Bestmarke erneut getoppt

03. Dezember 2012 16:14; Akt: 03.12.2012 17:22 Print

Zuschauerrekord in der Super League

Die Hinrunde der Super League hat so viele Menschen ins Stadion gelockt wie noch nie. Nicht so rosig sind dafür die Quoten bei den SF-Spielen.

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Die Super League weist wieder Rekordzahlen aus. So viele Zuschauer wie in diesem Herbst besuchten im Schnitt noch nie die Spiele der höchsten Schweizer Liga. Gegenüber der letzten Saison liegt das Plus bei 366 Fans pro Spiel (Vergleich Vorrunde 2011: 162).

Für den Rekord sorgten primär die beiden Überraschungsteams GC und St. Gallen. Der Leader aus Zürich zog im Vergleich zur letzten Saison durchschnittlich 3'403 Zuschauer mehr an (9'061), und St. Gallen ist mit einem Schnitt von 14'655 Fans deutlich zugkräftiger als der letztjährige «Absteiger» Neuchâtel Xamax (4'149). Diese Werte kompensierten die Verluste der Publikumsmagnete Basel (-809), YB (-2'264) und Luzern (-1'598) bei weitem. Den grössten Zuschauerschwund hat Servette zu verkraften. Die Spiele des Tabellenletzten wollten durchschnittlich nur noch 7'748 Zuschauer sehen (2011/2012: 10'696).

Keine Top-Quoten bei TV-Spielen

Die 19 Live-Spiele der Super League auf SF zwei sahen durchschnittlich rund 160'000 Zuschauer. Den höchsten Wert hatte der Klassiker FC Basel - FC Zürich am 2. September mit 241'800 Zuschauern. Der durchschnittliche Marktanteil betrug 18 Prozent.

Seit Beginn der Saison 2012/13 ist der neue TV-Vertrag in Kraft. Das Schweizer Fernsehen zeigt in jeder Runde ein Spiel live. Am Wochenende ist es die Partie am Sonntag um 16.00 Uhr. Insgesamt wurde die 200'000-Grenze bloss viermal überschritten. Zu diesen vier Partien gehört überraschenderweise auch die Partie St. Gallen - Thun vom 28. Oktober, die nicht live ausgestrahlt wurde. An diesem Sonntag musste das vorgesehene Livespiel zwischen YB und Luzern wegen Schneefalls verschoben werden, weshalb SF zwei die Partie St. Gallen - Thun (Beginn um 13.45 Uhr) zeitverschoben zeigte.

Das geringste Interesse weckte das Duell zwischen Servette und YB am 5. August hervor (88'000). Diese Partie fand während den Olympischen Spielen in London statt. Der Teleclub, der alle Spiele live zeigt, veröffentlicht keine Zahlen.

(si)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Marco am 04.12.2012 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    Fussball

    Ich würde niemals für ein Spiel der Schweizer Gurgenliga bezahlen.

  • T. Schutter am 04.12.2012 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Zahlen sind frisiert

    Die Zuschauerzahl wird nicht mit effektiven Zuschauern angegeben, sondern mit verkauften Tickets inkl. Saisonabonnements. So steht man bei den Sponsoren und in der Statistik wesentlich besser da. Also stimmen diese Statistiken absolut nicht.

  • Fussballfan am 04.12.2012 11:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gefährlich

    Intressant es heisst doch das keine familien mehr ins stadion kommen, weil es zu gefährlich sein soll. Die kurven sind eh immer gleich gefüllt, es variiert auf den gegentribünen. Und die zahlen zeigen jah auch dass es micht gefährlich ist fussball zu schauen wie das ja immer behauptet wird

  • FCB Fan am 04.12.2012 09:49 Report Diesen Beitrag melden

    FC Basel

    Da hat Basel so viele Zuschauer wie Thun, Lausanne, Servette und Wintermeister! GC (Hallo? Ihr seid Tabellenerster und keiner geht hin?) zusammen und alle reden trotzdem immer nur von den Chemie Millionen... Basel ist ja nicht nur der Ligakrösus durch irgendwelches angeblich geschenkte "Neid"-Sponsorengeld sondern vorallem wegen dem mit Abstand grössten Support durch seine Fans. Dies macht ja das Engagement der Sponsoren auch erst wirklich attraktiv.

    • Martin am 04.12.2012 12:07 Report Diesen Beitrag melden

      Hör doch auf die Fakten zu verdrehen

      Wenn Basel sich die (Fussball) Stadt mit einem anderen Verein teilen müsste der 1km weiter das Stadion hätte. Wenn Basel auch noch zwei Top-Eishockeyclubs hätte und wenn Basel International wie auch National in den letzten Jahren nicht so erfolgreich gewesen wäre kämtet ihr auch kaum über 10'000. Das ist Fakt. Zudem kommen eben noch die Chemie-Millionen dazu die das Ganze auch noch vereinfachen.

    • T. Schutter am 04.12.2012 12:15 Report Diesen Beitrag melden

      Und wieso?

      Mit Geld kommt der Erfolg, mit dem Erfolg kommen die Zuschauer. Denkst du, dass Basel immer noch gleich viele Zuschauer hätte, wenn jede Saison gegen den Abstieg kämpfen würden?

    • Maximilian Leu am 04.12.2012 12:29 Report Diesen Beitrag melden

      Re: FC Basel

      Den grössten Support verdankt Basel den Konstant guten Leistungen, dies sicherlich auch durch Chemiemilionen. Es ist eine tatsache, dass Clubs die nicht Konstant spielen weniger Zuschauer haben (War auch beim FCB so).

    • FCSG Fan am 04.12.2012 13:29 Report Diesen Beitrag melden

      Re: FC Basel

      Ausserdem ist der Letzigrund ja bei weitem nicht gleich attraktiv wie der St.Jakob Park. Desweiteren ist es nicht die wirkliche Heimstätte der Hoppers. Und wer seit Jahren schlechte Resultate liefeert, muss sich nicht wundern wenn die Zuschauer nicht mehr regelmässig erscheinen.

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  • Shegy am 04.12.2012 07:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    TV

    Die Ausstrahlung ist auch an einem dummen Zeitpunkt. Fussballspiele sollten erst nach 18:00 Uhr ausgestrahlt werden. Jedoch läuft dan kein Spiel. und es ist nicht wie die CL oder EL daher schaut man nicht jedes Spiel. Tritzdem finde ich es toll, dass Sie ein Spiel zeigen. vielleicht sollten sie auch mal ein Spitzenspiel von det Challenge Leauge zeigen. Auch die sind interessant.

    • T. Schutter am 04.12.2012 12:21 Report Diesen Beitrag melden

      Keine Zeit

      Die Überlegung, die Zuschauer von 13:45 Uhr für das 16:00 Uhr-Spiel zu gewinnen, ist nicht schlecht. Aber durch das zeitversetzte Anspielen fehlt die Spannung, wie es bei den anderen Spielen steht. Zudem Gehe ich nicht um 12:00 Uhr los für das Live-Spiel, dann nach Hause für das TV-Spiel und am Abend schaue ich mir noch Sportpanorama an. Habe noch andere Dinge zu tun in meinem Leben.

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