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Tranquillo Barnetta
18. November 2008 07:30; Akt: 18.11.2008 12:35 Print
«Kein Augenzwinkern ins Publikum»
von Herbie Egli, St. Gallen - Der Ostschweizer Tranquillo Barnetta spielt morgen in seiner Heimat St. Gallen. In der AFG-Arena testet die Schweizer Fussballnationalmannschaft zum Jahresabschluss gegen Finnland. Zeit für Sentimentalität hat Tranquillo Barnetta aber nicht.
Den letzten Auftritt in seiner Heimat St. Gallen hatte Tranquillo Barnetta vor gut einem Monat. Am 11. Oktober bezwang die Schweiz in der WM-Qualifikation Lettland 2:1 und der 23-jährige, der sein Fussball-ABC bei Rotmonten lernte, stand 83 Minuten auf dem Platz.
Tranquillo Barnetta. Während dem Spiel sieht er seine Kollegen im Publikum nicht.(Bild: Keystone)
«In der Heimat spielen ist emotional»
Tranquillo Barnetta kehrt immer gern in die Ostschweiz zurück. «Es ist sehr schön in der AFG-Arena. In der Heimat spielen ist emotional - das war beim letzten Qualifikationsspiel schon so», sagte der Mittelfeldspieler im Interview mit 20 Minuten Online.
Der 23-jährige hat während einem Einsatz mit der Nationalmannschaft aber keine Zeit, Kollegen oder Bekannte speziell zu begrüssen. «Ich konzentriere mich auf das Spiel und kann nicht jemandem im Publikum mit dem Auge zuzwinkern. Einzelne Leute erkenne ich sowieso nicht, sondern sie sehen mich auf dem Platz», betonte Tranquillo Barnetta - ohne Augenzwinkern.
«Finnland ist ein ernstzunehmender Gegner»
Im hohen Norden ist die Saison wegen des kalten Winters bereits vorbei. Trotzdem dürfen die Schweizer den Gegner nicht unterschätzen, auch wenn es nur ein Testspiel ist. «Finnland hat in der WM-Qualifikation gegen Deutschland und Russland gute Leistungen gezeigt», weiss Barnetta zu erzählen. «Daher sind die Finnen ein unangenehmer Gegner.»
Tranquillo Barnetta will morgen den eingeschlagenen Weg mit der Nationalmannschaft weiter gehen. «Ich möchte einen positiven Jahresabschluss mit der Nati», sagte der 23-jährige. «Die nächsten WM-Qualifikationsspiele im Frühling gegen Moldawien sind sehr wichtig. Auch wenn es vermeintlich wieder ein kleinerer Gegner ist.»


























