Mario Raimondi

28. November 2012 23:38; Akt: 29.11.2012 11:28 Print

«Bickel ist wie ein Lottosechser für YB»

von Eva Tedesco - Für YB scheint Fredy Bickel ein Glücksbringer zu sein: Kaum sitzt der designierte Sportchef auf der Tribüne, gewinnen die Berner nach fast zwei Monaten wieder ein Heimspiel.

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YB-Goalie Marco Wölfli über den Sieg gegen Luzern und die Verpflichtung von Sportchef Fredy Bickel. (Video: 20 Minuten Online) Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
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Der letzte Sieg vor dem 2:1-Sieg gegen Luzern war lange her. YB siegte letztmals am 30. September (6:2 gegen Servette) im heimischen Stade de Suisse. Es war gleichzeitig der letzte Vollerfolg in der Liga. Danach resultierten lediglich zwei Remis und drei Niederlagen. Und auch am Mittwochabend hat die Nachtragspartie aus der 14. Runde gegen den FCL nicht gut begonnen.

Schon nach 16 Minuten lenkte Scott Sutter einen Schuss von Tomislav Puljic unglücklich ins eigene Tor. Die YB-Fans ahnten Übles: Das letzte Mal, als die Gelbschwarzen ein Spiel nach einem Rückstand kehren konnten, war im Mai – aber 2011... Doch diesmal sass ja Glücksbringer Bickel auf der Tribüne: Dank den Treffern von Alexander Farnerud (21.) und von Gonzalo Zarate (45.) noch vor der Pause, dreht YB das Spiel und holte den ersten Super-League-Sieg seit 59 Tagen.

«Ein Neun-Punkte-Spiel»

«Ich bin glücklich, dass wir dieses Spiel gewinnen konnten. Weil wir aber das dritte Tor zu wenig vehement gesucht haben, mussten wir bis zum Schluss zittern», so Trainer Martin Rueda. Den Sieg habe man sich am Ende mit einer kämpferischen Leistung aber verdient. «Auch weil Marco Wölfli uns mit zwei, drei sehr guten Paraden in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten hat. Da hätte es auch anders raus kommen können.»

Auch der von Rueda gelobte Wölfli war überglücklich, dass es endlich wieder auch in der Liga geklappt hat. «Das war fast ein Neun-Punkte- und nicht Sechs-Punkte-Spiel. Für uns ist zwar fast jede Partie in der Meisterschaft wichtig, aber das war ein besonders wichtiger Sieg und ich bin froh, dass wir es geschafft haben, zu gewinnen.»

Keine Vorstellungen, aber enorm viel Freude über Bickel

Hoffnung gibt auch die Ankunft von Bickel. Mario Raimondi bezeichnet die Verpflichtung als «Lottosechser». Der Verteidiger: «Man kennt Bickel und weiss, wie viel Erfahrung er hat. Erwartungen oder Vorstellungen habe ich in dem Sinn nicht, aber ich weiss, dass es gut kommt.» Wölfli kennt Bickel noch aus der Zeit, als der noch bei YB war, und freut sich ebenfalls sehr. «Ich kenne ihn schon lange. Er ist nicht nur menschlich ein Supertyp, sondern auch ein sehr guter Sportchef und da können wir uns auf einiges freuen.»
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Mario Raimondi freut sich über die Verpflichtung von Fredy Bickel. (Video: 20 Minuten Online)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Herkules am 29.11.2012 19:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    immer die gleiche Leier

    Mal schauen wie die Schlagzeilen bei der nächsten negativ-Serie aussehen?

  • brigittajoggi am 29.11.2012 12:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    und der fcz?

    und beim FCZ sucht jetzt einer den Trainer, der gedanklich sicher schon bei YB ist... super

  • Timo am 29.11.2012 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Raiffeisen Super League...

    Und das Karussel dreht sich weiter... unsere Super League verkommt immer mehr zur Zirkusvorstellung :-D

  • A. Schweizer am 29.11.2012 10:22 Report Diesen Beitrag melden

    Schweigt und spielt Fussball!

    Wegen Bickel gewinnt man kein Spiel, nur die auf dem Feld gewinnen Spiele. Wer in der SL keine anständige Leistung zeigt, wird europäisch nie weiterkommen. Aber das hat man bei YB wohl noch immer nicht begriffen. Schade.

    • Paulo am 30.11.2012 14:03 Report Diesen Beitrag melden

      liegt daneben ;-)

      A.Schweizer hat aber jetzt voll daneben gegriffen, denn bisher haben sie in der Europaleague immer die bessere Leistung gezeigt, als in der SL. Aber das scheinst du nicht bemerkt zu haben. Aber klar, dass man wegen eines Bickels alleine keine Spiele gewinnen wird, ist schon richtig !

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  • Raphael Bänninger van Dijk am 29.11.2012 09:28 Report Diesen Beitrag melden

    Fredy hin, Fredy her...

    da mach ich mir nichts draus. Ich als Basler muss jetzt aber mal was los werden: Mario Raimondi, du bist spitze! Deine Symphatie dringt in jedem deiner Interviews durch, du scheinst bodenständig und menschlich. Obwohl du dich schon des öfteren nicht ganz fein über den FCB geäussert hast, mag ich dich trotzdem...! ;-)

    • YB FAn am 29.11.2012 11:30 Report Diesen Beitrag melden

      Danke...

      Schön mal einen neutralen Kommentar hier zu lesen =) Gruss aus Bern

    • Ulridch am 29.11.2012 14:00 Report Diesen Beitrag melden

      Noch schöner wäre

      Noch schöner wäre es zu lesen, wenn die ewigen Zürcher und Berner Neider nicht ständig bei jedem Furz über Basel immer ausrasten würden vor Hass. :)

    • Paulo am 30.11.2012 15:28 Report Diesen Beitrag melden

      Ulridch

      Tja, dass dieser ausgelutschter und abgelatschter Spruch wegen Neid wieder kommen würde, war ja absehbar.

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