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«Einfach Weltklasse!»
15. November 2009 21:46; Akt: 16.11.2009 07:23 Print
A-Nati gratuliert der U17 zum grossen Triumph
Der WM-Titel der Schweizer U17-Jungs löst auch bei Spielern der A-Nati Begeisterungsstürme aus. Alex Frei, Tranquillo Barnetta und Ottmar Hitzfeld können den Erfolg der jungen Weltmeister gar nicht genug loben.
Tranquillo Barnetta war Mitglied der Schweizer U17, die den EM-Titel 2002 gewann. Ein WM-Titel ist aber höher einzuschätzen und darum findet Barnetta fast keine Worte, diesen Erfolg einzuordnen: «Einfach Weltklasse! Die ganze Schweiz ist stolz auf diese Jungs, auf diese Mannschaft, die das Turnier der besten Mannschaften unter Bedingungen dominiert hat, die für sie alles andere als einfach waren. Dieser grosse Erfolg für ein kleines Land kann nicht hoch genug eingestuft werden.»
Sportminister Ueli Maurer hat am Sonntag den Weltmeistertitel der Schweizer U-17 gewürdigt. Das junge Team habe mit Können und Herz gekämpf, sagte er laut seinem Sprecher Martin Bühler in einem Telefongespräch mit Peter Gilliéron, dem Präsidenten des Schweizerischen Fussballverbandes. Maurer wird den Weltmeistern an einem Empfang des Fussballverbandes persönlich gratulieren.Ins gleiche Horn stösst auch Naticaptain Alex Frei: «Der WM-Titel der Schweiz ist absolut verdient. Die Mannschaft von Dany Ryser war über das ganze Turnier das beste Team. Technisch und taktisch waren seine Spieler allen anderen Teams klar überlegen. Darum war der Final verdient und im Final der Sieg. Der siebte Sieg im siebten Spiel war das i-Tüpfchen dieses Schweizer Turniers. Der Fussball schreibt oft wundersame Geschichten, aber in den allermeisten Fällen setzt sich Qualität durch. Das war ein neuerlicher, ein wunderschöner Beweis.»
Hitzfeld: «Schon jetzt Legende»
Auch Ottmar Hitzfeld ist vom U17-Schweizer Triumph begeistert. «Ein Wahnsinn. Ein historischer Erfolg, der schon jetzt Legende ist», meinte der Nationaltrainer. «Wir haben während der ganzen WM nur in Superlativen gesprochen, dieses letzte Kapitel ist der Höhepunkt und nicht mehr zu toppen. Das Team von Dany Ryser hat auch im Final eine aufopfernde Leistung gebracht und immer an den Titel geglaubt.»
Der Trainer habe seine Spieler auch taktisch hervorragend eingestellt und mit einer sehr klugen Defensiv-Strategie in den Final geschickt. Denn Nigeria sei die erwartet spielstarke, schnelle Mannschaft gewesen, die bei jeder Gelegenheit in den Abschluss ging. «Darum brauchte die Schweiz im Endspiel auch mal das Glück des Tüchtigen, aber das hatte sie sich wahrlich verdient.»
(heg/pre/si)



























