National League A

11. Oktober 2008 15:30; Akt: 11.10.2008 22:35 Print

Glückhafte Genfer RevancheGlückhafte Genfer Revanche

Genf-Servette bleibt auch nach sechs Heimspielen ohne Niederlage. Beim 2:1 nach Verlängerung in der Playoff-Final- Revanche gegen die ZSC Lions mussten die Genfer allerdings einiges Glück in Anspruch nehmen.

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Das Team von Sean Simpson ging in der 25. Minute durch Severin Blindenbacher verdient in Führung und auch anschliessend hatten die Gäste deutlich mehr vom Spiel. Sie verpassten es aber, den Vorsprung auszubauen und wurden so vier Minuten vor Schluss durch Serge Aubin bestraft. Nach 27 Sekunden in der Overtime sicherte Byron Ritchie Genf dann den Zusatzpunkt.

Das 1:1 fiel in doppelter Überzahl, der Siegestreffer ebenfalls im Powerplay. Die Zürcher wwaren mit der Spielleitung der Linienrichter, welche die Partie ab der 9. Minute arbitrierten, als Head Eichmann verletzt ausfiel, gar nicht zufrieden: Sie verliessen das Eis noch vor der Übergabe der Preise an die besten Spieler.


Bittere Heimschlappe für die Kloten Flyers

Im zweiten Heimspiel in der umgebauten Kolping-Arena musste der EHC Kloten mit dem 1:6 gegen Lugano die erste (bittere) Heimschlappe einstecken. Lugano wird hingegen immer stärker und feierte den sechsten Sieg in den letzten sieben Spielen und den zweiten Kantersieg in den letzten 24 Stunden.

Überragend war Petteri Nummelin, der einmal mehr das Offensivspiel in perfekter Manier orchestrierte. Der finnische «Geigenspieler» bereitete drei Tore vor und erzielte das 1:3 gleich selber. Mit Patrick Thoresen erzielte zudem ein weiterer Nordeuropäer zwei Tore.

Zu Beginn des Mitteldrittels zeigte sich beim Stande von 1:1 einmal mehr die Handschrift von John Slettvoll. Der «Magier» griff zu sehr irdischen Mitteln und seine Spieler bremsten den Klotener Angriffsschwung mit zahlreichen unerlaubten Befreiungsschlägen. Mit drei Toren innert 149 Sekunden zogen die cleveren Südtessiner, die in David Aebischer auch über einen sehr sicheren Rückhalt verfügten, dann uneinholbar von 1:1 auf 4:1 davon.


Erster Heimsieg für die Lakers

Im siebenten Heimspiel kamen die Rapperswil-Jona Lakers endlich zum ersten Heimsieg. Beim 5:2 über Biel zitterten die Lakers aber bis zur 48. Minute um die Punkte.

Das Team von Morgan Samuelsson dominierte die Partie zwar von Anfang an, sündigte indessen vor dem Tor. Nach 37 Minuten führte Rapperswil nur 2:0. Beim zweiten Treffer erhielten die Lakers zudem Unterstützung vom Bieler Torhüter Marco Wegmüller, der den Puck (nach einem Schuss von Stacy Roest) zuerst parierte, dann aber aus dem Handschuh ins Tor fallen liess. Die fehlende Effizienz rächte sich: Biel schaffte innerhalb von weniger als fünf Minuten durch David Ling und Gianni Ehrensperger den Ausgleich.

Die Skandinavier in den Reihen Rapperswils bewahrten die Ruhe. Christian Berglund und Niklas Nordgren brachten mit einer Doublette innerhalb von 39 Sekunden die Gastgeber wieder 4:2 in Führung. Mit dem 5:2 acht Sekunden vor Schluss ins leere Tor komplettierte Nordgren seinen dritten Hattrick in der NLA.


Zahme Tiger

24 Stunden nach der demoralisierenden 4:5-Niederlage in Biel (nach 4:2-Führung bis 35 Sekunden vor Schluss) präsentierten sich die SCL Tigers im Heimspiel gegen Ambri-Piotta verunsichert. Die Gäste setzten sich dank der grösseren Effizienz im Powerplay mit 0:4 durch.

Langnau vergab im ersten Abschnitt vier Überzahlchancen. Ambri dagegen nützte seine ersten beiden Powerplays durch den ehemaligen Langnauer Mirko Murovic (26.) und den Tschechen Zdenek Kutlak (31.) zur 2:0-Führung. Beide Tore Ambris resultierten aus Nachschüssen. Gregory Sciaroni stellte mit seinem ersten Saisontor zum 3:0 den Sieg sicher (49.). Ambri verfügte in Thomas Bäumle (34 Paraden) auch über den stärkeren Torhüter.

Die Doppelrunde, von der sich die Tigers sechs Punkte erhofft hatten, endete für die Emmentaler so im totalen Frust. Von bislang sieben Heimspielen hat Langnau erst eines gewonnen: 4:3 nach Verlängerung gegen Fribourg. Im Ringen am Playoff-Strich zog Ambri (und Zug) an den Tigers vorbei. Die Leventiner punkteten in sechs ihrer letzten acht Spiele.


Ehemalige Davoser an Basis von Zuger Sieg

Der EV Zug bestätigte seinen guten Moment mit einem 6:1- Kantersieg über Davos und dem dritten Sieg in den letzten vier Spielen. Für den Leader war es die dritte Niederlage auf fremdem Eis hintereinander.

Mit etwas mehr Réussite im Startdrittel hätten die Bündner der Partie allerdings eine andere Physiognomie verleihen können. Der HCD hatte im Startabschnitt die klareren Chancen: Florian Blatter scheiterte sogar mit einem Penalty an Lars Weibel (9.) und Peter Guggisberg freistehend vor dem Zuger Keeper (14.). Lee Goren nützte dann ein EVZ-Powerplay zur Führung (15.).

Die nur 5024 Zuschauer in der baufälligen Herti hatten in der offenen und intensiven Begegnung auch weiter Grund zur Freude. Und dies vor allem an Spielern, die einst wie Weibel im HCD-Dress Meister geworden waren: Patrick Fischer lenkte im Mitteldrittel einen Schuss von Dominic Meier zum 2:0 ab (35.) und Björn Christen schon früh im Schlussabschnitt für die Entscheidung (42.). Das Tor von Andres Ambühl (46.) hatte aus HCD-Sicht nicht mehr als statistischen Charakter, vor allem, weil vier Minuten später der andere Topskorer Josh Holden den alten Abstand wieder herstellte.


Servette - ZSC Lions 2:1 nV (0:0, 0:1, 1:1, 1:0)
Les Vernets. - 6065 Zuschauer. - SR Eichmann, Mauron/Schmid.
Tore: 25. Blindenbacher (Suchy, Wichser/Ausschluss Vukovic) 0:1. 56. Aubin (Bezina, Kolnik/Ausschlüsse Forster, Blindenbacher) 1:1. 61. (60:27) Ritchie (Aubin, Bezina/Ausschluss Trudel) 2:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genf-Servette, 8mal 2 plus 5 Minuten (Trudel) plus 2mal 10 Minuten (Seger, Forster) plus Spieldauer (Trudel) gegen die ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Kolnik; Gardner.
Genf-Servette: Mona; Mercier, Bezina; Gobbi, Schilt; Höhener, Breitbach; Vukovic, Keller; Conz, Aubin, Kolnik; Rubin, Ritchie, Déruns; Cadieux, Trachsler, Savary; Rivera, Augsburger, Fedulow.
ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Geering, Forster; Schnyder, Seger; Gardner, Wichser, Sejna; Alston, Kamber, Trudel; Grauwiler, Monnet, Krutow; Bühler, Gloor, Bastl.
Bemerkungen: Genf-Servette ohne Vigier (gesperrt) und Salmelainen, ZSC Lions ohne Stoffel (verletzt) und Pittis (überzähliger Ausländer). Timeout: 55. Genf-Servette, 56. Zürich. 9. Head-Schiedsrichter Eichmann verletzt ausgeschieden.

Kloten - Lugano 1:6 (1:1, 0:3, 0:2)
Kolping-Arena. - 5513 Zuschauer. - SR Kurmann, Arm/Wirth.
Tore: 5. Wick (Welti) 1:0. 8. Thoresen (Nummelin/Ausschluss Santala) 1:1. 30. (29:16) Paterlini (Nummelin, Näser) 1:2. 30. (29:35) Nummelin (Romy) 1:3. 32. Nodari (Domenichelli, Robitaille/Ausschluss Liniger) 1:4. 51. Thoresen (Conne, Nummelin) 1:5. 57. Romy (Domenichelli/Ausschluss Wick) 1:6.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 plus 10 Minuten (Thoresen) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Rintanen; Nummelin.
Kloten: Rüeger; Welti, Hamr; Von Gunten, Bonnet; Schulthess, Sidler; Müller; Wick, Santala, Rintanen; Lindemann, Brown, Jacquemet; Jenni, Liniger, Stancescu; Rothen, Schlagenhauf, Brunner.
Lugano: Aebischer; Helbling, Hänni; Julien Vauclair, Nodari; Chiesa, Nummelin; Cantoni; Conne, Romy, Thoresen; Paterlini, Sannitz, Näser; Domenichelli, Robitaille, Kostovic; Tristan Vauclair, Conte, Jörg.
Bemerkungen: Kloten ohne Du Bois, Winkler und Hofer (alle verletzt), Lugano ohne Hirschi und Lemm (beide verletzt) und Pohl (überzähliger Ausländer). 26. Schlagenhauf verletzt ausgeschieden (Muskelzerrung). 30. Timeout Kloten.

RJ Lakers - Biel 5:2 (1:0 1:1, 3:1)
Diners-Club Arena. - 4139 Zuschauer. - SR Popovic, Bürgi/Marti.
Tore: 5. Nordgren (Ausschluss Nüssli plus Strafe angezeigt) 1:0. 34. Roest 2:0. 38. Ling (Tschantré, Hill/Ausschluss Guyaz) 2:1. 42. Ehrensperger (Peter) 2:2. 47. (46:53) Berglund (Burkhalter, Debrunner) 3:2. 48. (47:32) Nordgren 4:2. 60. (59:52) Nordgren (Roest/Ausschluss Geyer!) 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 3mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Roest; Himelfarb.
Rapperswil-Jona: Marco Streit; Geyer, Sven Berger; Lindström, Voisard; Guyaz, Patrick Fischer II; Debrunner, Tschuor, Samuel Friedli; Voegele, Bütler, Rizzello; Nordgren, Roest, Sirén; Reuille, Burkhalter, Berglund.
Biel: Wegmüller (48. Caminada); Hill, Stalder; Gossweiler, Reber; Schneeberger, Kparghai; Ehrensperger, Peter, Deny Bärtschi; Nüssli, Fata, Tschantré; Truttmann, Himelfarb, Ling; Wetzel, Küng, Brägger.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Svensson, Raffainer und Parati, Biel ohne Steinegger, Mauro Beccarelli, Simon Fischer, Tschannen (alle verletzt), Neff (krank) und Tuomainen (überzähliger Ausländer). - Timeout Biel (58:41).

SCL Tigers - Ambri 0:4 (0:0, 0:2, 0:2)
Ilfis. - 5342 Zuschauer. - SR Reiber, Niquille/Zosso.
Tore: 26. Murovic (Kutlak, Clarke/Ausschluss Steiner) 0:1. 31. Kutlak (Sonnenberg, Naumenko/Ausschluss Fröhlicher) 0:2. 49. Sciaroni (Sonnenberg, Duca) 0:3. 60. Duca (Ausschluss Bundi!) 0:4 (ins leere Tor).
Strafen: 9mal 2 plus 10 Minuten (Murphy) gegen Langnau, 9mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Martin Kariya; Duca.
Langnau: Schoder; Curtis Murphy, Blum; Stettler, Bayer; Christian Moser, Gmür; Tallarini, Fröhlicher; Toms, Martin Kariya, Bieber; Setzinger, Zeiter, Steiner; Simon Moser, Fabian Sutter, Joggi; Adrian Gerber, Camenzind, Claudio Moggi.
Ambri-Piotta: Bäumle; Naumenko, Mattioli; Bundi, Kutlak; Fabian Stephan, Marghitola; Nicola Celio, Horak; Corsin Camichel, Walker, Micheli; Clarke, Murovic, Sonnenberg; Duca, Stirnimann, Demuth; Schönenberger, Zanetti, Sciaroni.
Bemerkungen: Langnau ohne Simon Lüthi (verletzt) und Bogg (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Westrum, Bianchi und Gautschi (alle verletzt). - Timeout Langnau (49.).

Zug - Davos 6:1 (1:0, 1:0, 4:1)
Herti. - 5024 Zuschauer. - SR Prugger, Dumoulin/Fluri.
Tore: 15. Goren (Holden, Christen/Ausschluss Furrer) 1:0. 35. Fischer (Meier, Di Pietro) 2:0. 42. Christen (Goren) 3:0. 46. Ambühl (Daigle, Blatter) 3:1. 50. Holden (Camichel) 4:1. 56. (55:10) Casutt (Maurer, Walser) 5:1. 56. (55:46) Dupont (Fischer, Harrison) 6:1.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Zug, 7mal 2 plus 10 Minuten (Ambühl) gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Holden; Ambühl.
Zug: Weibel; Diaz, Back; Dupont, Harrison; Meier, Maurer; Di Pietro, Fischer, Steinmann; Schnyder, Holden, Camichel; Goren, Oppliger, Christen; Casutt, Bucher, Walser.
Davos: Genoni; Gianola, Grossmann; Stoop, Blatter; Jan von Arx, Della Rossa; Furrer; Riesen, Ambühl, Daigle; Sykora, Marha, Bürgler; Guggisberg, Rizzi, Leblanc; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser; Helfenstein.
Bemerkungen: Zug ohne Sutter, McTavish, Kress (alle verletzt), Davos ohne Reto von Arx und Gerber (beide verletzt). 9. Weibel hält Penalty von Blatter.


LIVE-TICKER

61. Servette gewinnt das Spiel! Ritchie trifft nach nur 27 Sekunden der Overtime. Eine bittere Niederlage für die ZSC Lions, haben sie das Spiel doch lange Zeit dominiert. Mit den vielen Strafen im dritten Drittel, haben sie sich schliesslich selber geschlagen.

61. Weiter gehts. Die Verlängerung läuft. Servette kann immer noch mit einem Mann mehr spielen.

60. Die reguläre Spielzeit ist vorbei. Es steht 1:1. Damit kommt es zur Verlängerung.

59. Der Schiedsrichter spricht eine Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Trudel von den ZSC Lions aus. Dieser hatte vor dem eigenen Tor einen Genfer mit dem Ellbogen in den Rücken gestossen. Ein klares Foul, aber ein harter Entscheid des Refrees. Zwei Minuten hätten hier wohl gereicht. Servette nun für fünf Minuten in Überzahl.

58. Gute Chance für Zürichs Gardner. Doch er scheitert an Goalie Mona.

57. Jetzt gibt es eine Strafe gegen Genf. Ritchie muss nache einem Beinstellen raus. Ist dies die Möglichkeit für die ZSC Lions, den Vorsprung wieder herzustellen?

56. Tor für Servette! Aubin nutzt den Platz in doppelter Überzahl. Das haben sich die ZSC Lions mit den vielen Strafen selber eingebrockt.

56. Nächste Strafe gegen die Löwen. Blindenbacher muss nach einem Crosscheck raus. Servette nun für gut 20 Sekunden mit zwei Mann mehr.

55. Servette-Trainer McSorley nimmt sein Timeout. Kann er seiner Mannschaft noch einmal neuen Atem einhauchen?

54. Kaum ist die Zweiminutenstrafe gegen Seger abgelaufen, muss Forster raus. Genf kann gleich ein weiteres Überzahlspiel anhängen. Allerdings müsste Servette unbedingt einmal etwas aus diesen vielen Möglichkeiten machen.

52. Unnötige Strafe gegen die ZSC Lions. Nach einem Faustschlag erhält Matthias Seger 2 + 10 Minuten. Es ist bereits das dritte Mal heute Abend, dass der Zürcher Captain in der Kühlbox sitzt. Servette also wieder in Überzahl.

49. Auch dieses Powerplay bringt Servette kein Glück. Die ZSC Lions sind wieder komplett.

47. Und wieder eine Strafe gegen Zürich. Seger muss in die Kühlbox. Jetzt muss Servette im Powerplay etwas reissen, will man nochmals zurück ins Spiel kommen.

44. Die Strafe gegen die ZSC Lions verläuft aus Genfer Sicht ungenutzt. Es ist bereits das vierte Powerplay, in dem Servette alles andere als überzeugte.

42. Gute Chance für John Gobbi. Doch auch er scheitert an Ari Sulander.

41. Strafe gegen die ZSC Lions. Damit ist Servette für sechs Sekunden in doppelter Überzahl.

41. Weiter gehts. Der letzte Spielabschnitt läuft. Gastgeber Servette läuft einem 0:1-Rückstand hinterher.

40. Drittelspause. Die ZSC Lions führen mit 1:0.

40. Kurz vor Drittelsende kommt Servette zu seinem dritten Überzahlspiel in dieser Partie. Die ersten beiden Powerplays waren etwas gar mager. Gelingt den Genfern eine Steigerung?

38. Nun auch einmal wieder eine gute Möglichkeit für die Westschweizer. Schilt versucht es backhand aus dem Slot, doch Ari Sulander hält souverän.

38. Gute Chance für Zürichs Bastl. Mona pariert mit viel Glück.

33. Einmal mehr muss Gianluca Mona sein Team retten. Der Torhüter der Genfer ist wohl der Grund, weshalb es immer noch nur 0:1 steht. Servette fehlt jeglicher Biss.

28. Die ZSC Lions seit dem Führungstreffer im Aufwind. Sie schiessen so oft wie möglich aufs Tor von Gianluca Mona. Doch dieser zeigt bisher keine Nerven.

25. Tor für die ZSC Lions! Blindenbacher trifft in Überzahl von der blauen Linie.

21. Weiter gehts. Das zweite Drittel läuft.

20. Drittelspause. Meister und Vizemeister trennen sich nach 20 Minuten torlos.

19. Chancen waren in den letzten zehn Minuten Mangelware. Wer sich an den Playoff-Final erinnet, wird nicht darum herum kommen, festzustellen, dass dieses Spiel um Klassen schlechter ist.

15. Nach einem Nachschlagen von Bastl gegenüber Genf-Keeper Mona kochen die Emotionen hoch und es kommt zum Handgemenge. Je ein Spieler muss in die Kühlbox, es geht mit vier gegen vier weiter.

14. Möglichkeiten für die ZSC Lions: Doch Gardner und Bastl scheitern. Obschon die Zürcher das Spieldiktat an sich gerissen haben, fehlt ihnen die Kaltblütigkeit im Abschluss. Es steht nach wie vor 0:0.

11. Heisse Szenen vor Genf-Goalie Mona. Krutow versucht den Puck über die Linie zu stochern. Doch der Keeper bleibt Sieger im Duell mit dem Zürcher.

9. Nach einem vielversprechenden Anfang ist die Partie jetzt etwas eingeschlafen. Ein Tor könnte da Abhilfe schaffen.

5. Gute Chance für die ZSC Lions. Doch Krutov verzieht.

4. Beide Teams sind mit viel Schwung in diese Neuauflage des Playoff-Finals gestartet. Das Spiel geht hin und her. Beide Teams stehen mit je zwei guten Chancen zu Buche.

2. Nun auch die erste Möglichkeit für die Genfer. Doch auch der Torhüter der Zürcher, Ari Sulander, ist wach.

2. Die ZSC Lions bereits mit sehr viel Druck. Servette-Goalie Mona musste schon zweimal eingreifen.

- Los gehts! Das Spiel läuft.

- Gleich geht es los. In der 13. NLA-Runde empfängt Genf-Servette die ZSC Lions. Es ist die Neuauflage des vergangenen Playoff-Finals. Eine Voraussetzung, die Spannung pur verspricht.


Vor den Spielen

In der 13. NLA-Runde treffen heute Abend die beiden Playoff-Finalisten Genf-Servette und ZSC Lions aufeinander. Die Zürcher beanspruchten im Frühling das bessere Ende für sich. Kann Servette sich heute revanchieren?

Der Playoff-Final zwischen den ZSC Lions und Genf-Servette war hart umkämpft. Die Westschweizer gingen in der Best-of-Seven-Serie mit 2:0 in Führung, doch am Ende brüllten die Löwen nach vier Siegen in Folge mit dem Meisterpokal in den Pfoten.

Wie eng die Serie wirklich war, zeigen die Resultate: Nur einmal siegte Servette mit zwei Toren Unterschied, alle anderen Partien endeten mit einem Tor Differenz. Und: Gleich dreimal musste die Verlängerung die Entscheidung bringen.

Doch eng war es nicht nur im April. Auch heute ist Servette den Zürcher Löwen dicht auf den Fersen. Während die ZSC Lions mit 23 Punkten den dritten Tabellenplatz belegen, lauern die Adler aus Genf mit zwei Zählern Rückstand auf Rang vier. Allerdings: Servette hat erst 11 Spiele auf dem Konto, während die ZSC Lions bereits 14 Mal im Ernstkampf antraten.

Die heutige Begegnung verspricht grosse Spannung. Die Motivation der Genfer wird immens sein, schliesslich will man Revanche für den verlorenen Playoff-Final nehmen. Obs gelingt? Sie erfahren es ab 19.45 Uhr live auf 20 Minuten Online.


(si/mon)

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