Statt in Tortechnologien

11. Dezember 2012 17:37; Akt: 11.12.2012 17:37 Print

Platini investiert lieber in Grasbüschel

Uefa-Präsident Michel Platini wehrt sich weiterhin gegen die Einführung technischer Hilfsmittel im Fussball. Die Torlinientechnologie sei zu teuer, so der Franzose.

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Bei der Klub-WM in Japan werden derzeit technische Hilfsmittel getestet.

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Derzeit testet der Fussballweltverband Fifa bei der Klub-WM in Japan zwei verschiedene Torlinientechnologien. Das Hawkeye, bestens aus dem Tennis bekannt, arbeitet mit sechs bis acht Kameras, die die Flugbahn des Balls festhalten. GoalRef, ein System mit einem Chip im Ball, funktioniert hingegen mit Magnetfeldern. Nichts von all dem wissen will Uefa-Präsident Michel Platini. Bei einer Medienkonferenz in Kuala Lumpur gab der Vorsitzende des europäischen Fussballverbandes einmal mehr zu verstehen, dass er nichts von technischen Hilfsmitteln hält.

«Es würde uns 50 Millionen Euro kosten, die Torlinientechnologie in den nächsten fünf Jahren in den europäischen Ligen und den europäischen Klubwettbewerben einzuführen. Dann gebe ich lieber 50 Millionen für Grasbüschel und die Entwicklung des Fussballs an sich aus», so Platini. Der ehemalige französische Top-Fussballer macht sich für das bisherige System mit zusätzlichen Torrichtern stark. «Wenn die einen Meter vom Tor entfernt stehen und eine gute Brille aufhaben, dann sehen die, ob der Ball über der Linie war oder nicht. Wenn ich das so anschaue, dann sind 50 Millionen ein bisschen viel Geld für die vielleicht ein oder zwei fragwürdigen Tore pro Jahr.»

Die Fifa hatte anfangs Juli entschieden, künftig technische Hilfsmittel zuzulassen. An der Klub-WM werden nun wie eingangs erwähnt Tests durchgeführt. Am Konföderationen-Cup 2013 und der WM 2014 in Brasilien sollen die Technologien vollumfänglich zum Einsatz kommen.

(mon)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Deni S. am 11.12.2012 19:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kostenlose Torrichter?!?!

    Herr Platini denkt wohl diese zusätzlichen Tor-Richter würden kostenlos arbeiten... Abgesehn davon das die auch nicht jedes Tor sehen werden und unterdruck und vor lauter aufregung flasche Entscheidungen treffen werden. Ich wünschte er hätte eine wichtigen Titel wegen einem nicht gegeben Tor verpasst ;)

  • fan s. am 11.12.2012 18:45 Report Diesen Beitrag melden

    Fifa unglaubwürdig

    Das die Fifa immer unglaubwürdiger wird ist kein Zufall. Man sollte lieber der Technik trauen, als einem manipulierbaren menschlichen Auge. Augen sehen was sie sehen wollen und nicht immer die Fakten.

  • Ende am 11.12.2012 21:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fussball ist kein Krieg

    Fussball ist Fussball nicht Krieg!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Doris Fischer am 12.12.2012 16:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Platini die Lachnummer 

    Blatter ist schon extren lächerlich. Aber Platini übertrumpft Blatter.

  • chrigi am 11.12.2012 22:01 Report Diesen Beitrag melden

    gehts noch

    wenn ich und 10 andere in manipulierten spielen je 5 milionen NICHT gewinnen, nur weil ein schiedsrichter aus 5 metern den ball hinter der linie nicht sieht, weiss ich nicht ob es sich wenigstens für uns 10 lohnen würde selber diese 50 milionen aufzubringen :-)

  • Ende am 11.12.2012 21:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fussball ist kein Krieg

    Fussball ist Fussball nicht Krieg!

  • Otto am 11.12.2012 21:33 Report Diesen Beitrag melden

    Verbirgt der was?

    Das stinkt doch zum Himmel! Was sind schon 50 Mille für die UEFA?! Langsam habe ich das gefühl, dass Platini am meisten daran intressiert ist, dass es weiterhin Wett-Skandale im Fussball gibt

  • petar kunz am 11.12.2012 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fifamafia

    klar ist er dagegen..so kann auch für die fifa nicht mehr geschummelt werden..