Heinz Barmettler

07. Oktober 2009 09:57; Akt: 07.10.2009 10:21 Print

«Es spricht sehr viel für Senderos»«Es spricht sehr viel für Senderos»

von Herbie Egli, Freienbach - Heinz Barmettler ist der einzige Schweizer Natineuling für die WM-Qualifikationsspiele gegen Luxemburg und Israel. Der FCZ-Verteidiger rechnet aber nicht damit, dass er in der Startformation stehen wird. Trotzdem will er sich für einen Einsatz aufdrängen.

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Nati-Neuling Heinz Barmettler über sein Aufgebot. (Video: 20 Minuten Online) Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
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Heinz Barmettler hat eine bewegte Zeit hinter sich. Nach einer längeren Verletzung fand er den Tritt mit dem FC Zürich wieder und feierte in der Champions League den grandiosen Auswärtssieg in Mailand. Danach gab es aber in der Meisterschaft den Dämpfer in Bellinzona und dazwischen folgte noch das erste Aufgebot für die Nationalmannschaft.

«Das Aufgebot tut mental gut»

Für den 22-jährigen Heinz Barmettler war das erstmalige Natiaufgebot also wie Balsam auf die Wunden. Und genau so sieht es der Verteidiger des FC Zürich auch: «Der Sieg in Mailand und die Niederlage in Bellinzona mit dem FCZ waren eine turbulente Zeit. Da tut ein Natiaufgebot mental gerade gut.» Überstürzen will Barmettler aber nichts: «Zuerst will ich alle Abläufe in der Nati kennenlernen. Ich werde in den Trainings aber alles geben, den Rest entscheidet der Trainer», so der Nati-Neuling.

Heinz Barmettler profitierte vom Aufgebot aber auch, weil der neue Abwehrchef unter Ottmar Hitzfeld - Stéphane Grichting - gegen Luxemburg gesperrt ist. Daher muss der Schweizer Natitrainer neben dem vermutlich gesetzten Steve von Bergen einen valablen Ersatz aufstellen. Neben von Bergen zu spielen wäre für Barmettler kein Problem: «Ich habe mit Steve ein Jahr beim FCZ gespielt. Es spricht aber sehr vieles für Philippe Senderos und da will ich mich auf nichts einlassen», so Barmettler.

Wer dann wirklich die Schweizer Innenverteidigung gegen Luxemburg bildet, wird Ottmar Hitzfeld erst am Freitag entscheiden. Der Natitrainer will die Spieler zuerst in den Trainings beobachten. Auch wenn Barmettler beim FCZ Spielpraxis aufweisen kann und Senderos bei Arsenal nicht, sprechen die Fakten eher für den Genfer. Er hat mehr internationale Erfahrung und ist im Abschluss kopfballstark, was gegen Luxemburg ein entscheidender Faktor sein kann.

Axpo Super League

Datum Spiel Resultat
23.05.12  Basel - Young Boys 1:2 (1:1)
23.05.12  Sion - Luzern 1:3 (1:1)
23.05.12  Lausanne-Sport - Grasshoppers 2:1 (1:1)
23.05.12  Thun - Zürich 2:4 (0:0)
R Mannschaft Sp S U N G : E P
1. Basel 34 22 8 4 78 : 33 74

2. Luzern 34 14 12 8 46 : 32 54
3. Young Boys 34 13 12 9 52 : 38 51
4. Servette 34 14 6 14 45 : 53 48

5. Thun 34 11 10 13 38 : 41 43
6. Zürich 34 11 8 15 43 : 44 41
7. Lausanne-Sport 34 8 6 20 29 : 61 30
8. Grasshoppers 34 7 5 22 32 : 66 26

9. Sion 34 15 8 11 40 : 35 17 (-36)

10. Neuchâtel Xamax 18 7 5 6 22 : 22 26
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