1. Bundesliga

10. November 2012 17:43; Akt: 10.11.2012 20:10 Print

Bayern gewinnt ohne Shaqiri gegen die Eintracht

Der FCB gewinnt gegen Pirmin Schweglers Frankfurt 2:0. Xherdan Shaqiri kommt nicht zu einem Einsatz. Auch Tranquillo Barnetta sieht den Schalke-Sieg über Werder Bremen nur von der Bank aus.

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Wolfsburg bleibt mit Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner im Hoch. Diego (l.) trägt zwei Treffer zum 3:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen bei, das erstmals nach zwölf Spielen in Folge wieder leer ausgeht. «Mini-Diego» Davi freut sich mit. Seit der Entlassung von Felix Magath als Trainer haben die Wölfe in drei Spielen (dreimal Meisterschaft, einmal Cup) vier Siege geholt. Stuttgart ging gegen Hannover 2:0 in Führung. Doch dann drehte sich das Blatt. Bis in die 73. Minute zogen die Gäste auf 4:2 davon. Bei dem Resultat bliebs und Hannover nahm die Punkte mit nach Hause. Auffällig: Insgesamt gab es drei (verwertete) Penaltys. Ähnlich das Bild bei Greuter Fürth gegen Mönchengladbach. Die Gäste gewannen mit 4:2 ... ... zwei Tore fielen nach Elfmetern. Greuter Fürth musste dabei bereits ab der 12. Minute zu zehnt agieren (Notbremse Kleine). Der FC Bayern München gewinnt gegen die Eintracht Frankfurt 2:0. Ribéry eröffnet das Skore in der ersten Halbzeit kurz vor der Pause. Trotz beherztem Einsatz kann auch Pirmin Schwegler die Niederlage nicht abwenden. Xherdan Shaqiri kommt nicht zu einem Einsatz. Nach dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid müssen die Dortmunder in der heimischen Liga gegen das Schlusslicht aus Augsburg ran. Torschützen unter sich: Robert Lewandowski (rechts) und Marco Reus treffen für den BVB. Jürgen Klopp, Trainer der Borussen, freut sich über den Sieg. Roman Neustaedter (links) and Kyriakos Papadopoulos feiern mit Schalke 04 einen 2:1-Sieg über Werder Bremen. Tranquillo Barnetta sieht den Erfolg seines Teams nur von der Bank aus. Das Stadion in Gelsenkirchen war einmal mehr komplett ausverkauft. Freiburg empfängt den HSV in der Heimischen Arena. Rafael van der Vaart versteht die Welt nicht mehr. Die Mannschaft von Thorsten Fink kommt nicht über ein 0:0 hinaus.

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Bayern München gab sich auch im Spitzenkampf der 11. Bundesliga-Runde keine Blösse. Der Leader siegte gegen Eintracht Frankfurt 2:0 und bleibt sieben Punkte vor Schalke (2:1 gegen Werder Bremen).

Wer nach dem 6:1 in der Champions League gegen Lille eine weitere Gala der Münchner erwartet hatte, wurde enttäuscht. Allerdings stand Gegner Eintracht Frankfurt auch wesentlich kompakter als die Franzosen am letzten Mittwoch. Die Treffer für das Team von Jupp Heynckes erzielten der Franzose Franck Ribéry kurz vor der Pause und der Österreicher David Alaba mittels Foulpenalty eine Viertelstunde vor Schluss.

Starke Leistung von Schwegler

Eintracht Frankfurt, bei dem Captain Pirmin Schwegler bis zu seiner Auswechslung in der 83. Minute eine starke Leistung zeigte, hatte auch einige gute Tormöglichkeiten, die Beste in der 50. Minute, als ein Kopfball von Soares Anderson von der Querlatte zurückprallte. Goalie Kevin Trapp, dem zehn Paraden gelangen, war nicht zufrieden: «Es wäre mehr möglich gewesen.»

Die Bayern bleiben damit das Mass aller Dinge. Sie haben in der Allianz-Arena nicht nur 14 der letzten 16 Bundesliga-Heimspiele gewonnen, sie haben mit zehn Siegen aus den ersten elf Saisonspielen und einer Tordifferenz von 32:4 auch den besten Start der Bundesliga-Geschichte hingelegt. Ein Wermutstropfen war allerdings der Ausfall von Jerome Boateng. Der 24-jährige Defensivspieler zog sich in der ersten Halbzeit einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zu und muss auf den Länderspiel-Klassiker vom nächsten Mittwoch in Amsterdam gegen Holland verzichten.

Schalke bleibt dran

Schalke blieb mit sieben Punkten Rückstand erster Verfolger. Die «Knappen» zeigten sich nach dem 2:2 gegen Arsenal gut erholt und bewiesen gegen Werder Bremen viel Moral. Der deutsche Neo-Internationale Roman Neustädter und der eingewechselte Julian Draxler sorgten in der zweiten Hälfte innert zehn Minuten für die Wende, nachdem Aaron Hunt die Gäste früh in Führung gebracht hatte. In der 94. Minute hätte Theodor Gebre Selassie beinahe mit einem «Tor des Monats» den Ausgleich bewerkstelligt. Dem tschechischen Internationalen gelang per Absatzkick aus sechs Metern ein technisches Kabinettstück erster Güte, dem einzig eine Kopfball-Rettungstat von Mittelfeldspieler Lewis Holtby auf der Linie die Krönung versagte.

Auch der dritte Grossklub aus dem Spitzenquartett hielt sich schadlos. Borussia Dortmund zeigte, dass der erst in letzter Minute verpasste Sieg bei Real Madrid keine Auswirkungen auf das Nervenkostüm hatte. Marco Reus brachte den Doublegewinner bei Schlusslicht Augsburg mit einem sehenswerten Freistoss früh in Führung, die beiden weiteren Tore beim 3:1-Erfolg liess sich der polnische Internationale Robert Lewandowski notieren.

In den weiteren Samstags-Partien gab es zwei Unentschieden: Freiburg konnte beim 0:0 gegen den Hamburger SV eine lange nummerische Überzahl ebenso nicht ausnützen wie Düsseldorf beim 1:1 gegen Hoffenheim.

Kein Schweizer Tag

Aus Schweizer Optik war es erneut kein erfreulicher Tag. Mit Ausnahme von Schwegler kam nur noch Eren Derdiyok zu einem «Mini-Einsatz», in der Nachspielzeit. Alle anderen Schweizer, inklusive Xherdan Shaqiri und Tranquillo Barnetta, sassen entweder nur auf der Ersatzbank oder standen nicht einmal im Aufgebot.

Bayern München - Frankfurt 2:0 (1:0).
71'000 Zuschauer (ausverkauft).
Tore: 44. Ribéry 1:0. 77. Alaba (Foulpenalty) 2:0.
Bemerkungen: Bayern ohne Shaqiri (Ersatz), Frankfurt bis 83. mit Captain Pirmin Schwegler.

Schalke - Bremen 2:1 (0:1).
61'673 Zuschauer (ausverkauft).
Tore: 16. Hunt 0:1. 59. Neustädter 1:1. 69. Draxler 2:1. .
Bemerkungen: Schalke ohne Barnetta (Ersatz), Werder ohne Affolter (nicht im Aufgebot).

Freiburg - Hamburg 0:0.
24'000 Zuschauer (ausverkauft).
Bemerkungen: 35. Gelb-Rot gegen Scharner (HSV) wegen wiederholten Foulspiels. Freiburg ohne Ferati (suspendiert).

Augsburg - Dortmund 1:3 (0:1). - 30'660 Zuschauer (ausverkauft).
Tore: 9. Reus 0:1. 51. Lewandowski 0:2. 70. Lewandowski 0:3. 82. Mölders 1:3.

Düsseldorf - Hoffenheim 1:1 (1:1). - 41'200 Zuschauer.
Tore: 4. Kruse 1:0. 39. Joselu 1:1.
Bemerkungen: Hoffenheim ab 91. mit Derdiyok.

1. Bundesliga

Datum Spiel Resultat
17.04.14  Eintracht Frankfurt - Hannover 96 2:3
19.04.14  Borussia Dortmund - Mainz 15.30
19.04.14  Werder Bremen - Hoffenheim 15.30
19.04.14  SC Freiburg - Borussia Mönchengladbach 15.30
19.04.14  Augsburg - Hertha Berlin 15.30
19.04.14  Eintracht Braunschweig - Bayern München 15.30
19.04.14  Hamburger SV - Wolfsburg 18.30
20.04.14  Nürnberg - Bayer Leverkusen 15.30
20.04.14  VfB Stuttgart - Schalke 04 17.30
R Mannschaft Sp S U N G : E P
1. Bayern München 30 25 3 2 82 : 20 78
2. Borussia Dortmund 30 19 4 7 67 : 32 61
3. Schalke 04 30 17 7 6 56 : 38 58

4. Bayer Leverkusen 30 16 3 11 50 : 37 51

5. Wolfsburg 30 15 5 10 53 : 45 50
6. Borussia Mönchengladbach 30 14 7 9 52 : 35 49

7. Mainz 30 14 5 11 44 : 45 47
8. Augsburg 30 12 6 12 41 : 45 42
9. Hoffenheim 30 10 10 10 66 : 63 40
10. Hertha Berlin 30 10 7 13 38 : 42 37
11. Eintracht Frankfurt 31 9 8 14 39 : 53 35
12. Hannover 96 31 10 5 16 41 : 57 35
13. Werder Bremen 30 8 9 13 34 : 58 33
14. SC Freiburg 30 8 8 14 35 : 52 32
15. VfB Stuttgart 30 7 7 16 45 : 58 28

16. Hamburger SV 30 7 6 17 46 : 62 27

17. Nürnberg 30 5 11 14 35 : 58 26
18. Eintracht Braunschweig 30 6 7 17 28 : 52 25


(si)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mike am 11.11.2012 19:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    No chance!

    Ich glaube kaum das shaq sich dort zum stammspieler etablieren wird, dafür ist er zu schwach.

  • Etienne Rainer am 11.11.2012 11:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nati auf der Ersatzbank

    Shaqiri hat sich trotz öfteren Bankdrückens ausgezeichnet beim FC Hollywood integriert. Mit Robben und Ribéry stehen ihm auch gestandene Spieler vor der Sonne....trotzdem wird er sich behaupten. Viel mehr Sorge bereiten müsste uns, dass beinahe sämtliche Schweizer Nati Spieler in der Deutschen Bundesliga nur noch auf der Bank sitzen (oder nicht mal im Aufgebot stehen) z. B. Derdiyok, der grad mal in der 91. Minute eingewechselt wurde.... Auf die Dauer muss sich Hitzfeld ernsthaft Sorgen machen, den eine Nati von Ersatzspielern wird früher oder später den Anforderungen nicht mehr genügen....

  • Dorfbeitzer am 11.11.2012 00:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was los im Dorf? 

    Wieso wir explizit im Titel erwähnt, dass der Fc Bayer München ohne Shaqiri gewonnen hat? Shaqiri ist ja ein talentierter und guter Spieler, aber das heisst noch lange nicht, dass der FcB ohne ihn nicht gewinnen kann!

  • T. Braun am 10.11.2012 23:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hmmm

    Auf Shaqiri verzichten , geht ja gar nicht, hahaha!

  • Fusballexperte III am 10.11.2012 22:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was denkt sich Herr Henkes

    Eine grobe Unsportlichkeit des Trainers, seinen besten Mann nicht einzusetzen. Da muss man sich nicht wundern, wenn er keine Spielpraxis mehr hat und im Kader verkümmert. Shaquiri wäre besser in Basel geblieben oder nach Barcelona gewechselt. Da braucht man solche