Infantino über Katar

11. Juni 2017 11:36; Akt: 11.06.2017 11:39 Print

«Die Lage wird sich wieder entspannen»

In der Region kriselt es, Katar wird von seinen Nachbarn zunehmend isoliert. Die WM 2022 in Katar sei deshalb aber nicht in Gefahr, so Infantino.

storybild

Optimistisch: Gianni Infantino am Champions-League-Final in Cardiff. (3. Juni 2017). (Bild: Getty/ Shaun Botterill)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Fifa-Präsident Gianni Infantino äussert sich erstmals zur diplomatischen Krise in Katar. Die Weltmeisterschaften 2022 sieht er nicht in Gefahr.

«Im Moment sehen wir uns tatsächlich mit einer diplomatischen Krise in Katar konfrontiert. Dennoch bin ich überzeugt und optimistisch, dass sich die Lage in der Region wieder entspannen wird», meinte der Fifa-Chef gegenüber der Zeitung «Matin Dimanche». «Falls die Fifa einen Beitrag leisten kann, um in irgendeiner Weise zu helfen, werden wir unsere Hilfe selbstverständlich anbieten.»

Man werde die Entwicklungen in der Region sorgfältig beobachten und stehe in Kontakt mit den Behörden von Katar, sagte Infantino weiter. «Die Aufgabe der Fifa bleibt aber in erster Linie die Pflege des Fussballs und nicht die Einmischung in geopolitische Fragen.»

Mehrere arabische Golfstaaten sowie Ägypten haben ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Sie werfen dem Emirat die Unterstützung islamistischer Terrorgruppen vor. Katars Nachbarländer Saudiarabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate haben gar die Grenzen zu Katar geschlossen. Zudem forderten sie Bürger des Emirats auf, in spätestens 14 Tagen auszureisen, wie der mit saudi-arabischen Geldern finanzierte TV-Kanal al-Arabiya meldete.

(sep/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Martin S. am 12.06.2017 12:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade..

    Ich finde die Aktion, Länder welche Terroristen unterstützen, absolut in Ordnung! Nur gefallen mir zwei,Dinge daran nicht: 1. sind die Länder welche diese drastischem Sanktionen ergriffen selber in Terrorfinanzierung verstrickt, vor allem Bahrain und Saudi-Arabien. 2. wäre es mir angenehmer gewesen sie hätten diese Blockade anfangs 2022 gemacht, dann hätte die FIFA zwangsläufig die von Sklaven gebauten Infrastruktur man nicht nutzen können weil die WM in ein anderes Land hätte verlegt werden müssen. Spanien, England und Deutschland würden sich anbieten! Und die WM würde im Sommer stattfinden!!

  • Martin Nüsch am 11.06.2017 18:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Infantino diabolo

    Er ist entspannt, dieser advokato diabolo namens Infantino. Seine Wohnung in Zürich kostet die FIFA inkl. Wunschinterieur und Privatchsufeur über 30000.- monatlich und dann entlässt er bei der FIFA Putzfrauen, um Geld zu sparen.

  • Cavi33 am 11.06.2017 12:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sicher entspannt sich alles

    Das ist wie im Wallis alles entspannt sich wieder. Die nationalen Verbände sollten die WM einfach boykottieren.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Martin S. am 12.06.2017 12:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade..

    Ich finde die Aktion, Länder welche Terroristen unterstützen, absolut in Ordnung! Nur gefallen mir zwei,Dinge daran nicht: 1. sind die Länder welche diese drastischem Sanktionen ergriffen selber in Terrorfinanzierung verstrickt, vor allem Bahrain und Saudi-Arabien. 2. wäre es mir angenehmer gewesen sie hätten diese Blockade anfangs 2022 gemacht, dann hätte die FIFA zwangsläufig die von Sklaven gebauten Infrastruktur man nicht nutzen können weil die WM in ein anderes Land hätte verlegt werden müssen. Spanien, England und Deutschland würden sich anbieten! Und die WM würde im Sommer stattfinden!!

  • marko 32 am 11.06.2017 18:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krass

    Krass

  • Martin Nüsch am 11.06.2017 18:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Infantino diabolo

    Er ist entspannt, dieser advokato diabolo namens Infantino. Seine Wohnung in Zürich kostet die FIFA inkl. Wunschinterieur und Privatchsufeur über 30000.- monatlich und dann entlässt er bei der FIFA Putzfrauen, um Geld zu sparen.

  • Insider am 11.06.2017 14:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Entspannen ?

    Was wird sich entspannen ? Die Logistik und Unterkunftsmöglichkeiten für die 1.5 Millionen Besucher die für eine durchschnittliche Fussball WM Endrunde anreissen ? Ja wird sich bestimmt entspannen, wenn man die fehlenden 1.2 Millionen Betten in Katar, durch 1.2 Millionen Beduinen-Zelte ersetzt/aufstockt. Mit den Anforderungen der FIFA und der UEFA, welche im modernen Fussball an Hostcountrys und Hostcitys gestellt werden, sind bald WM Endrunden auf dem Mond oder UEFA CL Final in Rekjavik möglich.

    • Isländer am 11.06.2017 18:46 Report Diesen Beitrag melden

      Kein Vergleich

      Hat nicht mit Infantino zutun. Aber den Mond mit Rejkjavik zu vergleichen ist schlicht albern.

    einklappen einklappen
  • Walter Goetze am 11.06.2017 13:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Infantino, die Blatter Kopie

    Was macht dieser Blatter Nachfolger eigentlich, wenn sich die Lage nicht entspannt? Gibt er den Quatarern das Bestechungsgeld zurück und bettelt um Länder die einspringen? Könnte ja mal in Somalia nachfragen, haben ja das gleiche Stimmrecht wie die etablierten Länder.