Relegations-Skandal

28. Juni 2012 17:33; Akt: 28.06.2012 17:33 Print

Geisterspiel und Busse für die Fortuna

Die Vorfälle im Relegationsspiel gegen Hertha BSC Berlin haben für Fortuna Düsseldorf Konsequenzen. Das erste Heimspiel in der Bundesliga findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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Die Fans von Düsseldorf hätten am 15. Mai 2012 beinahe das Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin zum Abbruch gebracht. Die Fortuna-Fans stürmten zu früh den Platz, da sie glaubten, der Aufstieg sei bereits perfekt. Dabei waren noch zwei Minuten zu spielen. Hunderte mussten von den Sicherheitsleuten wieder vom Platz geschafft werden. Erst nach einer halben Stunde konnte die Partie zu Ende gepspielt werden. Schon zuvor gabs Randale: Hertha-Fans zünden nach dem 2:1-Führungstreffer der Fortuna Pyros. Die Brandsätze fliegen auf den Platz und die eigenen Spieler müssen die Chaoten beruhigen. Doch nicht nur nach dem 2:1 kippte die Stimmung. Ein TV-Mikrofon... Hertha-Spieler räumen die Pyros selbst weg. Die letzten Minuten konnten nur dank imenser Polizeipräsenz gespielt werden. Die Polizisten versuchen die Fans - die vor dem Abfpiff das Feld stürmten - wieder auf die Tribünen zu treiben. Natürlich gabs auch Verhaftungen. Spieler wie Adam Bodzek drehten beim grob fahrlässigen Verhalten der eigenen Anhänger fast durch. Ranisav Jovanovic - nach seiner vergebenen Chance stürmten hunderte Fans den Platz. Konsternation pur. Die Fortuna jubelt über den Aufstieg in die 1. Bundesliga. König Otto muss mit Hertha Berlin in die 2. Bundesliga. Die junge Fortuna-Fans freuen sich auf ein Fussballfest. Nicht Campino von den Toten Hosen, aber sonst ein Punkrocker, der Fortuna-Fan ist. Dann wars tatsächlich geschafft: Goalie Michael Ratajczak lässt sich feiern. Und auch Verteidiger Assani Lukimya. Der Platz wurde jetzt endgültig gestürmt. Souvenirjagd. Mitten im Aufstiegstaumel: Andreas Lambertz, der von der vierten bis in die oberste Liga aufsteigt.

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Fortuna Düsseldorf muss das erste Heimspiel nach der Bundesligarückkehr gegen Borussia Mönchengladbach unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten. Zudem müssen die Düsseldorfer eine Busse von 100 000 Euro zahlen.

Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fussball-Bundes (DFB) und ahndete hiermit die Ausschreitungen im Relegations-Rückspiel am 15. Mai beim 2:2 gegen Hertha BSC.

Die Berliner wurden mit einem Zuschauer-Teilausschluss und 5000 Euro bestraft. Die Vereine können binnen 24 Stunden Einspruch einlegen.

(si)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Freddie am 29.06.2012 07:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fertig Lustig

    Ahaha.... Bei Randalen sollte man sofort die Spieler vom Feld nehmen und dann wird die Partie mit Schere, Stein, Papier zwischen den beiden Trainer entschieden. Randalen dürfen nicht geduldet werden und man sollte alle Fotos von Randalierer im Internet veröffentlichen, damit diese zur Rechenschaft gezogen werden.