Christian Fassnacht

30. November 2017 23:27; Akt: 01.12.2017 09:27 Print

«Das war Dominanz pur»

von E. Tedesco, Bern - YB überfährt St. Gallen in der ersten Halbzeit wie ein ICE und zieht in den Cup-Halbfinal ein. «Ich habe selten so ein Spiel von uns gesehen wie die erste Halbzeit», freut sich Christian Fassnacht.

YB spielte den FC St. Gallen in der ersten Halbzeit an die Wand. Es war ein klarer Klassenunterschied zwischen den beiden Super Ligisten auszumachen. Christian Fassnacht: «Das war Dominanz pur.» (Video: 20
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Er hatte gut lachen nach dem 2:1-Sieg im Cup-Viertelfinal gegen den FC St. Gallen. Obwohl die YB-Angreifer die dicksten Chancen vor dem Tor ausliessen, rächte sich die Ineffizienz im Abschluss diesmal nicht. Auch dank Roger Assalé. Der kleine Ivorer erzielte im Schneespiel gegen die Ostschweizer beide Tore. Es waren seine Cup-Treffer 4 und 5 im laufenden Wettbewerb.

Vor allem in der ersten Halbzeit überfuhren die Berner den FCSG wie ein ICE. Die Ostschweizer hatten keinen Stich beziehungsweise «keinen Zugriff», wie es deren Trainer Contini nach dem Spiel ausdrückte. Assalé, Nsamé und auch Fassnacht – Letzterer aus bester Position allein vor Keeper Stojanovic – patzten reihenweise. «Ich habe selten so ein Spiel von uns gesehen wie die erste Halbzeit», so Fassnacht, «das war Dominanz pur. Klar hat es an Effizienz gefehlt, aber wir haben schliesslich gewonnen, und dann kann man da schon einmal ein Auge zudrücken.»

12 Cup-Tore, sieben Berner Schützen

Die Tore gegen St. Gallen waren die Treffer 11 und 12 der Berner in bisher vier Cupspielen. Die Unberechenbarkeit in der Berner Offensive ist ein Trumpf des Teams von Adi Hütter. Auch im Cup. Und im Gegensatz zur letzten Saison konzentriert sich nicht alles auf Guillaume Hoarau. Die bisherigen 12 Cup-Tore verteilen sich auf sieben Torschützen: Assalé (5), Nsame (2), Nuhu, Schick, Ngamaleu, Sulejmani und eben Fassnacht. Der 24-jährige Zürcher spricht von einem «Flow».

«Wir haben eine extrem gute Mentalität. Wenn man das Spiel in Lugano am letzten Wochenende anschaut, da waren wir miserabel und gewannen trotzdem 2:1. Es stimmt einfach alles derzeit. Das Team ist einfach super. Wir fühlen uns wohl und in der Kabine herrscht eine extrem gute Stimmung», so Fassnacht über die Gründe, warum er YB derzeit so souverän sieht.

Natürlich sei die gute Stimmung logisch, wenn man in der Liga die Tabelle anführt und auch im Cup weiter ist. «Aber der Erfolg kommt nicht von irgendwo, wir trainieren sehr gut und auf den Spielen kann man aufbauen – vor allem, wenn man viele Tore schiesst.»

Das hat im Cup nicht ganz nach Wunsch geklappt, aber der Sieg sei hochverdient gewesen. Trainer Adi Hütter: «Im Viertelfinal zählt nur eins: das Weiterkommen.» Und das ist YB – erstmals seit 2009 stehen die Berner wieder in einem Halbfinal – gelungen. Nun kommt es da in der letzten Februarwoche zum Hit gegen den Titelverteidiger aus Basel.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cyre am 01.12.2017 07:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ole Ole

    Gratuliere YB und freue mich als Basler Fan auf den Halbfinal. Anders als all die (FcB) Fans die nur am haten sind, hab ich Spass an einer spannendes Meisterschaft und geilen Cup spiele. Amen

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  • Vivi19 am 01.12.2017 04:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so

    Das wird was dieses Jahr, ich sags euch! Hopp YB! :)

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  • Beat Meissner am 01.12.2017 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    Gut so

    Top Spiel vom Wintermeister YB (Ja, YB ist eigentlich Wintermeister, dieses jahr gibt es einfach bereits 19 Runden). Weiter so, weiterhin keine Euphorie bitte, sondern sauber weiter arbeiten. So kommts gut.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Willi Tell am 01.12.2017 16:06 Report Diesen Beitrag melden

    Dominanz pur ?

    Bei einem Endresultat zuhause von 2:1 ? Ist wirklich eine absolut unerreichbare Glanzleistung die Ihresgleichen sucht und die nächsten Jahre als Rekordergebnis in die Annalen des Superleague eingeht. Weiter so !

    • Swisslos am 02.12.2017 21:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Willi Tell

      wer das Spiel Fussball ausgiebig genug kennt mit jahrzentenlangen Aktivzeiten , der weiss , dass das Resultat selten genug den wahren Spielhergang widerspiegelt.

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  • BernForever am 01.12.2017 12:15 Report Diesen Beitrag melden

    Die beste Stadt der CH

    Wir haben das beste Fussballteam, sind im Eishockey eine Übermacht, Bundesstadt, der beliebteste Dialekt der CH usw. Bern ist einfach die beste Stadt der Welt. Da sind selbst die Züri schnorris sprachlos :)

    • BernNever am 01.12.2017 12:53 Report Diesen Beitrag melden

      Ähmm

      Mit der Bundesstadt und dem Eishockey bin ich einverstanden. Ausserdem habt ihr in sachen Arroganz und Selbstüberschätzung die Nase auch ganz weit vorne.

    • Simu am 01.12.2017 13:35 Report Diesen Beitrag melden

      Bern Forever Number 1

      Der Berner Dialekt ist nun wirklich schöner als der Zürcher. Die schlimmsten Dialekte sind aber der Bosler und de Thurgääuer Dialect.

    • rogeriu am 01.12.2017 13:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @BernForever

      Wir mögen Euch ja auch, Euch Bääääärner Giäle ;-/) ;-/) 1 Hopper.

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  • Ronald Lack am 01.12.2017 12:13 Report Diesen Beitrag melden

    Schiripfeifen.

    Bravo YB war ein tolles Spiel hätte aber einen besseren Schiri verdient. Es ist grausam jedes Wochenende pfeifen solche unfähigen Schiris. Der Verband muss endlich was unternehmen, darum wundert es niemand dass wir keine Schiris mehr haben sonder nur noch Pfeifen. So kann es nicht weitergehen.

  • BERN am 01.12.2017 11:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    YOUNG BOYS

    Ich bin so unglaublich Stolz auf die Mannschaft! Auch wenns in dieser Saison nichts werden sollte, wir werden immer hinter diesem Verein stehen und Jahr für Jahr alles für unseren Traum geben: Schweizer Meister.

  • Doppelpass am 01.12.2017 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    Sorry mit diesem Contini Fussball

    wird der FCSG absteigen! YB hingegen wird dank Hütter zum ersten mal seit gefühlt 50 Jahren wieder das Double holen.