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Bundesliga-Knaller
16. Januar 2013 17:02; Akt: 16.01.2013 18:31 Print
Der meistgejagte Trainer geht zu Bayern
Europas Topklubs standen bei ihm Schlange, jetzt ist das Rennen um den derzeit begehrtesten Trainer entschieden: Pep Guardiola, Barças einstiger Erfolgstrainer, wechselt zum FC Bayern München.
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Pep Guardiola wird neuer Trainer bei Bayern München. Nachdem zahlreiche deutsche Medien vom Sensationstransfer Wind bekommen haben, hat der deutsche Rekordmeister die Verpflichtung des spanischen Erfolgscoachs mit einem Communiqué bestätigt.
Video
Barça lässt Guardiola hochleben
Die «Bild» vermeldete es am Donnerstagnachmittag exklusiv, «Sky Italia» wusste bereits Einzelheiten: Pep Guardiola wird im Sommer Nachfolger von Jupp Heynckes als Bayern-Trainer. Der ehemalige Erfolgscoach des FC Barcelona erhält einen Vertrag bis 2016 und wird bereits am Freitag offiziell vorgestellt.
Hoeness: «Nur einer von Guardiolas Kaliber kam in Frage»
«Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, den Fussballfachmann Pep Guardiola, der von vielen namhaften Klubs umworben und kontaktiert wurde, für den FC Bayern zu gewinnen», sagt der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. «Pep Guardiola ist einer der erfolgreichsten Trainer der Welt und wir sind sicher, dass er nicht nur dem FC Bayern, sondern auch dem deutschen Fussball viel Glanz verleihen kann.»
Schon seit Weihnachten wussten die Bayern, dass Heynckes seinen im Sommer auslaufenden Vertag nicht erneuern will und so sahen sich die Verantwortlichen nach einer Alternative um. Präsident Uli Hoeness teilt nach dem grossen Coup mit, dass als adäquater Nachfolger für Jupp Heynckes «nur ein Trainer vom Kaliber eines Pep Guardiola in Frage» kam. Dass Guardiola zu den Bayern wechselt, ist aber trotzdem eine faustdicke Überraschung.
Video-Botschaft als Ablenkung
Englische Medien berichteten, dass Guardiola bei Manchester City bereits einen Vorvertrag unterschrieben habe. Auch mit Chelsea und Manchester United soll er verhandelt haben. Sogar der 42-jährige Spanier selbst schürte diese Gerüchte. «Als Spieler konnte ich meinen Traum, in England zu spielen, nicht verwirklichen. Ich hoffe, dass ich in der Zukunft die Chance bekomme, da Trainer zu sein», sagte Guardiola in einem Video-Interview mit dem englischen Verband FA anlässlich dessen 150-jährigen Bestehens.
Deutsche Medien interpretieren das Interview als geschicktes Ablenkungsmanöver. So konnten die Bayern und Guardiola in aller Ruhe verhandeln und den wohl grössten Transfer der Bayern im neuen Jahrtausend über die Bühne bringen.
Favre überrascht
Bei Bayern München soll Guardiola vor allem der eingeschlagene Weg und die Philosophie imponiert haben. Beim deutschen Rekordmeister kann der Erfolgscoach einen ähnlichen Fussball spielen lassen wie in Barcelona. Dort holte er in vier Jahren 14 Titel, unter anderen die Champions League 2009 und 2011. Im Sommer 2012 hatte er den FC Barcelona verlassen und sich eine längere Auszeit genommen.
Lucien Favre, momentan Trainer bei Bayern-Konkurrent Borussia Mönchengladbach und einst selbst Anwärter auf den Posten als Bayern-Trainer, freut sich über den Coup des Bundesliga-Tabellenführers. «Ich finde es überraschend. Es war ja zuletzt eher von England die Rede, es hiess, Guardiola lerne Englisch. Aber natürlich ist die Verpflichtung eines Trainers mit diesem Renommée eine Super-Sache und Super-Werbung für die Bundesliga», so Favre zu 20 Minuten.
(pre)
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Alle 297 Kommentare

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Wie war das nochmals
Guardiola wurde in den Medien erst zum Startrainer gekürt, als er bei Barca aufgehört hat und sich eine Pause gönnte. Vorher stand er weniger im Zentrum der Medien, da war die Mannschaft und vor allem Messi der Star. Es wird sich nun zeigen, was er für Qualitäten besitzt. Wie war das noch mit Klinsmann als Deutschland-Trainer, wo Jogi Löw eigentlich der heimliche Trainer war.....
DE-Jugend mega stark
Warum passt dies wohl nicht? Pep ging in das land mit dem besten nachwuchs der jetzt aufkommt - er kann grosses errichten
Renomme?
Nun wird sich zeigen, ob er wirklich der Grund für den Erfolg von Barça war.