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Mission Ligaerhalt
25. Mai 2011 13:34; Akt: 25.05.2011 14:10 Print
Favres letzter Schritt zum Wunder
Während mit dem FCZ Lucien Favres Ex-Klub um Meisterehren kämpft, geht es für den Romand mit Gladbach gegen Bochum ums Überleben – und das Nachspiel ist vorprogrammiert.

Entscheidende Tage für Gladbach: Erst gehts um den Klassenerhalt, am Sonntag dann um die Zukunft des Vereins.
Als schon niemand mehr daran glaubte, fiel das 1:0 für Gladbach im Hinspiel der Relegation gegen Bochum doch noch. Igor de Camargo traf in sprichwörtlich letzter Sekunde – oder vielleicht sogar etwas später. Zumindest war dies kurz nach Abpfiff die Meinung von Bochums Trainer Friedhelm Funkel. Auf jeden Fall gab es danach hitzige Diskussionen.
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De Camargo schiesst Gladbach ins Glück
Trotzdem: Geändert hat sich für Funkel und sein Team durch den Rückstand nicht viel. «Die Chancen stehen bei 40:60», sagte der 57-Jährige vor dem entscheidenden Rückspiel in Bochum und er bezeichnete die knappe Niederlage vom letzten Donnerstag als «das beste Saisonspiel». Ein Tor hätte der Zweitklassige sowieso gebraucht, jetzt muss es halt ein Sieg sein. Das «rewirpowerStadion» wird mit 30 748 Zuschauern auf jeden Fall rappelvoll sein. Nur gut 3000 Fans werden Gladbach unterstützen. Verzichten wird Funkel auf den Nordkoreaner Chong Tese. Der WM-Teilnehmer kam erst gerade vor einer Halswirbelverletzung zurück und überzeugte im Training nicht. Trotzdem bleibt der Trainer optimistisch. Er muss es ja wissen, bereits fünfmal stieg er mit einem Team auf. Es gibt selten Trainer, welche sich auf dem schmalen Grad zwischen Abstieg und Aufstieg besser auskennen. Und für Bochum geht es auch um eine starke Serie: Nach allen sechs bisherigen Abstiegen aus der Bundesliga folgte jeweils der direkte Wiederaufstieg.
Gerüchte um Marco Reus
Während Tese bei Bochum fehlt, dreht sich auch bei Gladbach vor dem Showdown vieles um einen wichtigen Offensivspieler: Marco Reus. Der Shootingstar verletzte sich im Hinspiel am Oberschenkel. Ob er spielen kann, wird Favre bis zuletzt als sein Geheimnis hüten. Der Romand trat zudem wie gewohnt auf die Euphoriebremse: «Das Ergebnis ist nicht schlecht für uns, aber wir sind noch lange nicht durch.»
Übernehmen Effenberg und Co.?
Sportlich wie finanziell geht es für beide Klubs um viel. Darum hofft man in den verschiedenen Lagern, dass diese einschneidende Entscheidung nicht durch ein Elfmeterschiessen fällt. Doch für Favre und sein Team würde der letzte Schritt zum Wunder noch nicht das Saisonende bedeuten. Zumindest nicht neben dem Platz. Denn am 29. Mai findet die mit Spannung erwartete Mitgliederversammlung statt. Die Oppositionsgruppe «Initiative Borussia» mit Stefan Effenberg will das aktuelle Präsidium stürzen. Der aktuelle Präsident Rolf Königs steht bei einigen Fans sowieso in der Kritik. Er hatte vor der Saison die Qualifikation für Europa versprochen. Ein folgenschwerer Fehler? «Die Aussage ist aus einer gewissen Euphorie heraus entstanden. Heute würde ich vorsichtiger sein», sagt Königs gegenüber der «Bild». Vor den wohl schwierigsten Tagen seiner Amtszeit gesteht er auch Fehler ein: «Wir haben vielleicht etwas zu euphorisch auf die Jugend gesetzt. Wir haben sogar ein 15-Millionen-Angebot für Reus aus Wolfsburg abgelehnt.» Das ist viel Geld für Gladbach. Aber wo wären die «Fohlen», wenn dieser Reus nicht im Kader stehen würde? Wohl längst abgestiegen. Darum glaubt der 69-Jährige: «Ich bin sicher, dass der Antrag der Initiative abgelehnt wird. Wir sind kein Verein für Spekulanten.»
(fox)
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Alle 5 Kommentare































DANKE
Wir wissen schon was für einen genialen Trainer wir da haben, denke auch das falls er das "Unmögliche" wirklich schaffensollte, dass er danneine Straße bekommen wird. Favre wird noch sehr sehr viel bei uns bewirken! DANKE LUCIEN!
Lucien Favre = stiller Macher
Schade ist er nicht mehr in der Schweiz - er würde jeder jungen Mannschaft gut tun!
Sie merken's dann schon noch !
Wann bemerken wohl die Deutschen endlich, was für ein Klasse-Trainer da in Gladbach wirkt ???
Wir haben es schon gemerkt
Tja, Herr Plattner, wir deutschen haben es bereits gemerkt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann LF bei einem größeren Verein unterkommen wird.
Einige haben es gemerkt.
Die Mönchengladbacher haben es jedenfalls schon gemerkt.