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27. November 2012 05:51; Akt: 27.11.2012 07:45 Print
«Es liegt nicht an Fringer allein»
Der kriselnde FCZ hat sich per sofort von Rolf Fringer getrennt. Die Leser von 20 Minuten Online verstehen den Schritt. Auch wenn sie glauben, dass das Hauptproblem ganz woanders liegt.
17 Punkte aus 17 Spielen und Tabellenrang 8 wurden Rolf Fringer zum Verhängnis. Der FCZ hat den 55-jährigen Trainer am Montagabend nach nur fünf Monaten entlassen. Fringer ist bereits der siebte Super-League-Trainer, der in der laufenden Saison entlassen wurde.
Bildstrecken Fringer beim FCZ entlassenFür die meisten Leser von 20 Minuten Online ist der Rauswurf von Fringer nur die logische Konsequenz der schlechten Resultate. «Tja, leider hat auch in der ‹Casa FCZ› branchenüblich der Trainer den Hut nehmen müssen», schreibt User «Etienne Rainer». Wie für viele andere ist auch für ihn das Problem beim FCZ somit aber noch nicht gelöst. Die Mannschaft habe zwar gute Einzelspieler, sei aber kein Team, habe kein Herz und kein Format gezeigt. «Es liegt nicht am Trainer, sondern an den Spielern», ist sich auch «Jürgen Meinrad» sicher.
«Kein Stolz, kein Herz, keine Einheit»
Ähnlich sieht das Leser «Christian Müller»: «Da kann man noch 20 Trainer verheizen, die Mannschaft taugt nichts. Kein Stolz, kein Herz, keine Einheit. Alles Diven, die sich ohne Kampf abschlachten lassen», schreibt er im Talkback. User «Short» sieht das Hauptproblem ebenfalls bei der Zusammenstellung der Mannschaft. Es fehle beim FCZ an Alphatieren und es habe zu viele «Schönwetterspieler».
Fehler habe aber auch die Führungsetage gemacht, lautet der einhellige Tenor. «Eigentlich ist es eine Bankrott-Erklärung des Chefs», glaubt «Freddy vom K9». «Der heisst Canepa, daher ist es an der Zeit, dass er Verantwortung übernimmt und geht.» Ins gleiche Horn bläst «Guschdi Brösmeli»: «Bickel und Canepa sind nicht besser und müssen auch ausgetauscht werden.»
Challandes, Magath oder Gilbert Gress?
Bei der Suche nach einem Nachfolger zeigen sich die 20-Minuten-Leser einfallsreich. Während die einen Urs Fischer oder Bernard Challandes gerne wieder auf der FCZ-Bank sehen würden, fordern andere die Verpflichtung eines grösseren Kalibers wie die eben entlassenen Felix Magath oder Roberto Di Matteo.
Leser «Karl Meier» hätte dagegen gerne FCZ-Legende Hannu Tihinen als Cheftrainer. Nicht sehr beliebt wären Lösungen mit Ciriaco Sforza oder Christian Gross, dafür wird Gilbert Gress hie und da gefordert. «Diesen Haufen kann wohl nur noch er aufräumen», glaubt User «Martin». Witzig der Vorschlag von «Re Na To»: «Nehmt doch diesen ‹Louis Vuitton› als Trainer. Viele FCZ-Spieler haben ja schon seine Fan-Artikel.»
(pre)
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Alle 196 Kommentare

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Entlich
Was wollten sie eigentlich mit Rolf Fringer?! Ich kann das nicht verstehen es gibt so viele bessere Trainer und man nimmt denn schlechtesten.
Rölfl
Unglaublich finde ich, dass ein Trainer wie Rolf Fringer immer wieder einen neuen Job findet. Nimmt mich schon wunder, wer ihn als nächstes anstellt. Und 9 Monate später stellen Klubpräsi und/oder Sportchef fest, dass unter ihm noch alles schlimmer wurde. Herrliche Komödie!
alte namen:
wenn wir schon bei den erfolglosen kandidaten sind, ihr könnte wieder den michael skibbe aufwärmen :-)
lucien Favre
favre zurückholen!!!! ist in gladbach sowiso nicht mehr so beliebt und erfolgreich.