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Borussia Mönchengladbach
29. Juli 2011 05:42; Akt: 29.07.2011 08:25 Print
«Von Anfang an um jeden Punkt kämpfen»
von Sandro Compagno - Gegen Jahn Regensburg starten Lucien Favre und seine Borussia heute in die neue Saison. Mit 20 Minuten sprach der Fussball-Lehrer über das Potenzial und die Veränderungen in seinem Team.

Lucien Favre und seiner Borussia steht eine harte Saison bevor. (Bild: Keystone/AP)
Am Freitag trifft Lucien Favre mit Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal auf Jahn Regensburg. Rund eine Woche später geht auch die Bundesliga wieder los. 20 Minuten sprach mit dem Schweizer Trainer über seine Mannschaft und deren Potenzial für die nächste Saison.
Bildstrecken Favre gelingt das «Wunder von Gladbach»Lucien Favre, wenn man die Testspiele Ihrer Mannschaft verfolgte, fiel auf, dass sie identisch ist mit der Ausgabe 2010/11.
Lucien Favre: Es ist richtig, dass wir mit der gleichen Mannschaft spielen wie letzte Saison. Aber es gab schon Transfers: Wir haben von Karlsruhe Zimmermann und Rupp geholt, von Manchester United kommt King, dazu der Japaner Otsu von Kashiwa. Alles junge Spieler, die Potenzial haben, aber noch Zeit brauchen. 14 Spieler in unserem Kader sind jünger als 22.
Sie arbeiten ja gerne mit jungen Spielern. Trotzdem: Ist Ihre Mannschaft zu jung?
Nein, die Mischung ist okay. Ich habe ja auch Spieler wie Captain Filip Daems, der 32 ist. Stranzl und Arango sind 31, Dante 27. Ich mache mir da keine Sorgen.
Wie wichtig ist für Sie, dass die Borussia Abwehrchef Dante halten konnte?
Dante ist wichtig für die Mannschaft, aber es war für mich schon seit einiger Zeit klar, dass er bleiben würde.
Letzte Saison retteten Sie Borussia Mönchengladbach vor dem sicher geglaubten Abstieg. Jetzt steigen Sie mit der fast identischen Mannschaft in die neue Saison. Was gibt Ihnen die Sicherheit, dass Sie nicht wieder bis zum letzten Spieltag zittern müssen?
Es wird extrem schwierig, das ist klar. Wir beendeten die letzte Saison auf Platz 16 und taten uns in der Barrage gegen Bochum mit 1:0 und 1:1 sehr schwer. Aber ich bin trotzdem optimistisch.
Warum?
Es sind gute Jungs in meiner Mannschaft. Und wir haben in der Vorbereitung gut trainiert.
Wie lautet Ihr Saisonziel?
Nochmal: Alle Spiele werden für uns extrem schwer. Wir müssen von Anfang an um jeden Punkt kämpfen.
Am Freitag starten Sie im DFB-Pokal gegen den Drittligisten Jahn Regensburg. Eine klare Sache?
Wir sind sicher Favorit. Aber solche Spiele sind immer anspruchsvoll. Der Gegner hat gegen uns nichts zu verlieren. Und man darf nicht vergessen, dass auch die 3. Bundesliga aus Profi-Mannschaften besteht. Sie trainieren sechs- oder siebenmal die Woche, sind konditionell top-fit und sehr motiviert. Wir wollen eine Runde weiterkommen, aber dazu braucht es eine gute Leistung. Das hat mich meine Erfahrung in Berlin gelehrt.
Stichwort Berlin: Sie werden in der Meisterschaft, die in einer Woche beginnt auch auf Ihren früheren Klub Hertha treffen. Ein spezielles Gefühl?
Hertha wird ein Gegner sein wie jeder andere auch. Aber ich freue mich, dass Berlin als Hauptstadt wieder in der 1. Bundesliga vertreten ist. Wenn ein Verein in der zweiten Liga 75 000 Zuschauer anzieht, dann sagt das alles. Ausserdem hatte ich zweieinhalb fantastische Jahre in Berlin, diese Zeit werde ich nie vergessen. Am Budget gemessen waren wir die Nummer 13 der Liga und haben um den Titel mitgespielt! Hertha war eine tolle erste Erfahrung für mich in der Bundesliga.
Im Gegensatz zum Februar, als Sie in Mönchengladbach mitten in der Rückrunde übernahmen, konnten Sie jetzt einige Wochen in Ruhe arbeiten. Haben Sie etwas grundlegendes verändert in dieser Zeit?
Nein. Die Änderungen habe ich im März und April angebracht. Nach einem Monat war die Mannschaft bereit, so zu spielen, wie ich es mir vorstellte. Ich habe damals viele realistische Übungen gemacht - wir haben im Training oft Zehn gegen Zehn gespielt. Anders ist jetzt vor allem die Situation. Es ist Anfang Saison, es geht nicht gleich in jedem Spiel um Leben und Tod.
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Alle 5 Kommentare































Hertha könnte ihn gut brauchen
Hopp Favre - er ist der beste Trainer - das wissen die Berliner genau - auch wenn sie es nicht zugeben wollen - Favre-Entlsssung ein Fehler!
Wir Fans wissen das
Aber ein Stück weit hat er sich das natürlich auch selbst zuzuschreiben mit seiner mitunter sehr zaudernden Art ;-) Ich wünsche ihm weiterhin alles Gute (außer gegen uns) und vielleicht kommt er ja später mal wieder :-)
Sagt
Also viele Hertha Fans wissen das genau und trauern Favre immer noch hinterher.
Hertha hatte Lucien Favre nicht verdient
Die Entlasung nach 6 Spielen war ein Fehler. Mit LF wäre Hertha nicht abgestiegen. Einen solchen Fehler zuzugeben, braucht Grösse und das fehlt leider bei Hertha und der Presse in Verlin.
Re: Hertha könnte ihn gut gebrauchen
Wo denk.mal recht hat, hat er recht...nur will sich das bei Hertha BSC keiner der Verantwortlichen eingestehen...