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Für Buemi wirds eng
15. Dezember 2011 16:42; Akt: 15.12.2011 16:45 Print
Nur noch vier Formel-1-Cockpits sind frei
Nach dem Rauswurf bei Torro Rosso wird es für den Schweizer Sébastien Buemi schwierig, noch einen Platz in der Formel 1 zu ergattern. Denn 20 der 24 Cockpits sind bereits vergeben.
Es war eine überraschende Meldung, die am Mittwochabend die Motorsport-Fans ereilte: Toro Rosso trennt sich von seinen beiden bisherigen Piloten Sébastien Buemi und Jaime Alguersuari. Bisher war man davon ausgegangen, dass nur einer der beiden über die Klinge springen muss. Doch die zweite Equipe unter der Herrschaft von Red Bull setzt ab sofort auf den 22-jährigen Australier Daniel Ricciardo und den ein Jahr jüngeren Franzosen Jean-Eric Vergne.
Für Buemi und Alguersuari ist die Luft nun dünn. Viele Optionen, um in der Formel 1 zu verbleiben, gibt es für sie nicht. 20 der 24 Cockpits sind für die kommende Saison bereits fix besetzt (siehe Bildstrecke).
Kommt Alguersuari bei HRT unter?
Zum einen hat Williams noch einen Platz frei. Pastor Maldonando ist gesetzt, doch wer sein Teamkollege wird ist noch unklar. «Oldie» Rubens Barrichello, dürfte das Cockpit verlieren. Der Deutsche Adrian Sutil, der bisher bei Force India unter Vertrag stand, könnte erben.
Das spanische HRT-Team hat bisher erst den 40-Jährigen Routinier Pedro de la Rosa unter Vertrag genommen. Weil hier laut «motorsport-magazin.com» eine rein spanische Fahrerpaarung gewünscht wird, könnte der bei Torro Rosso ausgemusterte Jaime Alguersuari durchaus Hoffnungen hegen. Für Sébastien Buemi sind die Chancen aufgrund der Nationalität allerdings mehr als gering.
Bleibt für den Schweizer als kleine Hoffnung eigentlich nur noch Force India. Der indische Rennstall hat offiziell noch keinen Personalentscheid gefällt, aber die Vertragsverlängerung mit dem Briten Paul di Resta gilt als so gut wie sicher.
Verbleib bei Red Bull möglich
Eine denkbare Variante für beide ausgemusterte Fahrer wäre durchaus auch ein Verbleib bei Red Bull. Der Arbeitgeber würde ihnen in diesem Fall einen Platz in einer anderen Rennserie anbieten, NASCAR und IndyCar wären hier wohl die Alternativen.
Möglich ist auch, dass einer der beiden als Testfahrer beim «grossen» Red-Bull-Team unterkommt, um im Notfall Sebastian Vettel oder Mark Webber zu ersetzen. Denn für diesen Fall wären sowohl Buemi als auch Alguersuari besser geeignet, als die beiden Neulinge im «kleinen» Red-Bull-Team von Torro Rosso.
(mon)
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Time to go!
Denke die Entscheidung von Torro Rosso ist nachvollziehbar. Beide Fahrer sind etwa gleichwertig und nicht konstant. Da war die beste Lösung gleich beide zu ersetzten anstatt die Würfel entscheiden zu lassen.
F1
Buemi, Träume weiter.
kaum
red bull ist in der nascar ausgestiegen