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Murat Yakin
06. Februar 2012 20:10; Akt: 06.02.2012 23:17 Print
«Es fehlte der Respekt für den Gegner»
von Andy Huber - Murat Yakin hat sich nach dem 1:1 gegen den FC Zürich mit einem Journalisten ein Wortgefecht geliefert. Der Luzern-Trainer nimmt gegenüber 20 Minuten Stellung.

Trainer Murat Yakin und ein Journalist aus Luzern gerieten sich nach dem Match gegen den FC Zürich in die Haare. (Keystone)
Murat Yakin, Sie haben einen Journalisten nach dem 1:1 gegen den FCZ am Samstag bestimmt in die Schranken gewiesen. Bereuen Sie Ihre Reaktion inzwischen?
Murat Yakin: Ich bin nicht stolz auf dieses ‹Sprüchli›. Aber ich habe kein Verständnis für die Tatsache, dass man den Gegner offenbar nicht respektiert hat. Der FCZ hat viele hochkarätige Abgänge zu verkraften. Doch die Zürcher haben in der Winterpause mit grossem Einsatz den Verlust kompensieren können. Ich kann nicht zulassen, dass man mit solch undurchdachten Fragen die Arbeit der FCZ-Verantwortlichen in den Dreck zieht. Ein wenig Stolz und Wertschätzung für unseren Beruf muss sein.
Zum verbalen Rencontre kam es am Samstagabend nach dem Spiel des FCL gegen den FCZ (1:1) im Mediacenter der Swissporarena, als ein Journalist der «Neuen Luzerner Zeitung» Trainer Murat Yakin unter anderem fragte, ob er nicht enttäuscht sei, gegen ein «B-Team» der Zürcher nur ein Remis geholt zu haben. Yakin antwortete nach mehrmaligem Nachhaken des Journalisten, er wisse nicht, welche Medikamente dieser am Morgen nehme, aber er solle weniger davon nehmen. Yakin steht weiter zu seiner Aussage, findet jedoch, dass man den Vorfall nicht dramatisieren sollte. (AHU)
Ihnen wird von der Zeitung auch vorgeworfen, dass Sie mit Talenten wie Nico Siegrist nicht umgehen können und dass Ihr Verhältnis zu Präsident Walter Stierli getrübt sei?
Es wird viel geredet – das gehört zum Fussball. Am Schluss zählt nur der Erfolg. Alle und jeder, die dazu beitragen wollen und können, sind herzlich eingeladen, dies auch zu tun.
Auch mit Tomislav Puljic, den Sie am Samstag auf die Bank setzten, sollen Sie im Clinch liegen. Stört es Sie, dass der Abwehrchef trotz Vertrag bis 2014 nun offenbar gehen will?
Ich finde es sinnvoll, dass Spieler, die nicht zum Einsatz kommen, alles dafür tun, um wieder ins Stammteam zu kommen. Am Wochenende gegen Thun kann sich der eine oder andere gerne beweisen.
Der FC Luzern holte zuletzt in 9 Spielen nur 8 Punkte. Sie sind zwar nach wie vor Zweiter, können mit dieser Ausbeute doch nicht zufrieden sein?
Natürlich nicht. Aber ich erinnere gerne an die Vorrunde: 24 Punkte aus 10 Spielen – das ist unsere Motivation. Abgerechnet wird am Schluss.
Kann Neuling Dario Lezcano die Probleme im Sturm lösen?
Das werden wir sehen. Aber er muss eine wichtige Verstärkung für uns sein.
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Alle 4 Kommentare































Trainer wechsel
Murat Yakin es ist Zeit um abzutreten, solche unintelligente Sprüche sind einfach nur dumm, man sieht das Murat Yakin den FCL nicht im griff hat, es kommt innerhalb der Mannschaft zu Spannungen, umdenken ist angesagt Hr. Stierli.
Super Mensch
Ein Super Trainer, so einen hätte ich auch gern für den FCZ. So einen moralisch guten Trainer würden viele gerne unter den eigenen haben. Hört auf meine Worte, der Muri wird mal ein grosser Trainer.
punkte an jakin
1:0 für murat jakin. die 3 punkte gehen an jakin.