
Wie alle Schweizer Fussball-Fans war auch ich gespannt, wie Ottmar Hitzfeld in Sachen Mannschaftsaufstellung auf die Heimschlappe gegen Luxemburg reagieren würde. Und als ich erfahren habe, mit welcher Mannschaft die Schweiz heute Abend in St. Gallen gegen Lettland antreten wird, habe ich mir gedacht: das sind drei gute Entscheidungen von Ottmar Hitzfeld.
Gegen die Letten ist ein Sieg Pflicht. Deshalb finde ich es sehr gut, dass Hitzfeld gleich mit zwei nominellen Stürmern beginnt. Alex Frei und Blaise N´Kufo haben zwar noch nicht oft zusammen gespielt. Aber ich bin überzeugt, dass die beiden gut harmonieren werden. N´Kufo ist ein Tank, der die Bälle halten kann und zudem ist er besonders kopfballstark. Frei hingegen liebt es, aus etwas zurückgezogener Position mit dem Ball am Fuss in Richtung Strafraum zu laufen. Und falls das Duo Frei/N´Kufo nicht optimal funktionieren sollte, hat der Trainer mit Hakan Yakin ja noch einen schlagkräftigen Joker auf der Bank. Wer weiss: Vielleicht entwickelt sich das Spiel ja so, dass man für die stehenden Bälle einen sicheren Wert wie Yakin benötigt.
Defensive Stärken im Mittelfeld
Gut finde ich auch, dass Hitzfeld gegen Lettland im Gegensatz zum Luxemburg-Spiel wieder zwei «Sechser» auf dem Platz hat. Die Letten sind nicht zu unterschätzen. Deshalb muss man zu Beginn auf ein gesichertes Mittelfeld mit zwei defensiven Spielern setzen. Zudem habe ich den Eindruck, dass sich Gökhan Inler viel besser fühlt, wenn er weiss, dass neben ihm auch noch Beni Huggel nach hinten absichert. Vielleicht gibt das Inler die Chance, gegen Lettland öfter mal in die Offensive vorzustossen. Das wäre wünschenswert, denn er verfügt über einen guten Schuss.
Spycher ist die bessere Lösung
Vor dem Spiel damals gegen Luxemburg habe ich gesagt, dass auf der linken Aussenverteidiger-Position Christoph Spycher endlich mal eine Chance verdient hätte. Ludovic Magnin hatte mehrere schwache Spiele hinter sich, trotzdem kam er gegen die Luxemburger wieder zum Zug. Diesmal hat sich Hitzfeld anders entschieden. Lettland verfügt über trickreiche schnelle Stürmer. Da ist der kampfstarke Spycher zu Beginn sicher mal die bessere Lösung. Wenn es der Spielverlauf erfordert, kann Hitzfeld immer noch auf den stark offensiv orientierten Magnin setzen.
In letzter Zeit haben mich viele Leute gefragt, wie viele Punkte die Schweiz denn aus den beiden Spielen gegen Lettland und Griechenland brauche, damit die WM-Hoffnungen bestehen bleiben. Ich würde mal sagen: vier Punkte braucht es mit Sicherheit. Der Heimsieg gegen Lettland ist ein Muss. Und dann wäre es schön, wenn in Griechenland zumindest ein Punkt drin liegt. Falls die Schweiz aber mit einem starken Match gegen Lettland überzeugt und drei Punkte holt, hat sie möglicherweise auch genug Selbstvertrauen, um in Griechenland auf Sieg zu spielen.
Georges Bregy, 20 Minuten Online
Immer wieder schön anzusehen: Georges Bregys legendärer Freistoss an der WM 1994 gegen die USA
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Was macht Huggel in der Start-Elf? Die Aufstellung war bis auf Huggel o.k.? Warum dass ein Huggel anstatt dem starken und aggresiven Gelson Fernandes spielt, ist mir ein Rätsel? Also gegen Griechenland eher ein bisschen defensiv, mit Inler/Fernandes und dann kann man immer noch Hakan Yakin bringen... Hoop Schwiiiz.. von: max schmutz am: 13.10.2008 13:18 |
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Ohne Basler... Richtig ohne Streller! Die Nati braucht Versager aus der Ostschweiz und aus Zürich, sonst würden sie an einem Turnier auch mal weiter kommen!!! Trennt die Schweiz so rasch wie möglich! Danke! von: AGGROBASEL am: 11.10.2008 17:28 |
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Einfach ohne Streller also die beste Entscheidung ist sicher der Sturm! Mit N'Kufo und Frei. Streller soll zu hause bleiben... von: John Travolta am: 11.10.2008 17:01 |