Am Sonntag in Zürich

08. Juni 2018 13:02; Akt: 08.06.2018 13:02 Print

220 km/h in der 30er-Zone – Facts zur Formel E

von René Hauri - Am Sonntag rast die Formel E durch Zürich. Hier sind die Facts, die Sie wissen müssen.

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Die Elektroserie hat im Engequartier ihre Premiere auf Schweizer Boden, auf dem Rundstreckenrennen seit 1955 verboten sind. Der Bundesrat lockerte für den E-Prix die ­Restriktion. Doch was ist die Formel E? Ein Einblick in 8  Punkten:

Der Chef: Alejandro Agag (47) machte einst Karriere als Politiker des konservativen Partido Popular. Nach 2003 war der Spanier in der Wirtschaft und im Rennsport tätig. 2014 setzte er die Idee einer Elektrorennserie um. Er soll 100 Millionen Euro investiert haben.

Das Auto: Es wird mit gleichem Chassis und gleicher Batterie gefahren, die maximal 200 Kilowatt (272 PS) leistet. Im Rennen sind 180 Kilowatt erlaubt. In der Halbzeit muss das Auto gewechselt werden, weil die Batterie leer ist.

Die Prominenz: Leonardo DiCaprio ist Mitbesitzer des Teams Venturi, Nico Rosberg Investor der Formel E. Bei den Piloten gehört der Schweizer Sébastien Buemi, Formel-E-Meister 2015/16, zu den Stars. Acht Fahrer haben Formel-1-Vergangenheit.

Die Marken: Audi, Renault, Jaguar, Citroën und Mahindra stehen hinter den Teams. In den nächsten zwei Jahren folgen Porsche, Mercedes und BMW.

Der Event: Alles findet am Sonntag statt, freie Trainings, Qualifyings, Rennen. Daneben gibts Unterhaltung mit Bands, Ständen und Hüpfburgen. Der Eintritt und die Stehplätze sind gratis.

Die Ausgaben: Das Budget beträgt 15 Millionen Franken und wird hauptsächlich von Sponsoren getragen. Steuergelder werden keine benötigt.

Am TV: Eurosport und Mysports übertragen alle E-Prix. Das Qualifying (ab 13.50 Uhr) und Rennen (17.40, Start 18 Uhr) in Zürich wird auch auf SRF 2 gezeigt.

Die Sicherheit: Um die Zuschauer zu schützen, stellte die Firma Kibag aus Regensdorf 1400 Betonelemente her, die mit 230 Lastwagenfuhren nach Zürich gekarrt wurden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Martin am 08.06.2018 13:50 Report Diesen Beitrag melden

    Rundstreckenverbot längst überholt

    Das Rundstreckenverbot wurde nach dem verheerenden Crash beim Le-Mans-Rennen 1955 mit 84 Toten erlassen. Weil schlicht die Sicherheit nicht gewährleistet werden konnte. Heute eine Ausnahmebewilligung zu erlassen, mit der Öko-Begründung ist damit einfach schwachsinnig und untergräbt das Verbot. Wie soll man dieses längst überholte Verbot jetzt noch rechtfertigen können: abschaffen und Rundstreckenrennen generell wieder erlauben!

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  • max62 am 08.06.2018 13:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    220 in 30er Zone.

    Geht doch, sonst nur Abzocke.

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  • Bürger Schweizer am 08.06.2018 13:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also wie jetzt?

    und plötzlich ist es möglich ein Rundstreckenrennen durchzuführen... Runfstrecken sind per Gesetz verboten, so jedenfalls wird bei Bauvorhaben um Rennstrecken eine Absage begründet. Wer hat da wohl wieder Gelder für eine Ausnahmebewilligung fliessen lassen?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter am 09.06.2018 20:09 Report Diesen Beitrag melden

    Crash

    Ich war nach 17:00 an der Rennstrecke. Es wurde gerade ein Wagen zu Schrott gefahren und der Fahrer mit Halskrause von der Ambulanz abgehohlt. So ein Irrsinn!

  • Peter P. Odermatt am 09.06.2018 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Langweilig.

    Mehr als ein ebenes Seifenkistenrennen ist das nicht. Völlig unspektakuläre Fahrzeuge.

  • Jo Terry am 09.06.2018 13:41 Report Diesen Beitrag melden

    Isle of man tourist trophy

    wer wahre action will muss auf die insel pilgern. das hier ist ein kindergeburtstag dagegen.

  • Speck am 09.06.2018 09:57 Report Diesen Beitrag melden

    "Facts"?

    Tatachen oder, wenn`s denn unbedingt sein muss, Fakten sind wohl nicht mehr gut genug?

  • Tolio077 am 09.06.2018 07:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Radar

    Na hoffentlich steht doch nicht irgendwo ein Radar. In Zürich wers möglich :)