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14. März 2008 08:50; Akt: 14.03.2008 12:03 Print
Räikkönen und Hamilton im freien Training vorne
Der Auftakt zur Formel-1-Saison 2008 hat die Prognosen bestätigt. Ferrari und McLaren-Mercedes sind weiter die stärksten Kräfte. Kimi Räikkönen und Lewis Hamilton waren am ersten Trainingstag in Melbourne die Schnellsten.
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Streckenprofil Melbourne
Dass Ferrari und McLaren-Mercedes in der Formel 1 weiter den Ton angeben werden, hatte sich nach den Testfahrten in den vergangenen Wochen angedeutet. Nun lieferten die beiden Teams bei erster Gelegenheit den Beweis dafür, dass Rot und Silber auch in diesem Jahr, zumindest im Anfangsstadium der neuen Saison, die dominierenden Farben sein werden.
Weltmeister Kimi Räikkönnen setzte sich bereits zum ersten Mal wieder in Szene.(Bild: Keystone)
Am Morgen lagen Räikkönen und Massa in den Ferrari sowie Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen innerhalb von sechs Zehntelsekunden - und damit mindestens 1,2 Sekunden vor dem ersten Verfolger, der zur Freude der einheimischen Zuschauer Mark Webber war. Dass die vier Fahrer der beiden Topteams in der zweiten Trainingseinheit nicht mehr geschlossen an der Spitze zu finden waren, lag daran, dass sie das Hauptaugenmerk auf längere Ausfahrten legten und deshalb nicht primär auf gute Rundenzeiten aus waren.
Auch wenn derzeit allein die Resultatlisten der ersten freien Trainings als Indikator dienen: Es scheint sich auch zu bewahrheiten, dass hinter Ferrari und McLaren-Mercedes gleich mehrere Teams leistungsmässig nahe beieinander liegen. BMW-Sauber, das neben dem ersten Grand-Prix-Sieg die Verkürzung des Abstandes auf die Spitze als Ziel nennt, muss sich offensichtlich vor Red Bull, Williams, Toyota und Renault in Acht nehmen.
Gute Rundenzeiten hatten auch für Nick Heidfeld und Robert Kubica in den BMW-Sauber nicht Vorrang. Kubica war im ersten Training zwar Siebter geworden. Am Nachmittag landete aber auch der Pole als Fünfzehnter wie Heidfeld als Zwölfter für seine Verhältnisse weit hinten in der Rangliste.
Heidfeld hatte die erste Trainingseinheit unfreiwillig früher als geplant beendet. Der Deutsche hatte das Auto 25 Minuten vor Schluss der anderthalb Stunden dauernden Session wegen eines Elektrik-Schadens unterwegs parkieren müssen. Noch schlimmer war es den Fahrern von Williams ergangen. Nico Rosberg, er stand am Ende ohne Zeit zu Buche, und Kazuki Nakajima drehten lediglich drei Runden. Wegen Getriebeproblemen waren der Deutsche und der Japaner mehrheitlich zum Zuschauen verurteilt.
Melbourne. Grand Prix von Australien. Freies Training. Erster Teil:
1. Kimi Räikkönen (Fi), Ferrari, 1:26,461 (220,802 km/h).
2. Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes, 0,487 Sekunden zurück.
3. Felipe Massa (Br), Ferrari, 0,497.
4. Heikki Kovalainen (Fi), McLaren-Mercedes, 0,653.
5. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 1,802.
6. Fernando Alonso (Sp), Renault, 1,899.
7. Robert Kubica (Pol), BMW-Sauber, 2,118.
8. Timo Glock (De), Toyota, 2,452.
9. Sebastian Vettel (De), Toro Rosso-Ferrari, 2,496.
10. Jarno Trulli (It), Toyota, 2,553.
11. Jenson Button (Gb), Honda, 2,663.
12. Giancarlo Fisichella (It), Force India-Ferrari, 2,769.
13. David Coulthard (Gb), Red Bull-Renault, 2,840.
14. Sébastien Bourdais (Fr), Toro Rosso-Ferrari, 2,902.
15. Rubens Barrichello (Br), Honda, 3,072.
16. Nick Heidfeld (De), BMW-Sauber, 3,100.
17. Adrian Sutil (De), Force India-Ferrari, 3,694.
18. Nelson Piquet (Br), Renault, 3,896.
19. Takuma Sato (Jap), Super Aguri-Honda, 4,587.
20. Anthony Davidson (Gb), Super Aguri-Honda, 5,310.
21. Kazuki Nakajima (Jap), Williams-Toyota, 5,310.
22. Nico Rosberg (Fi/De), Williams-Toyota (ohne Zeit).
22 Fahrer im Training.
Zweiter Teil:
1. Hamilton 1:26,559.
2. Webber 0,914.
3. Massa 1,081.
4. Kovalainen 1,124.
5. Coulthard 1,478.
6. Räikkönen 1,649.
7 Trulli 1,733.
8. Rosberg 1,793.
9. Fisichella 1,910.
10. Glock 2,023.
11. Button 2,073.
12. Heidfeld 2,172.
13. Alonso 2,220.
14. Barrichello 2,290.
15. Kubica 2,301.
16. Nakajima 2,518.
17. Sutil 2,602.
18. Vettel 2,634.
19. Piquet 2,959.
20. Bourdais 3,046.
21. Sato 4,104.
22. Davidson 4,968.
22 Fahrer im Training.
(si)


























