Nach umstrittenem Tor

20. Oktober 2011 10:16; Akt: 20.10.2011 11:10 Print

Massenprügelei mit blutigem Ende

Die Halbfinalpartie zwischen den Suwon Bluewings und Al Sadd in der asiatischen Champions League artete komplett aus. Es kam zu einer wilden Prügelei inklusive Kung-Fu-Attacke und einer blutigen Nase.

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Die Gäste aus Katar lagen bereits 1:0 in Führung, als sie in der 81. Spielminute alles klar machen konnten. Der zweite Treffer, erzielt durch den in Europa nicht unbekannten Senegalesen Mamadou Niang, war allerdings höchst umstritten. An der Seitenlinie wurde ein Südkoreaner gepflegt, die Suwon-Spieler wähnten die Partie noch unterbrochen. Doch Al Sadd spielte weiter und verbuchte im Halbfinal-Hinspiel der asiatischen Champions League das 2:0. Trotz Protesten gab der Schiedsrichter den Treffer.

Die Emotionen kochten sofort hoch und die Situation eskalierte. Spieler und Funktionäre gingen aufeinander los, es kam zur Massenschlägerei. Sogar ein Kung-Fu-Kick eines Suwon-Ersatzspielers war zu sehen. Am Ende trug ein Katari gar eine blutige Nase davon.

Die Partie musste für zehn Minuten unterbrochen werden. Der Schiedsrichter sprach in der Folge drei Platzverweise (zwei für Al Sadd, einen für Suwon) aus. Beim 2:0 für die Gäste bliebs. Das Rückspiel findet am nächsten Mittwoch statt. Ob sich die Gemüter bis dahin beruhigt haben?

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Die Massenschlägerei im Video (Quelle: YouTube)

(mon)