Qualifikation EM 2012

07. Februar 2010 12:41; Akt: 07.02.2010 15:01 Print

Die Schweiz trifft auf EnglandDie Schweiz trifft auf England

Die Schweizer Nationalmannschaft bekommt es in der Ausscheidungsphase für die EM-Endrunde 2012 in Polen und der Ukraine in einer Fünfergruppe mit England, Bulgarien, Wales und Montenegro zu tun.

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Der Weg an die EM 2012 ist für die Schweiz mutmasslich schwerer als an die WM nach Südafrika. England, Bulgarien, Wales und Montenegro sind die Gegner in der Gruppe G. Die Schweiz wurde im mächtigen Kulturpalast von Warschau vom ukrainischen EURO-Botschafter und früheren Weltklassestürmer Andrej Schewtschenko aus Topf 2 dieser Poule zugelost.

Die Schweiz muss Gruppensieger werden oder der beste der neun Gruppenzweiten sein, um sich direkt zu qualifizieren. Die Hürden sind hoch - höher als in der letzten WM-Qualifikation, als der Schweiz aus dem Topf der Top-Teams Griechenland zugelost wurde. Diesmal heisst der Favorit England, das unter dem italienischen Star-Trainer Fabio Capello erstaunliche Fortschritte erzielte und mit neun Siegen in zehn Spielen die WM-Qualifikation souverän meisterte. In Südafrika gehören die Engländer dank Spielern wie John Terry, Frank Lampard, Steven Gerrard und Wayne Rooney zu den Top-Favoriten.

Unangenehm sind auch die auf dem Papier leicht schwächer als die Schweiz eingestuften Mannschaften. Bulgarien mit dem ManU-Stürmer Dimitar Berbatov und dem früheren Servette-Spieler Martin Petrov wurde in den letzten vier Jahren unter Wert geschlagen. Dieses Team hat (spielerisches) Potenzial und ist nicht nur im Schlechten sondern an gelungenen Tagen auch im Guten zu allem fähig. Vor rund einem Jahr erreichte die Schweiz in einem Testspiel in Genf gegen die Bulgaren bloss ein Remis (1:1).

Die Aussenseiter der Gruppe sind Wales und Montenegro. Gerade auswärts ist diesen Mannschaften jedoch nur schwer beizukommen. Die Waliser mit einigen England-Professionals im Kader spielen im grossen, 76000 Zuschauer fassenden Millennium-Stadium in Cardiff. Die Montenegriner nehmen erst zum zweiten Mal an einer Qualifikation teil. Bei der Premiere hielten sie sich in einer Gruppe mit Weltmeister Italien, Irland und Bulgarien achtbar. In zehn Partien verlor Montenegro bloss dreimal. Die junge Mannschaft um den Fiorentina-Mittelfeldspieler Jovetic und dem Roma-Stürmer Vucinic hat gewiss noch Steigerungspotenzial. Verbandspräsident Montenegros ist der frühere Milan- und Jugoslawien-Regisseur Dejan Savicevic.

Die Ausscheidungsspiele beginnen am 3./4. September 2010 und enden mit den Barrage-Partien am 15. November 2011.

Gruppe A: Deutschland, Türkei, Österreich, Belgien, Kasachstan, Aserbaidschan.

Gruppe B: Russland, Slowakei, Irland, Mazedonien, Armenien, Andorra.

Gruppe C: Italien, Serbien, Nordirland, Slowenien, Estland, Färöer.

Gruppe D: Frankreich, Rumänien, Bosnien-Herzegowina, Weissrussland, Albanien, Luxemburg.

Gruppe E: Holland, Schweden, Finnland, Ungarn, Moldawien, San Marino.

Gruppe F: Kroatien, Griechenland, Israel, Lettland, Georgien, Malta.

Gruppe G: England, SCHWEIZ, Bulgarien, Wales, Montenegro.

Gruppe H: Portugal, Dänemark, Norwegen, Zypern, Island.

Gruppe I: Spanien, Tschechien, Schottland, Litauen, Liechtenstein.

Modus: Die neun Gruppensieger und der beste -Zweite qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde. Die acht weiteren Gruppenzweiten ermitteln in einer Barrage (Hin- und Rückspiel) die letzten vier EM-Teilnehmer. Zur Ermittlung des besten Gruppenzweiten werden in den Gruppen A bis F die Resultate gegen den Gruppenletzten nicht gewertet. Bei Punktgleichheit in den Gruppen entscheiden die Direktbegegnungen.

Axpo Super League

Datum Spiel Resultat
04.02.12  Luzern - Zürich 1:1 (1:0)
05.02.12  Basel - Sion 0:0
05.02.12  Grasshoppers - Thun 0:1 (0:1)
05.02.12  Young Boys - Servette 3:1 (3:0)
R Mannschaft Sp S U N G : E P
1. Basel 19 11 6 2 38 : 17 39

2. Luzern 19 9 5 5 26 : 16 32
3. Young Boys 19 8 6 5 29 : 18 30

4. Thun 19 7 5 7 22 : 21 26
5. Servette 19 7 3 9 26 : 32 24
6. Zürich 19 6 4 9 27 : 27 22
7. Grasshoppers 19 6 1 12 19 : 37 19
8. Lausanne-Sport 18 3 2 13 16 : 44 11

9. Sion 19 9 5 5 26 : 17 -4 (-36)

10. Neuchâtel Xamax 18 7 5 6 22 : 22 26
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