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Dimitar Rangelov
05. November 2012 20:01; Akt: 05.11.2012 20:04 Print
Luzerns kostspieliges Desaster
Zwei mickrige Tore hat Dimitar Rangelov in 15 Pflichtspielen für den FC Luzern erzielt. Diese Bilanz hätte wohl auch ein Platzwart mit etwas Training geschafft.
Es war grausam anzusehen. Erst verstolpert Dimitar Rangelov beim 1:1 gegen Servette eine Vorlage von Lezcano, um wenige Minuten später seine Unzulänglichkeit noch zu überbieten. Unbedrängt setzt der Bulgare einen Kopfball in der Nachspielzeit neben das Genfer Tor. Das Positive an Rangelovs Auftritt am Sonntag: Er dauerte nur rund 20 Minuten und die Pfiffe bei seiner Einwechslung kamen nicht überraschend, zumal er die Sympathien der FCL-Fans schon lange verspielt hat.
Das Sündenregister ist lang: Zuerst waren da Rangelovs Ausraster und der Platzverweis, die den FCL die Teilnahme an der Europa League und Einnahmen in Millionenhöhe gekostet haben. Dann der verschossene Penalty gegen Delsberg, der das Aus im Schweizer Cup bedeutete. Schliesslich der unverzeihliche Kopfstoss gegen Jérôme Thiesson im Training. Dies alles steht im krassen Gegensatz dazu, was der Stürmer bei seiner Verpflichtung im Juli verprochen hat. «Ich will in der Schweiz mindestens soviel erreichen wie Petar Aleksandrov», sagte Rangelov. Zur Erinnerung: Aleksandrov wurde mit total 117 Toren dreimal Schweizer Torschützenkönig (Aarau, Xamax und Luzern).
Luzerner Misere in der Offensive
Die Verpflichtung des ehemaligen Dortmunders hingegen ist ein Desaster. Auch finanziell. Welcher Teufel hat den eigentlich pragmatischen Finanzchef Thomas Schönberger geritten, als er den Deal mit dem Bundesligisten und Rangelovs Manager, den er zufällig bei einer Bundesligapartie kennenlernte, eingefädelt hat? Das versprochene (noch nicht definitive) Freundschaftsspiel gegen den BVB kann kaum ein Argument gewesen sein. Oder doch? Die Verpflichtung des 29-Jährigen hat sich im Nachhinein als Bärendienst herausgestellt. Denn die Ablöse von 400 000 Franken und der geschätzte Lohn von rund 600 000 Franken (Zweijahresvertrag plus Option) ist verbranntes Geld.
Und mehr. Der Totalausfall des «Starstürmers» zwingt den FCL auf die Misere in der Offensive zu reagieren. So haben Sportchef Heinz Hermann und Trainer Ryszard Komornicki Ende Oktober Nico Siegrist zurückgeholt, der zuletzt an die Vereine Aarau und Bellinzona ausgeliehen war. Ausserdem sollen die Innerschweizer an João Paiva interessiert sein, den GC erst im Sommer 2011 vom FCL übernommen hat. Beim Leader hat der Offensivspieler einen schweren Stand und kam in der aktuellen Saison lediglich in zehn Partien (230 Minuten) zum Einsatz. Und es könnte für ihn noch enger werden: Die Zürcher wollen im Winter zusätzliche Verstärkung im Angriff verpflichten.
(ete)
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Alle 26 Kommentare

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fcl fan
es geht halt ein bischen, bis das schlamassel welches vom trainer vom rheinknie erichtet wurde wieder behoben wird, also jetzt ianu unf paiva zurück holen, rangelov i.wo hin verschiffen, offensiv fussball zeigen..
pro rangwkov
lasst doch den dimitar in ruhe, das er seine tore nicht macht okay, aber ist einer der technisch und spielinteligensten spieler vom fcl, sagt mir bitte wie viel mal hat lescano in den 90 minuten aufs tor geschossen ? das zeigt achon dir qualität von dimitar, lescano hat in delsberg das leere tor nicht gemacht, gegen basel ebenfals, in sion mit dem kopf aus 1 nem meternicht getroffen? das schreibt ihr nicht! zur EL, kann einer mir die garantie geben das wenn der fcl mit 11 mann fertig gespielt hätten das sie auch gewonnen hätten ? das einzige was man ihm vorweden kann ist die kopfnuss!
Naja
Naja es ist doch immer das gleiche. Wenn Rangelov wechselt wird er wieder aufdrehen. Hat man schon oft genug gesehen, dass ein scheinbar schlechter Spieler in einem anderen Verein wieder aufblüht. Ich würde da keine voreiligen Schlüsse ziehen. Die Schuld ausserdem nur auf ihn zu schieben finde ich auch falsch. Luzern sollte Delemont auch so schlagen können ohne auf einen Penalty angewiesen zu sein.