National League A

16. November 2012 15:01; Akt: 16.11.2012 22:59 Print

Späte Wende für den ZSC, Kloten mit Kantersieg

Die ZSC Lions gewinnen den Spitzenkampf gegen Servette nach Verlängerung 4:3. Erst in der 59. Minute schaffen die Zürcher die Wende in der Partie. Kloten fegt die SCL Tigers mit 8:0 vom Eis.

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In einem spektakulären und turbulenten Spitzenkampf behielten die Schweizer Meister der ZSC Lions gegen Leader Genève-Servette die Oberhand. Nach vier Treffern in den letzten sechs Minuten der regulären Spielzeit gewannen die Zürcher mit 4:3 nach Verlängerung.

Verteidiger Marco Maurer setzte in der 63. Minute mit dem Siegtreffer den Schlusspunkt hinter eine unterhaltsame Partie, die mit den ZSC Lions letztlich einen verdienten Sieger fand. Die Zürcher agierten mehrheitlich druckvoller als die Genfer, vermochten aber aus der Überlegenheit lange kein Kapital zu schlagen. Und im Genfer Tor zeigte Tobias Stephan seine Klasse. Der Schweizer Nationalkeeper bewahrte seine Equipe mit zahlreichen guten Paraden davor, dass die Zürcher nach dem frühen 0:1 (6.) erst in der 38. Minute (im Powerplay) den Ausgleich erzielten.

Hektische Schlussphase

Erst in der Schlussphase verlor Stephan wie auch alle anderen Akteure inklusive der Schiedsrichter etwas die Übersicht. Als Jonathan Mercier in der 55. Minute das 2:1 für die Genfer erzielte, protestierten die Zürcher vehement - zu Recht. Die vier Unparteiischen hatten nicht gesehen, dass sich ein Genfer zu viel auf dem Eis befand.

Der Ärger verschwand schnell, denn nur dreieinhalb Minuten später lagen die Lions in Führung. Morris Trachsler und der einmal mehr starke Captain und Doppeltorschütze Mathias Seger sorgten für die neuerliche Wende. Weil Goran Bezina 86 Sekunden vor dem Ende aber ebenfalls noch traf, holte der Meister nicht drei Punkte. Zum zweiten Sieg in den letzten sechs Partien reichte es dank Maurer dann aber doch noch. In der Tabelle verkürzten die Lions den Rückstand auf Servette auf acht Punkte.

Hockey-Lektion für Langnau

Im Eisstadion am Schluefweg wurden die SCL Tigers von Kloten gedemütigt. 8:0 stand es am Ende für die Flyers.

Die schwache Langnauer Leistung warf Fragen auf. Nach fast zwei Wochen (Nationalmannschafts-)Pause hatten die Anhänger des SC Langnau eigentlich eine Reaktion auf die aktuelle Misère erwartet. Stattdessen resultierte die klarste Niederlage seit drei Jahren. Am 2. Oktober 2009 hatte Langnau in Davos sogar 4:13 verloren, wobei es damals schon nach dem ersten Abschnitt 2:8 stand.

Gemächliche Startphase

In Kloten deutete 25 Minuten lang noch wenig auf das Debakel hin. Die Emmentaler bemühten sich in der Startphase des zweiten Abschnitts um eine Reaktion und eine Aufholjagd. Nach dem dritten Klotener Tor durch Raffaele Sannitz fielen die Tigers aber komplett auseinander. 25 Sekunden später stand es 4:0. Weitere sechs Minuten später traf Klotens Captain Victor Stancescu sogar in Unterzahl. Langnau wechselte den Torhüter aus, aber auch Remo Giovannini kassierte in seinen ersten sieben Spielminuten gleich zwei Gegentore. «Langnau befindet sich in einem desolaten Zustand», stellte auf der Tribüne Köbi Kölliker fest, der neue Sportchef der SCL Tigers.

Raffaele Sannitz, der die Saison in Lugano begonnen hatte, realisierte für Kloten seine Saisontore Nummer 2 (1:0) und 3 (3:0). Kloten spielte viermal in Überzahl und erzielte dabei drei Tore, wenn auch Sannitz' 1:0 statistisch nicht als Powerplay-Tor gilt, weil Adrian Gerber unmittelbar vor dem Gegentreffer wieder aufs Eis zurückgekehrt war. Auch Victor Stancescu und Simon Bodenmann erzielten zwei Tore für Kloten. Und Romano Lemm traf zum 8:0 erstmals wieder nach seiner Operation wegen eines gutartigen Hirnnerventumors im Oktober 2011. Lemm bestritt erst sein drittes Spiel in dieser Saison.

Starkes Berner Powerplay

Bern feierte gegen ein harmloses Davos einen ungefährdeten Sieg. Unter der Regie von John Tavares (1 Tor/2 Assists) und Ryan Gardner (2/1) gewannen die Berner den Klassiker mit 4:2 - auch dank einem starken Powerplay.

Nur zwei Punkte lagen die beiden Teams vor der Partie in der Tabelle auseinander. Doch zumindest in den ersten beiden Dritteln war die Differenz erheblich grösser. Bern war eine Klasse besser als die Davoser, die in einem zwar intensiven Spiel lange Zeit nicht wirklich auf Touren kamen und sich gegen die stilsichere und disziplinierte Berner Abwehr kaum Chancen erarbeiten konnten.

Unnötige Strafen beim HCD

Davos leistete sich ausserdem in der zum zweiten Mal in dieser Saison ausverkauften PostFinance-Arena zu viele (unnötige) Strafen (total 12mal 2 Minuten) - umso mehr, weil das Powerplay des SCB in dieser Saison vorzüglich funktioniert. Und prompt erzielte Bern drei seiner vier Treffer in Überzahl.

Die Entscheidung fiel nach Spielmitte, als erst Gardner auf 2:0 (31.) erhöhte und gut drei Minuten später Tavares auf Pass von Gardner und in doppelter Überzahl das 3:0 für den Playoff-Finalisten der letzten Saison schoss. Den dritten Berner Powerplay-Treffer zum 4:1 erzielte erneut Gardner. Davor hatte Reto von Arx mit einem Shorthander zwischenzeitlich auf 1:3 (48.) verkürzt.

NHL-Import Tavares hatte seinen Stock bei den ersten drei Berner Treffern im Spiel. Zusammen mit Gardner und Byron Ritchie, dem Torschützen zum 1:0 (10.), war der kanadische Nummer-1-Draft von 2009, der in der kanadischen Juniorenliga einst den Torrekord von Wayne Gretzky gebrochen hatte, der beste Akteur. Tavares stach im Duell der NHL-Stars das Davoser Duo Rick Nash/Joe Thornton eindeutig aus.

Offensivspektakel in der Valascia

Der HC Ambri-Piotta verlor den nach dem Trainerwechsel gefundenen Schwung während der Nationalmannschaftspause nicht. Die Leventiner setzten sich gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit 6:4 durch.

Ambri feierte den fünften Sieg aus den letzten sieben Spielen. Bezwungen wurden dabei die ZSC Lions, Fribourg, Lugano, Langnau und nun eben Rapperswil-Jona. Die Lakers dagegen kassierten die vierte Niederlage hintereinander; in diesen vier Partien gelangen den St. Gallern bloss noch fünf Tore.

Alles nach vorne

Es erstaunte, dass sowohl Ambri-Piotta (11.) wie Rapperswil-Jona (10.) ihr Heil in der totalen Offensive suchten. So entwickelte sich in der Valascia vor 4648 Zuschauern ein grandioses Vorwärtsspektakel. Die Vorentscheidung fiel dabei schon im ersten Abschnitt. Innerhalb von sechs Minuten brachten Alain Miéville und Elias Bianchi (mit dem ersten Saisontor) den HC Ambri-Piotta mit 2:0 in Führung. Das erste Goal nach sieben Minuten bereitete Inti Pestoni vor, unmittelbar nachdem er von der Strafbank zurückgekehrt war. Pestoni setzte zwei Minuten vor Schluss mit dem 6:4 auch noch den Schlusspunkt.

Dazwischen lag ein permanentes Auf und Ab, in dem Ambri aber stets in Führung lag. Die Rapperswil-Jona Lakers kamen viermal bis auf ein Tor heran, kassierten aber immer kurz nach dem Anschlusstor wieder einen Gegentreffer. Bei Ambri trafen nur Schweizer Spieler, bei Rapperswil-Jona gingen drei der vier Tore auf das Konto der Söldner-Fraktion, die mittlerweile durch den Offensiv-Verteidiger Michael Del Zotto verstärkt worden ist.

Powerplay entschied für Zug

Der EV Zug befindet sich auch nach dem ersten Meisterschaftsunterbruch weiter im Hoch. Drei Tage nach dem Auswärtssieg bei den ZSC Lions setzten sich die Zuger gegen Lugano mit 3:1 durch.

Die ersten Spiele gegen Lugano hatte Zug mit 0:3 (h) und 4:7 (a) klar verloren. Diesmal gestalteten die Innerschweizer das Geschehen von Anfang an überlegen und setzten sich verdientermassen durch. Die entscheidenden Tore fielen allerdings erst im Schlussabschnitt: Josh Holden brachte Zug 2:1 in Führung (44.), zehn Minuten später erhöhte Damien Brunner alleine vor Goalie Michael Flückiger auf 3:1.

Effizientes Zuger Powerplay

Der EV Zug setzte sich durch, weil er effizienter in Überzahl spielte. Die Zuger konnten fünf Mal Powerplay spielen und erzielten dabei zwei Tore - beide Male durch Holden. Nach 25 Minuten fälschte der Kanadier einen Weitschuss von Raphael Diaz zum 1:0 ab; nach 44 Minuten vollstreckte Holden eine Kombination mit den beiden Schweden Henrik Zetterberg und Linus Omark. Lugano spielte vier Mal in Überzahl, brachte aber kein Tor zu Stande. Einziger Torschütze für die Tessiner blieb Ilkka Heikkinen mit dem 1:1-Ausgleich nach 33 Minuten. Dieses Gegentor musste Jussi Markkanen auf seine Kappe nehmen.

Markkanen durfte dennoch mit seiner Leistung zufrieden sein. Der finnische Keeper parierte 31 von 32 Schüssen und erwies sich so mit als Matchwinner, denn der HC Lugano zeigte durchaus auch eine starke Leistung. Den Tessinern boten sich insbesondere in den ersten beiden Dritteln viele Möglichkeiten, der Partie einen anderen Verlauf zu geben.

Biel-Sieg dank Seguin und Micflikier

Dank Tyler Seguin und Jacob Micflikier setzte sich der EHC Biel auswärts gegen Fribourg mit 4:3 durch. Die beiden Kanadier sammelten je drei Skorerpunkte und führten die Seeländer zum ersten Sieg im dritten Derby der Saison gegen Gottéron.

Fribourg führte nach Treffern von Rückkehrer Greg Mauldin (17.) und Julien Sprunger (35.) 2:1. Doch nur kurz nach dem zweiten Freiburger Führungstreffer gelang Biel durch zwei Tore von Seguin (jeweils auf Pass von Micflikier und Emanuel Peter) die Wende. Die Freiburger Joël Kwiatkowski und Romain Loeffel verloren jeweils hinter dem eigenen Tor den Puck und lieferten so die ungewollten Vorlagen für die Bieler Tore.

Fribourgs NHL-Star beinahe inexistent

Während die Bieler NHL-Verstärkungen Seguin und Patrick Kane (zwei Pfostenschüsse) brillierten, war auf Seiten Fribourgs von David Desharnais fast nichts zu sehen. Der kleingewachsene kanadische Stürmer lieferte ein sehr diskretes Meisterschaftsdebüt für Gottéron ab. Dafür bedankte sich sein Landsmann Greg Mauldin mit zwei Treffern für den neuen Zweijahresvertrag, den er am Nachmittag erhalten hatte. Der Stürmer, der im Sommer zu den Freiburgern gestossen war, feierte nach überstandener Schulterverletzung eine gelungene Rückkehr.

Während sich Biel mit dem seltenen Sieg gegen Fribourg (zwei Siege aus den letzten neun Duellen) weiter im breiten im Mittelfeld der Tabelle behauptet, rutscht Gottéron immer weiter nach unten. Die einst zweitklassierten Freiburger kassierten die fünfte Niederlage in den letzten sechs Partien.

ZSC Lions - Genève-Servette 4:3 (0:1, 1:0, 2:2, 1:0) n.V.
Hallenstadion. - 8443 Zuschauer. - SR Eichmann/Prugger, Fluri/Müller.
Tore: 6. (5:00) Roland Gerber (Paul Savary, Vukovic) 0:1. 38. Seger (Monnet, Geering/Ausschluss Almond) 1:1. 55. Mercier 1:2. 57. Trachsler (Bastl) 2:2. 59. (58:03) Seger (Monnet, Trachsler) 3:2. 59. (58:34) Bezina (Picard, Almond) 3:3. 63. Maurer (Brown, Wick) 4:3.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 9mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Wick; Dan Fritsche.
ZSC Lions: Flüeler; Daniel Schnyder, Lashoff; Seger, Geering; Stoffel, Maurer; Gobbi; Kenins, Schäppi, Cunti; Brown, Ambühl, Tambellini; Bastl, Trachsler, Monnet; Patrik Bärtschi, Shannon, Wick; Chris Baltisberger.
Genève-Servette: Stephan; Vukovic, Bezina; Yannick Weber, Gautschi; Hecquefeuille, Mercier; Ryan Keller, Almond, Picard; Dan Fritsche, Romy, Couture; Simek, Walker, John Fritsche; Roland Gerber, Gian-Andrea Randegger, Friedli; Paul Savary, Rivera.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher (verletzt) und Bühler (überzählig), Genève-Servette ohne Walsky, Salmelainen (beide verletzt), Fata und Antonietti (beide überzählig). Pfostenschüsse Tambellini (14.) und Geering (24.).

Kloten - Langnau 8:0 (2:0, 5:0, 1:0)
Kolping. - 4775 Zuschauer. - SR Wiegand, Mauron/Tscherrig.
Tore: 5. Sannitz 1:0. 18. DuPont (Santala, Hollenstein/Ausschluss Pelletier) 2:0. 26. (25:04) Sannitz (Jenni, Liniger) 3:0. 26. (25:29) Simon Bodenmann (Hollenstein, Santala/Ausschluss Leblanc) 4:0. 32. Stancescu (Stoop/Ausschluss Hollenstein!) 5:0. 36. Stancescu (Schelling, Hollenstein) 6:0. 40. Simon Bodenmann 7:0. 50. Romano Lemm (Samuel Walser) 8:0.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen Langnau.
PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Genazzi.
Kloten: Rüeger; Blum, DuPont; Stoop, von Gunten; Bagnoud, Schelling; Nicholas Steiner; Simon Bodenmann, Laich, Hollenstein; Stancescu, Santala, Bieber; Lundberg, Liniger, Sannitz; Romano Lemm, Samuel Walser, Jenni; Herren.
Langnau: Bäumle (32. Giovannini); Rytz, Spurgeon; Simon Lüthi, Popovic; Stettler, Lardi; Reber; Ennis, Lukas Haas, Adrian Brunner; Tobias Bucher, Pelletier, Genazzi; Jacquemet, Froidevaux, Rexha; Sandro Moggi, Adrian Gerber, Claudio Moggi; Leblanc.
Bemerkungen: Kloten ohne Du Bois (verletzt) und Kreps, Langnau ohne Kurtis McLean, Hübl (alle überzählige Ausländer), Kim Lindemann und Simon Moser (beide verletzt). Laich (ab 2. Drittel) und Popovic (1.) verletzt ausgeschieden.

Bern - Davos 4:2 (1:0, 2:0, 1:2)
PostFinance-Arena. - 17'131 Zuschauer (ausverkauft). - SR Reiber/Piechaczek (De), Espinoza/Kohler.
Tore: 10. Ritchie (Tavares) 1:0. 31. Gardner (Ritchie, Tavares/Ausschluss Jan von Arx) 2:0. 34. Tavares (Gardner/Ausschlüsse Reto von Arx, Back) 3:0. 48. Reto von Arx (Nash/Ausschluss Thornton!) 3:1. 51. Gardner (Jobin, Mark Streit/Ausschluss Reto von Arx) 4:1. 59. Sven Ryser (Joggi, Reto von Arx/Ausschlüsse Gardner, Rubin; Thornton) 4:2.
Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Rubin) gegen Bern, 12mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Ritchie; Bürgler.
Bern: Bührer; Jobin, Mark Streit; Kinrade, Beat Gerber; Hänni, Philippe Furrer; Vermin, Ritchie, Tavares; Bertschy, Martin Plüss, Rüthemann; Danielsson, Gardner, Rubin; Pascal Berger, Flurin Randegger, Scherwey; Déruns, Marc Müller.
Davos: Genoni; Joggi, Forster; Ramholt, Grossmann; Jan von Arx, Back; Schneeberger, Alatalo; Dino Wieser, Rizzi, Bürgler; Nash, Thornton, Marha; Sciaroni, Steinmann, Hofmann; Sykora, Reto von Arx, Sven Ryser.
Bemerkungen: Bern ohne Josi, Höhener, Roche und Caryl Neuenschwander, Davos ohne Taticek, Guggisberg, Schommer (alle verletzt), Corsin Camichel und Samuel Guerra (beide krank). Timeout Davos (31.). Davos ab 58:56 ohne Torhüter.

Ambri-Piotta - Rapperswil-Jona 6:4 (2:0, 2:2, 2:2)
Valascia. - 4648 Zuschauer. - SR Stricker, Kaderli/Wüst.
Tore: 8. Miéville (Pestoni, Grassi) 1:0. 14. Elias Bianchi (Tim Weber, Botta) 2:0. 24. Spezza (Earl, Winkler) 2:1. 30. Reichert (Trunz, Schulthess) 3:1. 35. Earl (Spezza) 3:2. 40. (39:27) Miéville (Pedretti, Pestoni) 4:2. 44. Adrian Wichser (Sejna, Geyer/Ausschlüsse Kobach; Earl) 4:3. 51. Pedretti (Miéville, Trunz) 5:3. 57. Sejna (Adrian Wichser, Winkler) 5:4. 58. Pestoni (Noreau) 6:4.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona.
PostFinance-Topskorer: Jason Williams; Spezza.
Ambri-Piotta: Schaefer; Noreau, Kobach; Kutlak, Sidler; Trunz, Schulthess; Julien Bonnet; Lachmatow, Park, Jason Williams; Duca, Schlagenhauf, Reichert; Pestoni, Miéville, Pedretti; Botta, Tim Weber, Elias Bianchi; Grassi.
Rapperswil-Jona: Aebischer; Del Zotto, Sven Berger; Winkler, Gmür; Geiger, Geyer; Welti, Collenberg; Jörg, Spezza, Earl; Neukom, Burkhalter, Duri Camichel; Riesen, Adrian Wichser, Sejna; Grauwiler, Hürlimann, Rizzello.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Casserini und Mattia Bianchi (beide krank), Raffainer und Höhener, Rapperswil-Jona ohne Camenzind, Derrick Walser und Thibaudeau (alle verletzt). - Timeout Rapperswil-Jona (59:25).

Zug - Lugano 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)
Bossard. - 6710 Zuschauer. - SR Massy, Bürgi/Kehrli.
Tore: 26. Holden (Diaz/Ausschluss Morant) 1:0. 34. Heikkinen (Schlumpf) 1:1. 44. Holden (Zetterberg, Omrak/Ausschluss Metropolit) 2:1. 54. Damien Brunner 3:1.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 5mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Damien Brunner; Metropolit.
Zug: Markkanen; Diaz, Patrick Fischer II; Andreas Furrer, Chiesa; Helbling, Zubler; Schmuckli; Damien Brunner, Zetterberg, Omark; Björn Christen, Holden, Casutt; Fabian Schnyder, Fabian Sutter, Suri; Martschini, Fabian Lüthi, Lammer; Sven Lindemann.
Lugano: Flückiger; Morant, Julien Vauclair; Schlumpf, Heikkinen; Nodari, Sbisa; Dal Pian; Diego Kostner, Brett McLean, Jordy Murray; Bergeron, Metropolit, Reuille; Steiner, Oliver Kamber, Fazzini; Simion, Di Pietro, Profico.
Bemerkungen: Zug ohne Yannick Blaser (gesperrt), Wozniewski, Zurkirchen und Erni, Lugano ohne Hirschi, Ruefenacht, Brady Murray, Kienzle, Bednar, Blatter, Domenichelli (alle verletzt), Conne, Ulmer (beide krank). - Pfostenschuss Omark (29.).

Fribourg - Biel 3:4 (1:1, 1:2, 1:1)
BCF Arena. - 6700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann, Abegglen/Rohrer.
Tore: 17. Mauldin (Dubé, Kwiatkowski/Ausschluss Tschantré) 1:0. 19. Micflikier (Kellenberger, Seguin) 1:1. 35. (34:08) Sprunger (Dubé, Marc Abplanalp) 2:1. 36. (35:37) Seguin (Micflikier, Peter) 2:2. 39. Seguin (Micflikier, Peter) 2:3. 55. Wetzel (Marc Wieser) 2:4. 60. (59:56) Mauldin (Knoepfli, Dubé/Ausschluss Rouiller) 3:4 (ohne Torhüter).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg, 7mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Dubé; Seguin.
Fribourg: Benjamin Conz; Heins, Schilt; Ngoy, Birbaum; Loeffel, Kwiatkowski; Marc Abplanalp; Mauldin, Desharnais, Benjamin Plüss; Sprunger, Bykow, Hasani; Brügger, Dubé, Knoepfli; Cadieux, Botter, Tristan Vauclair; Merola.
Biel: Berra; Grieder, Huguenin; Trutmann, Kparghai; Rouiller, Gossweiler; Gloor; Seguin, Peter, Micflikier; Kane, Pouliot, Tschantré; Ehrensperger, Kellenberger, Marc Wieser; Wetzel, Gaëtan Haas, Lauper; Füglister.
Bemerkungen: Fribourg ohne Jeannin, Lukas Gerber (beide verletzt), Gamache und Rosa (beide überzählig), Biel ohne Wellinger, Dominic Meier, Spylo, Untersander (alle verletzt) und Beaudoin (überzählig). Pfostenschüsse Kwiatkowski (20.) und Kane (36./54.). Timeout Fribourg (58.). Fribourg ab 58:59 ohne Torhüter.

(si)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Beobachter am 17.11.2012 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Schiedsrichter-Aufreger 3

    Der CH-Hockeyverband sollte kapieren, dass man dem Schweizer Hockey keinen gefallen macht, wenn man so kleinlich pfeifft. Denn unsere Spieler bekommen sonst einen Schock, wenn sie auf internationalem Niveau oder irgendwann in der NHL spielen dürfen und dort eine deutlich rauere Gangart herrscht. Was das Kämpfen angeht, muss man sehen, dass es in einem gewissen Mass (z.B eine Begrenzung an Kämpfen pro Spieler in einer Saison wie in der OHL) , das Spiel "sauberer" hält. Weil dann solche Aktionen wie von Vukovic Konsequenzen nach sich ziehen würde.

  • Beobachter am 17.11.2012 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    Schiedsrichter-Aufreger 2

    2ter Aufreger war für mich die Szene mit Vukovic und Brown. Brown kriegt von Vukovic etwa 3-4 mal die Faust ins Gesicht. Brown steht nur da und muss trotzdem auf die Strafbank (wenn auch 2min weniger als Vukovic). Der Punkt ist aber, das der Möchtegern-Tarzan Vukovic nichts zu befürchten hat, da hier keine echten Faustkämpfe erlaubt sind. In der NHL würde so ein Angriff auf den gegnerischen Starspieler nicht ohne Folgen bleiben. Klar, Brown hätte sich wehren können, aber er hätte dann eine 5+10min oder eher eine Spieldauerdisziplinar-Strafe erhalten.

  • hans am 17.11.2012 07:30 Report Diesen Beitrag melden

    Schiris

    Schade, dass die Refs dieses Spitzenspiel verpfiffen haben, nicht nur das, sogar sehr einseitig. Dass man für Schläge einstecken 2Min. erhält, aber auf der anderen Seite zu viele Spieler auf dem Eis zulässt, das ist mehr als nur"nicht gesehen". Herr Bertolotti wachen Sie auf, oder sind Sie immer noch so nachtragend?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Beobachter am 17.11.2012 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Schiedsrichter-Aufreger 3

    Der CH-Hockeyverband sollte kapieren, dass man dem Schweizer Hockey keinen gefallen macht, wenn man so kleinlich pfeifft. Denn unsere Spieler bekommen sonst einen Schock, wenn sie auf internationalem Niveau oder irgendwann in der NHL spielen dürfen und dort eine deutlich rauere Gangart herrscht. Was das Kämpfen angeht, muss man sehen, dass es in einem gewissen Mass (z.B eine Begrenzung an Kämpfen pro Spieler in einer Saison wie in der OHL) , das Spiel "sauberer" hält. Weil dann solche Aktionen wie von Vukovic Konsequenzen nach sich ziehen würde.

  • Beobachter am 17.11.2012 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    Schiedsrichter-Aufreger 2

    2ter Aufreger war für mich die Szene mit Vukovic und Brown. Brown kriegt von Vukovic etwa 3-4 mal die Faust ins Gesicht. Brown steht nur da und muss trotzdem auf die Strafbank (wenn auch 2min weniger als Vukovic). Der Punkt ist aber, das der Möchtegern-Tarzan Vukovic nichts zu befürchten hat, da hier keine echten Faustkämpfe erlaubt sind. In der NHL würde so ein Angriff auf den gegnerischen Starspieler nicht ohne Folgen bleiben. Klar, Brown hätte sich wehren können, aber er hätte dann eine 5+10min oder eher eine Spieldauerdisziplinar-Strafe erhalten.

  • Beoboachter am 17.11.2012 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Schiedsrichter-Aufreger 1

    Was für eine miserable Leistung der Refs bei ZSC-Genf. Von den krassen Fehlentscheiden wie beim Tor der Genfer, als 5 statt 4 Genfer auf dem Eis standen und bei der Strafe gegen Genf 30Sekunden vor Schluss wo eigentlich Seger auf sie Strafbank gehört hätte, mal abgesehen. Tambellini kriegt für einen harmlosen, fairen Schulter an Schulte Check 2min. Brown kriegt für einen Schubser, wie es ihn bei einem Spiel 100te gibt, 2min. Obwohl ich kein Z Fan bin, hat mich das fürchterlich aufgeregt! Das ist einfach nur peinlich für unser Hockey! So verkommt unsere Liga wirklich zu einer Weicheierlig!

  • hans am 17.11.2012 07:30 Report Diesen Beitrag melden

    Schiris

    Schade, dass die Refs dieses Spitzenspiel verpfiffen haben, nicht nur das, sogar sehr einseitig. Dass man für Schläge einstecken 2Min. erhält, aber auf der anderen Seite zu viele Spieler auf dem Eis zulässt, das ist mehr als nur"nicht gesehen". Herr Bertolotti wachen Sie auf, oder sind Sie immer noch so nachtragend?

  • True_Story am 17.11.2012 00:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Respekt Romano Lemm!

    Hopp Chloote!!! Mag es Lemm gönnen, hoffe er wird wieder sein Level erreichen.

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