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Kuki denkt an Thun
09. September 2010 22:18; Akt: 09.09.2010 19:25 Print
«Ich bin richtig giggerig»
von Sandro Compagno - Im Sommer kam er von Aufsteiger Thun zum selbst deklarierten Titel-Favoriten FCZ. Am Samstag trifft Stjepan Kukuruzovic auf seine Ex-Kollegen.

Will auch gegen seinen Ex-Klub jubeln: Stjepan «Kuki» Kukuruzovic nach seinem 2:0 gegen GC. (Bild: Keystone)
Verkehrte Fussball-Welt: Während der kleine Aufsteiger aus dem Berner Oberland nach sieben Runden weiter ungeschlagen ist, ringt der grosse FC Zürich um Form und Fassung. Die Serie seines Ex-Klubs beeindruckt auch Stjepan Kukuruzovic (21): «Wir wussten, dass die Thuner eine starke Mannschaft sind. Jetzt wollen wir die Ersten sein, die sie schlagen.»
Noch immer hat der Kroate mit dem Zungenbrechernamen, den alle nur «Kuki» rufen, regelmässigen Kontakt mit seinen früheren Teamkollegen, telefoniert oft mit Stefan Glarner und Stefan Andrist. Trotz der Tabellenlage habe er seinen Wechsel nicht bereut, beteuert er: «Die Tabelle ist eine Momentaufnahme. Wir wollen am Ende der Saison ganz oben stehen.»
Weit oben steht Kuki schon heute – in der Gunst von Urs Fischer. Der FCZ-Trainer setzte ihn bisher in jedem Meisterschaftsspiel ein. «Beim FC Zürich hat man sich ja etwas überlegt, als man ihn von Thun holte», sagt Fischer in seiner gewohnt bärbeissigen Art. «Er ist ein gesunder Bursche.» Ob Kukuruzovic morgen gegen seine Ex-Kollegen spielen darf, will Fischer für sich behalten. Aber: «Es gibt verschiedene Varianten, einen Spieler ‹giggerig› zu machen.» Das dürfte sich in diesem Falle erübrigen. «Ich freue mich riesig auf das Spiel», sagt Kuki. «Wenn ich nicht von Anfang an spiele, dann werde ich halt auf meine Chance warten. Ich bin richtig ‹giggerig›.»


























