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Nach sieben Jahren
30. Juli 2010 08:11; Akt: 30.07.2010 11:32 Print
Huggel will nicht mehr in der Nati spielen
Benjamin Huggel zieht nach 41 Partien und zwei Toren für die Schweizer Nationalmannschaft einen Schlussstrich und tritt per sofort aus der Nati zurück.

Beni Huggel will sich in Zukunft ganz auf den FCB konzentrieren. (Bild: Keystone)
Der defensive Mittelfeldspieler will sich auf seine Aufgabe beim FC Basel konzentrieren. «Ich muss auf meinen Körper hören und meine Kräfte bündeln», begründete Huggel seinen Rücktritt. Der Entschluss sei nicht von heute auf morgen gefallen. «Ich habe mit Herrn Hitzfeld nun gesprochen und ihm mitgeteilt, dass ich aus der Nati zurücktreten werde.» Huggel bestritt 41 Länderspiele und erzielte zwei Tore. Eine tragende Kraft wurde der 33-jährige Puncher, der im August 2003 beim 0:2 gegen Frankreich als linker Flügel debütiert hatte, allerdings erst unter Ottmar Hitzfeld.
2004, 2008 und zuletzt in Südafrika gehörte Huggel zum Schweizer WM- oder EM-Endrunden-Kader, zum Einsatz kam er während 258 Minuten. Die Weltmeisterschaften 2006 hatte der Baselbieter verpasst: Nach dem skandalösen Barrage-Rückspiel in der Türkei wehrte sich der Gerechtigkeitsfanatiker gegen die Angriffe der einheimischen Spieler. Eine Kamera filmte Huggel dabei, wie er sich Alpay an den Hals warf. Die Folge waren sechs Spielsperren, die später um zwei Einheiten reduziert wurden. An der Euro 2008 im eigenen Land war er zwar spielberechtigt, Köbi Kuhn setzte aber nicht auf ihn.
Grichting macht weiter
Im Gegensatz zu Huggel hat sich Stéphane Grichting entschieden, seine Karriere im Nationalteam in der EM-Qualifikation 2012 fortzusetzen. «Es beginnt ein neuer Zyklus, vielleicht mit neuen Spielern, und das reizt mich», erklärte der 31-jährige Walliser Innenverteidiger in einem Interview mit «Le Matin». Der Abwehrspieler von Auxerre hat bislang 38 Länderspiele bestritten, die letzten drei an der WM in Südafrika.
(si)


























