Testfahrten abgeschlossen

03. März 2010 16:57; Akt: 03.03.2010 17:37 Print

«Alle Teams liegen sehr nahe beieinander»«Alle Teams liegen sehr nahe beieinander»

Am 14. März startet die neue Formel-1-Saison mit dem GP von Bahrain. 15 Tage hat sich die Konkurrenz in Spanien vorbereitet und die Testfahrten haben gezeigt, dass sich die Spitzenteams in etwa auf Augenhöhe befinden. Die Formel-1-Saison verspricht also Hochspannung - oder etwa doch nicht?

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Der Routinier übernimmt das zweite Sauber-Cockpit. Er soll dem Schweizer Team bei der Entwicklung helfen. Der Japaner fährt 2010 für das Sauber-Team. Er kommt von Toyota, wo er als Testfahrer im Einsatz stand. Ende Saison absolvierte er seine ersten zwei GP's, als Timo Glock verletzungsbedingt passen musste. Der siebenfache Weltmeister kehrt 2010 tatsächlich ins Cockpit zurück.Der 40-Jährige wird für Mercedes GP Petronas auf Punktejagd gehen. Wechselt zu Mercedes GP Petronas (ehemals Brawn GP). Damit kommt es zum Fahrertausch zwischen Williams (Rubens Barrichello) und Mercedes. Der Deutsche findet beim BMW-Sauber-Nachfolger keinen Unterschlupf. Der Gladbacher muss sich mit der Rolle als Mercedes-Ersatzpilot begnügen. Der Weltmeister von 2008 hat einen Vertrag bei McLaren bis 2012. Er wird bleiben. Wechselt nach der Übernahme von BrawnGP durch Mercedes zu McLaren. Dort kassiert er rund zehn Millionen Franken im Jahr und wird Teamkollege von Lewis Hamilton. Der deutsche Shootingstar sitzt bei Red Bull fest im Sattel. Bei Red Bull auch für 2010 gesetzt. Man hofft, dass er zum Saisonstart bereit ist. Der Brasilianer bleibt bei Ferrari. Der zweifache Weltmeister unterschreibt ab 2010 Ferrari-Fanartikel. Er ersetzt Kimi Räikkönen. Williams vermeldet am 2. November den Zuzug des WM-Dritten. Das zweite Cockpit erhält ... Der GP2-Champion nimmt bei Williams seine erste Saison als Stammfahrer in der «Königsklasse» in Angriff. : Der Pole wechselt von BMW-Sauber zu Renault und ersetzt dort Fernando Alonso. Der GP2-Vizemeister ist das zweite Gesicht beim französischen Rennstall. Hat am 27. November bei Force India verlängert. Auch der italienische Ersatz von Fisichella bleibt 2010 bei Force India. Der Schweizer fährt auch 2010 bei Toro Rosso um die Punkte. Der junge Spanier ist bei Toro Rosso unauffällig. Er bleibt Teamkollege des Schweizers Buemi. Nach dem Ausstieg von Toyota wechselt er zu Lotus. Sein Teamkollege ist Heikki Kovalainen, der bei McLaren gehen musste. Wird für das neue Team Campos an den Start gehen. Musste Williams verlassen. Er hat das erste Cockpit beim neuen Stefan-Team erhalten. Der Deutsche, der nach dem Formel-1-Rückzug von Toyota ohne Arbeitgeber dastand, unterschrieb am 17. November beim neuen Team Virgin-Racing. wird dort sein Teamkollege sein. Der Brasilianer ist ein Neuling in der Formel 1. Der Ex-Weltmeister denkt ernsthaft über ein Comback nach. Der Kanadier steht mit dem neuen Stefan-Team in Konktakt. Wurde bei Ferrari abserviert, wechselt in den Rallye-Bereich. Der für Frankreich startende Schweizer hat die Verantwortlichen von Renault nicht überzeugt. Er wurde abgeschoben. Wird 2010 Testfahrer bei Ferrari. Könnte aber auch Massa als Rennpilot ersetzen, bis der Brasilianer fit ist. Der Brasilianer spricht gemäss eigenen Aussagen mit diversen Teams. Manor und Campos sind Möglichkeiten. Aber ob er nach dem «Crashgate» je wieder in die F1 zurückkehrt? Der Österreicher hofft auf eine Rückkehr in die Formel 1. Er dürfte vor allem bei den neuen Teams eine Möglichkeit sehen.

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Die Testfahrten zur Vorbereitung sind abgeschlossen, in dieser Woche verschiebt der Formel-1-Tross nach Manama, wo am 14. März mit dem GP von Bahrain die neue Saison beginnt. 15 Tage lang wurde in Valencia und Barcelona getestet: Die Teams tüftelten an der Aerodynamik, probierten neue Teile aus, feilten an der Abstimmung und der Optimierung ihrer Boliden. Derzeit werden die Testresultate intensiv analysiert, denn in 10 Tagen muss alles bereit sein.

«Konkurrenzsituation enger denn je»

Wie die Fans fiebern auch die Teams dem Saisonstart entgegen. Schliesslich weiss man nach den Testfahrten nie, was die anderen zu bieten haben. Der einzige Anhaltspunkt sind die jeweiligen Rundenzeiten. Wie diese jedoch zustande kommen, bleibt im Dunkeln. Ferrari und Red Bull hinterliessen zu Beginn der zweiwöchigen Testphase den stärksten Eindruck, doch die anderen Teams holten schnell auf. «Die Konkurrenzsituation ist enger denn je. So hart wie jetzt war es noch nie», glaubt Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Alle Beteiligten erwarten eine sehr spannende Saison.

Die Favoriten-Rolle will aber niemand freiwillig übernehmen. Gegenseitig schieben sich die Teams diese zu. «Die Teams liegen allesamt sehr eng beieinander, Ferrari war aber recht dominant unterwegs», sagt Mercedes-Teamchef Ross Brawn. «Red Bull ist vorne», tönt es aus der nächsten Box. Der Titelkampf ist offen wie lange nicht mehr. Durch das Comeback von Rekordweltmeister Michael Schumacher sind in diesem Jahr insgesamt vier Weltmeister im Einsatz. Neben Schumi die beiden McLaren-Piloten Jenson Button und Lewis Hamilton sowie der Spanier Fernando Alonso bei Ferrari. Hinzu kommen mit Sebastian Vettel, Mark Webber und Felipe Massa drei weitere heisse Titelkandidaten.

Keine Überholmanöver möglich?

So viel Spannung diese Duelle auch versprechen, es könnte dennoch langweilig werden. Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost hat bei den Testfahrten festgestellt, dass die Fahrzeuggeneration 2010 in Verbindung mit dem Tankverbot kaum Action im Rennen verspricht. «Wer am Start vorne steht, wird nicht zu überholen sein. Weil er vorne das Tempo und damit den Reifenverschleiss bestimmen kann», erklärte der Österreicher gegenüber «Auto, Motor & Sport».

Anlass zu Diskussionen gibt auch das neue Punktesystem. Ab sofort gibt es in der «Königsklasse» 25 anstatt 10 Punkte für einen Sieg. Viele frühere Formel-1-Piloten halten es für falsch, alle drei Jahre die Punkteverteilung zu revidieren. «Ich glaube, es ist ein Witz, dass die Fahrer sich mehr anstrengen sollen, wenn es mehr Punkte gibt. Jeder Fahrer will das Rennen gewinnen», erklärte der Schotte David Coulthard. Nicht die Punkte, sondern die Siege seien für einen Fahrer wichtig.

(pre)

Formel 1: GP von Belgien (11/19)

Rang Name Land Team
1 Sebastian Vettel De Red Bull
2 Mark Webber Au Red Bull
3 Jenson Button Gb McLaren
4 Fernando Alonso Sp Ferrari
5 Michael Schumacher De Mercedes
6 Nico Rosberg De Mercedes
7 Adrian Sutil De Force India
8 Felipe Massa Br Ferrari
9 Witali Petrow Rus Lotus-Renault
10 Pastor Maldonado Ven Williams
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