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William (7), happy
01. März 2012 19:19; Akt: 02.03.2012 11:14 Print
«Dann griff Messi nach meiner Hand»
von Ralf Meile - Diesen Abend vergisst der siebenjährige William sein Leben lang nicht mehr. Er läuft zum Länderspiel Schweiz-Argentinien mit Superstar Lionel Messi ein.
Kurz vor 20.30 Uhr in den Katakomben des Stade de Suisse. 22 Knirpse warten am Mittwochabend gespannt auf die Nationalmannschaften der Schweiz und Argentiniens. Jeder hofft, dass er der Glückliche ist, der Superstar Lionel Messi an die Hand nehmen und ihn auf den Platz führen darf. Das grosse Los zieht William Brandt, Erstklässler aus Zürich-Altstetten.
Bildstrecken Messi besiegt die Schweiz 3:1«Messi vielmal!»Mehr als
Der Siebenjährige hat den begehrten Einsatz in Bern bei der Ausschreibung eines Nati-Sponsors ergattert. «Natürlich habe ich wie alle anderen davon geträumt, dass ich mit Lionel Messi ins Stadion laufen darf», gibt William zu. Seine Eltern haben ihn schliesslich darüber aufgeklärt, um wen es sich bei diesem 24-jährigen Zauberfussballer handelt: um den dreifachen Weltfussballer des Jahres, den Besten der Besten.
William zog den weissen Zettel mit der «1» aus dem Topf. Das bedeutete, dass er zuvorderst bei der argentinischen Mannschaft stand, beim Captain.
Ein magischer Moment für die Ewigkeit
William hat spanische Wurzeln und spricht die Sprache auch. Aber er brachte nicht einmal ein «hola» heraus, als Messi neben ihm auftauchte. «Man hat uns verboten, mit den Spielern zu reden», erklärt der brave William.
Aber sie hätten sich in die Augen geblickt und dann habe ihm Messi über den Kopf gestreichelt. Von einem «magischen Moment» spricht Williams Mutter Monica Brandt, die «immer noch im Glück schwebt». Ihr Sohn realisiere das Erlebnis wahrscheinlich noch gar nicht ganz. Die Videoaufzeichnung des Spiels komme aber an einen sicheren Ort, damit sich William noch in Jahrzehnten daran erfreuen kann. Monica Brandt hat die Einlauf-Szene noch in der Nacht der Rückkehr aus Bern «mindestens 10x vor- und zurückgespult, ich konnte es einfach nicht fassen, dass da mein Sohn mit Messi war.»
Star auf dem Pausenplatz
Tags darauf in der Schule war der Kurzeinsatz ihres Klassenkollegen William das grössere Thema als die drei Messi-Tore an sich. «Sie wollten von mir wissen, wie es war mit ihm», beschreibt der Siebenjährige, «und dann habe ich es ihnen halt erzählt.» Sogar Sekundarschüler, die er nicht kenne, hätten ihn angesprochen. Und ein Bekannter der Familie aus Argentinien meldete sich ebenfalls. Er fasse es nicht, was er eben gesehen habe, schrieb er den Brandts aus Buenos Aires.
Oft wurde Lionel Messi für seine Leistungen in der argentinischen Nati kritisiert. Gegen die Schweiz, in seinem 67. Länderspiel, gelangen ihm seine Länderspieltore 20, 21 und 22. Vielleicht überlegt sich der Fussballstar nun, künftig immer den kleinen Glücksbringer aus Zürich einfliegen zu lassen, wenn er mit den «Albiceleste» im Einsatz steht...
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Alle 19 Kommentare

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magische hand
bin gespannt, ob der junge diese hand jemals waschen wird?
übertrieben...
och, der messi ist doch auch nur ein mensch. hört doch auf mit dieser völlig realitätsfernen, abgehobenen Überhöhung eines schlicht sehr talentierten Fussballspielers. Aber offenbar benötigen die Menschen "Gottheiten" zu denen sie demütig emporblicken können ;-)
War immer so,
du brauchst auch ein Held oder ein Gott oder? sonst würdest deine Träume nicht wahr nehmen. ein Zeil, Ein Held, ein Sein in der Zukunft... die Jugendliche brauchen Helden.. damit sie vertrauen bekommen...
wie Neid platzen lässt...
lass doch dem jungen die freude. ist doch ein wahnsinns erlebnis für ihn. übrigens: messi ist dreimal weltfussballer des jahres gworden. da darf man schon mal ein fettes lob anhängen!!
Ist ja nur ein Spiel
Hr.S. Chkheidze, sie haben meiner Meinung nach Recht. Die Menschheit hat immer weniger Werte, man vergöttert einen Fussbaler oder Schauspieler, als hätte er Menschenleben gerettet. Einfach unglaublich!
die Mutter "schwebt im Glück"
dem jungen lassen wir die Freude sicher.. :) aber dem text nach zu urteilen, freute sich da eher die Mutter wie ein Kind.
Wird genug früh Erwachsen!
Ein 7 Jähriges Kind lebt aber noch in einer Welt von Superhelden und abgehobenen, realitätsfernen Wesen... Und sie wird ihnen schon viel zu früh genommen, mit 10 hat er seinen Facebook Account und das Foto gepostet - erscheint dann in seiner tollen Timeline. Lass dem 7 Jährigen wenigstens noch die kurze Zeit, danach wird ers sein leben lang vermissen.
dem kind gönn ich es gerne...
...ja, war wohl etwas böse formuliert, dem jungen mag ich das gerne gönnen. nur bei erwachsenen finde ich es sehr fragwürdig, habe den ganzen rummel zufälligerweise beim schweizerhof in bern mitbekommen...
william
Disen Tag wird der kleine niemals vergessen ;). Das ist mein Traum hahaha .....