC - Genève-Servette | 3:0 (1:0,0:0,2:0) |
| 25.02.12 | Bern - Ambri-Piotta | 1:4 (0:0,0:3,1:1) |
| 25.02.12 | Kloten Flyers - Fribourg | 3:2 (2:1,0:1,0:0,0:0) n.P. |
| 25.02.12 | Langnau - Rapperswil-Jona Lakers | 1:3 (1:1,0:1,0:1) |
| R | Mannschaft | Sp | S | U+ | U- | N | G | : | E | P |
| 1. | Zug | 50 | 24 | 8 | 10 | 8 | 173 | : | 131 | 98 |
| 2. | Davos | 50 | 27 | 7 | 3 | 13 | 155 | : | 117 | 98 |
| 3. | Fribourg | 50 | 26 | 6 | 4 | 14 | 156 | : | 120 | 94 |
| 4. | Kloten Flyers | 50 | 27 | 2 | 6 | 15 | 158 | : | 117 | 91 |
| 5. | Bern | 50 | 23 | 6 | 6 | 15 | 153 | : | 130 | 87 |
| 6. | Lugano | 50 | 21 | 5 | 6 | 18 | 152 | : | 150 | 79 |
| 7. | ZSC | 50 | 19 | 8 | 4 | 19 | 136 | : | 129 | 77 |
| 8. | Biel | 50 | 19 | 4 | 3 | 24 | 114 | : | 128 | 68 |
|
|
||||||||||
| 9. | Genève-Servette | 50 | 16 | 5 | 9 | 20 | 117 | : | 126 | 67 |
| 10. | Langnau | 50 | 13 | 5 | 3 | 29 | 124 | : | 166 | 52 |
| 11. | Ambri-Piotta | 50 | 10 | 6 | 7 | 27 | 102 | : | 153 | 49 |
| 12. | Rapperswil-Jona Lakers | 50 | 12 | 1 | 2 | 35 | 99 | : | 172 | 40 |
(si)




























