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Euro-Qualifikation
06. September 2010 23:00; Akt: 07.09.2010 10:55 Print
Ende der Schonzeit für Hitzfeld und Nati
von Sandro Compagno - Auf die Nati wartet heute die schwierigste und die einfachste Aufgabe zugleich. Schwierig, weil es gegen England geht. Einfach, weil sie nichts zu verlieren hat.

Schwierige Gruppe, schwieriger Gegner: Trainer Ottmar Hitzfeld wird an seiner Defensivstrategie festhalten. (Bild: Keystone)
Und doch. Nach der souveränen Qualifikation für die WM und der enttäuschend frühen Rückreise aus Südafrika stehen Ottmar Hitzfeld und seine Mannen unter Druck. Das zeigten der letzte Freitag gegen Australien und die Pfiffe in St. Gallen namentlich gegen Captain Alex Frei. Das Publikum goutiert den sicherheitsorientierten Resultat-Fussball von Mathematiker Hitzfeld nur, wenn die Rechnung aufgeht. Das tat sie zuletzt weder an der WM gegen Chile (0:1) und Honduras (0:0) noch im Test gegen Australien (0:0).
Auch gegen England wird Hitzfeld nicht von seinem Plan abrücken. Das stellte der Nationaltrainer gestern klar: «Für den totalen Angriff, um unsere Torflaute zu beenden, ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Wenn man den Engländern die Räume gibt, dann sind sie brandgefährlich.» Auf gut Deutsch: Ottmar packt die Maurerkelle aus.
Die Untergebenen haben die Botschaft verstanden. «Wir werden den Engländern nicht ins offene Messer laufen», meint Stephan Lichtsteiner. «Gegen grosse Gegner spielen wir meist besser als gegen kleine, weil wir Raum für Konter haben», sagt Alex Frei.
Wir werden heute Abend im St.-Jakob-Park (20.45 Uhr, SF zwei) also erneut eine vorsichtige, abwartende, auf Gegenstösse lauernde Schweiz sehen. Von der Spielanlage ähnlich wie beim heroischen 1:0-Sieg an der WM gegen Weltmeister Spanien, aber nicht nur. Hitzfeld: «Wir wollen die richtige Mischung finden aus sehr guter Verteidigungsarbeit und Akzenten im Spiel nach vorne.»
Dass seine Nati durchaus in der Lage ist, ein 0:0 zu mauern, ist bekannt. Dass sie in der Lage ist, ihre Tor-Impotenz mit nur 4 Treffern in den letzten 10 Spielen zu überwinden, das muss sie nicht zwingend schon heute Abend beweisen. Gegen England erwartet niemand einen Sieg. Aber gegen die übrigen Gegner dieser schwierigen Qualifikationsgruppe G (Bulgarien, Montenegro, Wales) werden torlose Unentschieden bald nicht mehr reichen.
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Alle 9 Kommentare





























Depressiv-Fussbal einmal mehr
Schweizer Fussball macht depressiv. Einmal mehr. Näher beim 0:5 als beim 2:3. Und die Pffiffe waren eben doch gerechtfertigt. Kaum zu glauben die Interviews und Kommentare nach dem Spiel. Schönreden durch Hüppi und Sutter.Wahrscheinlich ein anderes Spiel gesehen. Die gelb/rote Karte war absolut gerechtfertigt und OK. Sorry Schweiz nun sind auch die letzten Simpathien weg. Nicht mal gratis zu einem Nationalmanschaftsspiel.
Hoffnung
Schon klar denken alle nur noch an sich selbst, wenn das Land die Hoffnung verliert und nicht mehr an die Nati glaubt. Auf alte Spieler zu setzten kann auch etwas gutes haben, diese Leute haben nämlich mehr Erfahrung. Seid wieder mal positiv und startet einen Neuanfang.
Unser Nati war, ist und bleibt 5. Liga !
Gott sei Dank habe ich heute was vor. Sonst käme ich in die Versuchung, das Spiel zu schauen. Doch was daraus resultieren würde ist, Ärger und Frust über eine Nati, dies einfach nicht bringt ! Es werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht und auf alte ehemalige gute Spieler gesetzt die aber nichts mehr bringen. Dazu das langweilige, "Ball halten und ja nichts wagen" Spiel, welches jeden zum Einschlafen bringt. Schade. Doch auch ein Hitzfeld wird wie all die anderen scheitern ! Vielleicht ists ja auch besser so. So müssen wir nicht wieder ein langweiliges gekicke an der EM mitverfolgen !