Radikale Konsequenz

12. Dezember 2012 08:02; Akt: 12.12.2012 08:34 Print

Blatter will Alkohol und Tabak in Stadien verbieten

Fifa-Präsident Sepp Blatter hält Alkohol und Tabak für den Ursprung allen Übels. Er fordert, die Substanzen in Fussballstadien künftig zu verbieten.

storybild

Fifa-Präsident Sepp Blatter fordert ein generelles Alkohol- und Tabakverbot in Fussballstadien.

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Sepp Blatter will Alkohol und Tabak aus den Fussballstadien verbannen. Ausgerechnet am gestrigen Gala des Branchenverbands des Walliser Weins äusserte er in einer Rede seine Bedenken. «Wenn wir Sport und Fussball als Kulturereignis betrachten wollen, so müssen wir den Alkohol und den Tabak aus den Stadien nehmen», zitiert ihn der «Blick» am Mittwoch. In der Oper oder im Theater habe er auch noch niemanden Rauchen und Trinken gesehen. «Wir müssen uns jetzt in den Stadien ein bisschen erheben – und damit aufhören.»

Blatter geht damit weit über die Empfehlungen der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) hinaus, die Mitte November ihr Konzept vorgestellt hatte. Sie will den Alkoholkonsum nur bei Risikospielen im Schweizer Fussball und Eishockey verbieten – ausser für Personen, die sich das Spiel im VIP-Bereich ansehen.

Weiter zeigte sich Blatter von der Prügelattacke auf einen holländischen Linienrichter schockiert, bei der der Unparteiische starb. Fussball sei halt wie das wahre Leben, so Blatter. «Er nimmt nicht nur die guten Sachen der Welt auf, sondern auch die schlechten.» Man müsse jetzt zusehen, dass sich das nicht wiederhole.

Halten Sie ein Alkohol- und Tabakverbot in den Stadien für die richtige Konsequenz? Diskutieren Sie mit.

(dwi)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Christian Müller am 15.12.2012 15:07 Report Diesen Beitrag melden

    Ist der jetzt voll senil oder was

    vergleicht Fussball mit Oper und Theater? Und was als nächstes? Abendgarderobe? Ob wohl, im Smoking und mit Kravatte die ganze Fankurve ... würde krass aussehen! Und wer prügelt sich schon in solchen Klamotten? Fordere hiermit die Pflicht von Abendgarderobe. Ach ja, der verzicht auf die Klubfarben wäre auch noch was. Wer den Gegner nicht erkennt kann sie auch nicht verhauen. Oder natürlich auch der Verzicht auf Fussball überhaupt. Dann gibts gar kein "Fanproblem" mehr, aber auch kein Blatter.

  • Nur der KSC am 13.12.2012 17:51 Report Diesen Beitrag melden

    Alles Bullshit

    Alkohol und Rauchen verbieten?! Warum verbieten wir nicht gleich das Licht das is so grell da könnte man ja geblendet werden oder auch hoch gefährlich der Ball oder das Gras alles hoch gefährlich aber an den absolut tödlichen Qualm der Zigaretten der immer in Richtung des Gästeblocks schwebt kommt das ja nicht annähernd heran Warum würfeln wir die Spielergebnisse nicht gleich aus!

  • Robin am 13.12.2012 17:21 Report Diesen Beitrag melden

    Gewalt wird NUR verlagert!

    Was soll das? Das ist totaler Unsinn! Wenn es im Stadion verboten wird, werden sich die meisten Fans einfach vor dem Stadionbesuch die Kante geben und dadurch nur noch viel mehr Gewalt provozieren (z.B. wenn sie nicht ins Stadion gelassen werden). Halte das für völlig übertrieben und kontraproduktiv, wenn man im und UM das Stadion Gewalt verhindern will! Man sollte hier auf die Kompetenz der Ordner setzen! Die wissen schon, wen sie nicht reinlassen und wen doch!

  • dagmar am 13.12.2012 16:49 Report Diesen Beitrag melden

    ich glaub es hackt

    ... jetzt noch Singen und Anfeuern verbieten und alles ist prima oder wie?

  • anonym am 13.12.2012 16:13 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Vergleich zur Oper

    Man kann ein Fußballspiel nicht mit einer Oper vergleichen. Dann gäbe es gar keine Stimmung bei einem Spiel. Wozu dann überhaupt noch ins Stadion gehen? Den bessern Blick hat man zuhause vorm Fernseher. Ich finde dieses verbot einfach lächerlich...