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Benito nach Marder-Biss
10. März 2013 19:44; Akt: 10.03.2013 19:45 Print
«Das war natürlich etwas leichtsinnig von mir»
Was für eine groteske Szene in der Arena von Thun: Kurz nach Spielbeginn verirrt sich ein Marder aufs Spielfeld. Erst dank dem Einsatz von zwei FCZ-Akteuren kann das Tier vom Platz gebracht werden.
Die Super-League-Partie zwischen dem FC Thun und dem FC Zürich (Endstand: 4:0 für den FCZ) läuft erst seit wenigen Minuten, als Schiedsrichter Stephan Studer das Spiel schon wieder unterbrechen muss. Ein Marder hat sich aufs Feld geschlichen und will sich partout nicht einfangen lassen.
Bildstrecken Gavranovic fehlt FCZ einen Monat Super League: Resultate und Tabelle »Ordnungshüter und Spieler versuchen das Raubtier vom Platz zu treiben. Vergebens. Der gestresste Marder klettert zwar zwischendurch auf die Tribüne und verschwindet hinter den Werbebanden. Doch schon wenig später ist er wieder auf dem Feld. Sicherheitskräfte versuchen den braunen Störefried mit Netzen und Jacken zu erwischen, doch auch dieses Unterfangen ist zum Scheitern verurteilt.
Marder beisst Benitos Finger blutig
Dann fasst sich FCZ-Verteidiger Loris Benito ein Herz und schnappt sich den Marder mit einem Hechtsprung, der so manchen Torhüter erröten lassen würde. So schnell wie möglich will der Marder-Bändiger das Tier vom Platz bringen, doch der Gefangene wehrt sich und beisst zu. Benito muss den Marder mit blutigem Finger wieder laufen lassen. Nach kurzer Behandlung kann er aber weiterspielen.
Schliesslich schreitet FCZ-Goalie Davide Da Costa zur Tat. Der Keeper krallt sich das verstörte Tier und kann den armen Marder endlich aus dem Stadion in Sicherheit bringen. «Im Nachhinein war das natürlich etwas leichtsinnig von mir», sagt Marder-Opfer Loris Benito nach dem Spiel zum Teleclub. «Wer weiss, was das Tier für Krankheiten hatte. Aber ich wollte den Match spielen und vertraue jetzt einfach auf mein Immunsystem.» Als Maskottchen kann sich der FCZ-Verteidiger das Tier trotz des klaren 4:0-Sieges nicht vorstellen. «Wir haben ja den Löwen. Aber der Marder hat uns sicher Glück gebracht.»
Störefried ist wieder in Freiheit
Davide da Costa hat dank seinen bissfesten Handschuhen keine Probleme mit den Beisserchen des ausgebüxten Braunen. «Der Marder hat mich wohl auch gebissen», sagt der Keeper in der Pause in die Fernsehkameras. «Ich spürte es aber nicht.» Thuns Sportchef Andres Gerber ist völlig baff: «So etwas habe ich noch nie gesehen. Das ist ein Novum im Schweizer Fussball.»
Dem Marder soll es den Umständen entsprechend gut gehen. Ein Thuner Security-Angestellter sagt zu «Blick.ch»: «Wir haben den Marder auf der Wiese neben dem Stadion wieder freigelassen. Er soll in Ruhe weiterleben.»
Ein Marder hält in Thun Spieler und Sicherheitskräfte auf Trab. (Quelle: YouTube)
(pre)
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Hilfe Marder Angriff
Vor ein paar Tagen übte der FCL auf der Allmend nicht lange alleine.Ein kleiner Hund eines Zusehers gesellte sich zu Ihnen und machte tüchtig mit.Kriegte den Ball aber leider auch nicht ins Tor...
Augmentin
Immunsystem ist gut, Augmentin ist besser.
mhhh
Platzsturm!!! Skandal!!!! Lebenslanges Stadionverbot für diesen Chaot! Ein Wundre hat er nicht noch Pyros gezündet!!!