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GC
09. März 2010 23:37; Akt: 09.03.2010 23:38 Print
Trainer Sforza spricht nicht vom Europacup
von Andy Huber - GC hat zwar am letzten Samstag mit dem 2:1 dem FC Basel eine kapitale Niederlage zugefügt. Doch Trainer Ciri Sforza will den Sieg nicht überbewerten.
Am 2. März feierte Sforza seinen 40. Geburtstag. Doch das «schönste Geschenk» machten dem GC-Trainer vier Tage später seine Spieler, als sie mit «tollem Einsatz» (so Sforza) drei Punkte aus dem St.-Jakob-Park entführten. Sforza sagt es zwar nicht so, doch dieser Sieg freute ihn umso mehr, da er damit das Trainerduell gegen seinen früheren Bayern-Kollegen Thorsten Fink für sich entscheiden konnte. Zumal der Deutsche im Vorfeld mit seinem Buhlen um den Hopper Gonzalo Zarate den Hit zusätzlich angeheizt hatte. «Vielleicht braucht er das», sagt Sforza achselzuckend.
GC-Trainer Ciri Sforza bleibt trotz des Sieges gegen den FC Basel seiner konsequenten Linie treu. (Reuters)
Es ist aber nicht so, dass man dem Ex-Internationalen nach dem Triumph nun im Camp in Niederhasli Bleischuhe anziehen müsste, damit er nicht abhebt. «Die Zeit der Bewährung kommt erst jetzt», betont Sforza. Was er damit meint: Da GC wegen des Dachschadens im Letzigrund knapp einen Monat pausieren musste, geht es nun Schlag auf Schlag. Heute kommt das Schlusslicht Aarau, am Sonntag St. Gallen, am nächsten Mittwoch Sion, und drei Tage später reisen die Zürcher nach Bern. «Nach diesen Spielen wissen wir, wo wir wirklich stehen», sagt Sforza, der heute auf den gesperrten Ricardo Cabanas verzichten muss.
Sforza hütet sich vor dem Marathon-Programm denn auch davor, auf einen Europacup-Platz zu schielen. Obwohl sein Team nach Verlustpunkten schon jetzt mit dem Tabellendritten Luzern auf Augenhöhe ist. «Ich beschäftige mich momentan nur mit Aarau», sagt Sforza. Und diese Partie werde wahrscheinlich schwieriger als jene in Basel, «weil es für den Gegner ums Überleben geht».


























