Behrami mit dabei

03. November 2017 14:36; Akt: 03.11.2017 17:40 Print

Diese 24 Spieler sollen die Nati an die WM bringen

Der Schweizer Nati-Coach Vladimir Petkovic hat sein Kader für die WM-Playoffs gegen Nordirland bekannt gegeben. Johan Djourou und François Moubandje fallen aus.

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Das Schweizer Nationalteam hat für die WM-Playoffs gegen Nordirland zwei Ausfälle zu verkraften. Trainer Vladimir Petkovic muss auf die verletzten Johan Djourou und François Moubandje verzichten. Der angeschlagene Valon Behrami geht mit nach Nordirland, sein Einsatz ist aber fraglich.

Folgen hat insbesondere das Forfait des am Knie verletzten Djourou. Für Petkovic gilt es, für den Stammspieler in der Innenverteidigung einen neuen Partner für Fabian Schär zu finden. In den drei WM-Qualifikationsspielen (zweimal gegen Andorra, einmal gegen Ungarn), in denen Djourou verletzungsbedingt aussetzen musste, kamen an Schärs Seite drei verschiedene Spieler zum Einsatz: Nico Elvedi, Manuel Akanji und Timm Klose. Einer der beiden Erstgenannten wird auch in den Playoffs zum Zug kommen.

Als Absicherung hat Petkovic zudem Léo Lacroix aufgeboten. Der 1,97 m grosse Waadtländer, der zum vierten Mal zum Kreis des Nationalteams gehört, aber noch ohne Länderspiel ist, war beim Ligue-1-Sechsten Saint-Etienne in den letzten drei Partien gesetzt. Auf Moubandjes Position als linker Aussenverteidiger ist Ricardo Rodriguez Stammkraft.

Behrami mehr als fraglich

Zum 24 Namen umfassenden Aufgebot für die Partien gegen Nordirland vom 9. (in Belfast) und 12. November (in Basel) gehört trotz Adduktorenproblemen auch Valon Behrami. Ein Einsatz des Mittelfeldspielers erscheint nach aktuellem Stand aber eher unwahrscheinlich.

Ein weiterer, von seinem Verein Udinese angeordneter Untersuch am Donnerstagmorgen ergab diesen Stand. Behrami wolle und werde alles unternehmen, um dem Team so gut als möglich zu helfen, eventuell auch erst im zweiten Spiel, teilte der SFV mit.

Fernandes-Duo wieder dabei

Im Vergleich zu den letzten beiden Spielen der WM-Qualifikation in Portugal und gegen Ungarn erfuhr das Schweizer Aufgebot weitere Mutationen. Neben den verletzten Djourou und Moubandje ist auch Eren Derdiyok nicht mehr dabei.

Der Stürmer von Galatasaray Istanbul durfte in der türkischen Meisterschaft, verteilt auf sieben Einsätze, erst während 67 Minuten spielen. Dafür holte Petkovic die wieder fitten Cousins Edimilson und Gelson Fernandes zurück.

Nochmals 2000 Tickets

Für das WM-Playoff-Rückspiel zwischen der Schweiz und Nordirland am Sonntag, 12. November, in Basel stehen im Vorverkauf nochmals rund 2000 Tickets zur Verfügung. Der Verkauf der Billette via Ticketcorner beginnt am Montag, 6. November, um 10 Uhr. Die Anzahl Karten setzt sich zusammen aus mehreren Hundert Tickets, die beim offiziellen Vorverkauf bestellt, aber nicht innert der nötigen Frist bezahlt worden sind, sowie aus Billetten für Plätze mit Sichtbehinderung.

Der Schweizerische Fussballverband hat beschlossen, aufgrund der aussergewöhnlich grossen Nachfrage Karten für über 1000 Plätze mit eingeschränkter Sicht aufs Spielfeld in den Verkauf zu geben. Diese Einschränkungen (vor allem TV-Kameras, Podeste und Stützpfeiler) sind auf den Tickets deklariert. Die Preise für die Tickets sind entsprechend reduziert. Beim eigentlichen Vorverkauf waren die vorerst zur Verfügung gestellten 35'500 Tickets innert weniger als zwei Stunden abgesetzt worden.

Das Schweizer Aufgebot im Überblick

Das Aufgebot der Schweiz für die beiden WM-Playoffspiele gegen Nordirland vom 9. (in Belfast) und 12. November (in Basel).

Tor: Roman Bürki (Borussia Dortmund), Marwin Hitz (Augsburg), Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach).

Verteidigung: Manuel Akanji (Basel), Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach), Léo Lacroix (Saint-Etienne), Michael Lang (Basel), Stephan Lichtsteiner (Juventus Turin), Ricardo Rodriguez (Milan), Fabian Schär (La Coruña).

Mittelfeld/Sturm: Valon Behrami (Udinese), Blerim Dzemaili (Montreal Impact), Breel Embolo (Schalke), Edimilson Fernandes (West Ham United), Gelson Fernandes (Eintracht Frankfurt), Fabian Frei (Mainz), Remo Freuler (Atalanta Bergamo), Mario Gavranovic (HNK Rijeka), Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen), Haris Seferovic (Benfica Lissabon), Xherdan Shaqiri (Stoke City), Granit Xhaka (Arsenal), Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach), Steven Zuber (Hoffenheim).

(nag/mch/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marco am 03.11.2017 17:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieso Embolo

    Warum wird Embolo aufgeboten. Er spielt nicht im Klub und hat kaum Spielpraxis. Lasst ihn doch zuerst mal gesund werden. Es gibt genügend gute Stürmer die fit sind. Hopp Schwyz

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  • Alain Sutter am 03.11.2017 16:42 Report Diesen Beitrag melden

    Unsicherheitsfaktor Djourou

    Auf Djourou können wir zum Glück gut verzichten. So gibt es kein zittern mehr, wenn er am Ball ist...

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  • Yannick am 03.11.2017 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    Hopp Schwiiz

    Wünschte mir Elvedi für einmal in der Startaufstellung, da er bei Gladbach wirklich super spielt. Wird aber wohl auf Schär/Akanji rauslaufen. Ansonsten keine Überraschung im Kader, bis auf vielleicht Derdiyok.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Noemi am 05.11.2017 13:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aus vorbei.....

    Behrami mit oder ohne ihn die CH wird es nicht schaffen mit so zwei fliegenfängern im tor.....egal welcher drin steht.

  • Hrh am 05.11.2017 10:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Topelf

    Was haltet ihr von folgender Aufstellung für den Neuanfang nach Petkovic. Sommer, Lichtsteiner, Schär, Elvedi, Rodriguez, Steffen, Frei, Xhaka,Zuber,Shaqiri, Oberlin

  • unglaublich am 04.11.2017 20:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ohne widmer???????

    der Trainer kapiert es einfach nie: ständig lässt er die konstant gut spielenden zu Hause und nimmt Verletzte mit. Echt jetzt: schaut er auch auf die Spielpraxis und Können??? Nee, denn sonst wär Widmer dabei. Absoluter Stammspieler bei Udinese. Immer zuverlässig und mit vollem Einsatz.

  • Tubel am 04.11.2017 17:07 Report Diesen Beitrag melden

    Albanien 2

    Albanien 1 ist bereits draussen. Jetzt fliegt dann nur noch Albanien 2, ugs. "Shvicer Nati", raus. Dann können die Hymnen-Schweiger die WM vorm TV erleben.

  • Brunz am 04.11.2017 11:55 Report Diesen Beitrag melden

    Verdient

    Typisch Petkovic, statt Stammkräfte lieber Spieler aufbieten, die in ihren Klubs auf der Tribune sitzen oder seit Wochen auf der Bank. Ich hoffe, dass die CH rausfliegt. Verdient hättet ihr das!