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Stadion Zürich
24. Oktober 2012 16:28; Akt: 24.10.2012 16:28 Print
Fussball, Fun und ein Raum der Stille
von Eva Tedesco - Eigene Garderoben, Catering-Stände, ein Restaurant und zwei Sportbars. Das neue Stadion Zürich bietet, was das Fussballer- und Fanherz begehrt. Der Favorit von FCZ-Präsident Ancillo Canepa: ein Raum der Stille.
Lange wurde gerätselt. Viele Witze wurden gemacht und noch mehr Häme über die Unfähigkeit der Weltstadt Zürich ausgeschüttet, nachdem unzählige Pleiten, Pech und Pannen einen Neubau bisher verhindert haben. Zehn Jahre nach dem ersten Projekt ist die Katze nun aus dem Sack. Und das erwartet die Zürcher Fans – sofern sie die neue Arena an der Volksabstimmung im September 2013 gut geheissen und der Spatenstich 2015 tatsächlich erfolgen kann.
Bildstrecken Stadion ZürichDas neue Stadion auf dem Hardturm-Areal bietet Platz für
Keine Kapelle, aber ein Raum zum Philosophieren
Auch für die anderen Tribünengäste ist gut gesorgt. Neben einem Restaurant, das immer geöffnet und von Innen und Aussen zugänglich sein wird, können sich die Fans an einem der 18 Verpflegungsstände verköstigen. Zudem gibt es zwei Sportbars für je 120 Personen: eine für die FCZ-Fans im Süden und eine für GC-Anhänger im Norden. «Ein gutes Catering ist heute unabdingbar und für Mehreinnahmen zwingend notwendig», sagt FCZ-Präsident Ancillo Canepa. Besonders freut sich der FCZ-Boss auf einen «Raum der Stille», der die ganze Woche über geöffnet sein wird. Keine Kapelle. «Einfach ein Raum zum Verweilen und zum Philosophieren», sagt Canepa und lacht: «Am liebsten über den FCZ.»
Einig ist man sich unter den Klubs über die Aufteilung im Spielerbereich. Im neuen Stadion sind – wie schon jetzt im Letzigrund - drei Mannschaftsgarderoben geplant. «So gibt es keine Diskussionen, wer wann in welche Kabine darf und jede Mannschaft kann ihren eigenen Raum gestalten, wie er will», so GC-Boss André Dosé. In diesem Bereich, der nur den Protagonisten zugänglich ist, befinden sich auch Garderoben für die Schiedsrichter, Trainer und Ballbuben, ein Mehrzweck- und Schulungsraum, ein Untersuchungszimmer und ein Dopingkontrollraum.
Tiefgarage mit 370 Parkplätzen
Die Medien können ihrer Arbeit auf 75 Presseplätzen und in einem Presseraum nachgehen. Zudem wird es einen Konferenzraum, zwei Interview-Zonen, zwei Flash-Interview-Ecken, drei TV-Studios und 60 Kommentatorenabteile geben. Für Übertragungswagen, TV-Fahrzeuge und Mannschaftsbusse hat es eigens ein Areal von rund 1700 Quadratmetern.
Die Stars gelangen in ihren Teambussen weiterhin unterirdisch durch eine Tiefgarage ins Stadion. Wie auch Spielerfrauen, VIPs, Stadionpersonal, Ambulanz und Polizei. Insgesamt hat die Einstellhalle unter dem Stadion 370 Parkplätze und 35 Abstellplätze für Motorräder. Die Tiefgarage des Stadions wird von der Pfingstweid- und der Hardturmstrasse her erschlossen sein. Weiters werden oberirdisch weitere 100 Parkplätze angeboten – aber lediglich während Veranstaltungen. Hinzu kommen Abstellplätze für Velos.
Ausstellung für die Bevölkerung bis 11. November
Die Tramhaltestellen um das Stadion sollen an Spieltagen verkehrsfrei erreicht werden können. Deshalb wird vor und nach den Matches die Hardturmstrasse auf Höhe Stadion gesperrt. Und auch das waghalsige Unternehmen, das Überqueren der Pfingstweidstrasse wie zu alten Zeiten des Hardturms, wird es zum Glück nicht mehr geben. Die Fans kommen dannzumal leicht und sicher über eine Passerelle zum Stadion.
Ab kommenden Samstag kann sich die Bevölkerung in einer Ausstellung in der Migros Herdern, Pfingstweidstrasse 101, selber ein Bild vom neuen Stadion Zürich machen. Neben den Wettbewerbssiegern, das Badener Architekturbüro Burkard Meyer (Stadion) und Bob Gysin + Partner AG (Wohnüberbauung), stellt die Stadt auch die 11 Stadion- und 61 Wohnprojekte aus, die auch am Architekturwettbewerb teilgenommen haben. Die Ausstellung und Führungen dauern bis 11. November.
Sehr schönes Stadion! Besonders gut gefällt mir, dass man auf dem Boden geblieben ist und die Kapazität vernünftig berechnet hat. Das Stadion in Basel zum Beispiel ist viel zu protzig. Lieber ein kleineres, dafür volles Stadion, als leere Ränge wie in Basel, jetzt wo der Hype um den FCB (endlich!) vorbei ist.. – Marc Berger
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Alle 105 Kommentare

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Lieber klein als leer
Lieber ein volles Stadion mit einer riesen stimmung als in einem halb leeren stadion ohne stimmung !! Das ist doch das einzig was für mich zählt
Mammi kann ich mit den Klötzchen Spielen
Die grösse stört mich ja nicht aber von aussen sieht dieses Stadion aus als ob man einem fünfjährigen ein par Klötzchen in die Hand gegeben hat und ihm gesagt hat er soll daraus ein ein muster bauen. Diese Herren konzentrieren sich besser wieder auf Einfamilienhäuser.
Lieber Riesenstadion!!!
Copypaste vom FCL Stadion.
Alle die GEGEN das Stadion sind...
... sollen sich bewusst sein, dass das Eigentum des Hardturm-Gebietes wieder an die Credit Suisse zurück geht, sofern das Stadion bis ins Jahr 2017 keinen bestimmten Fortschritt erreicht hat. Was danach für ein riesen Stadion mit Mantelnutzung etc. kommt, übersteigt das heute Projekt um Längen... mal nachdenken! (von vertraulicher Quelle bestätigt)