

Als Blaise Nkufo die präzise Flanke in der 43. Minute zum 1:1 verwertete, glaubten wohl alle der
Ein paar Zahlen erklären den Umfang dieser epochalen Pleite. Bis zum Oktober 2007 und einem wertlosen 1:0-Erfolg in Weissrussland haben die europäischen Dauerverlierer 55 Pleiten in Serie erlitten. In der letzten WM-Qualifikation reihten sie 12 Niederlage aneinander. In der FIFA-Weltrangliste belegen die Zwerge Platz 152 - vor ihnen ist sogar die Inselgruppe Vanuatu aus dem Südpazifik klassiert.
Konkurrenz siegt
Griechenland und Israel, die Mitkonkurrenten der Schweizer, siegten beide. Mit der schweren Heimniederlage haben sie sich ohne Grund und Not ins Abseits gespielt. Dieser Fauxpas wird schwer zu korrigieren sein. Und Hitzfeld erlitt nun bereits im zweiten Einsatz eine Enttäuschung von grösserer Tragweite.
In der 27. Minute manövrierten sich die Schweizer in jene ungemütliche Lage, die sie unter allen Umständen vermeiden wollten. Barnetta verschuldete vor dem Strafraum einen Freistoss. Jeff Strasser, neben Mario Mutsch vom FC Aarau einziger Profi im Team der Gäste, zirkelte den Ball durch die Mauer. Der Schweizer Keeper reagierte zu spät und liess den scharfen, aber nicht platzierten Schuss passieren.
Eine Chance, ein Tor
Die Führung war aus Sicht des krassen Aussenseiters der maximale Ertrag. Ausser der Sicherung der eigenen Zone hatten die Namenlosen aus dem internationalen Fussball-Niemandsland eigentlich nichts im Sinn. Im Normalfall schirmten sie ihre Platzhälfte mit zehn Spielern ab. Mit dieser erwartet destruktiven Formation bekundeten die Schweizer vor allem in der ersten Hälfte erhebliche Probleme. In den Couloirs produzierten sie Fehlpässe statt gefährliche Flanken.
Schweiz offensiv völlig harmlos
Während 90 Minuten enttäuschte die Offensivabteilung der Schweizer nahezu im Kollektiv. Weder der erneut schwache Tranquillo Barnetta noch der erstmals in einem Wettbewerbsspiel von Beginn weg eingesetzte Basler Valentin Stocker entwickelten auf der Seite Druck. Blaise Nkufo und der vorwiegend blasse Rückkehrer Alex Frei mühten sich bis auf die Szene beim 1:1 ohne Support ab.
Ottmar Hitzfeld hatte am Tag zuvor eine spielerische Steigerung gefordert. Seine Forderung, die Zahl der unnötigen Ballverluste zu reduzieren, erfüllten die Schweizer nicht einmal ansatzweise. Stattdessen liessen sie sich von einem Team, das sich zur Hauptsache aus Schülern, Studenten und Angestellten zusammensetzt, auf peinlichste Art und Weise vom Kurs abdrängen. Vor allem im Aufbau begingen sie reihenweise Fehler und verunstalteten das vermeintliche Pflicht-Programm des Abends gleich selber.
WM-Qualifikation, Gruppe 2
Schweiz - Luxemburg 1:2 (1:1)
Letzigrund. - 20 500 Zuschauer. - SR Filipovic (Ser).
Tore: 27. Strasser 0:1. 43. Nkufo 1:1. 86. Leweck 1:2.
Schweiz: Benaglio; Nef (73. Vonlanthen), Djourou, Grichting, Magnin; Inler; Barnetta, Yakin (65. Abdi), Stocker; Nkufo, Frei (65. Lustrinelli).
Luxemburg: Joubert; Kintziger, Hoffmann, Strasser, Mutsch; Lang (45. Leweck), Payal, Peters, Bettmer, Lombardelli (76. Gerson); Kitenge (66. Joachim).
Bemerkungen: Behrami, Derdiyok, Streller (alle verletzt), Huggel (krank), Coltorti, Von Bergen (alle auf der Tribüne). 89. Lattenschuss von Lustrinelli. Verwarnungen: 21. Kitenge (Foul), 29. Yakin (Unsportlichkeit), 36. Hoffmann, 45. Kintziger (beide Foul), 67. Lombardelli (Unsportlichkeit), 77. Lustrinelli (Foul), 77. Strasser (Reklamieren), 80. Reiter (Ersatzspieler/Reklamieren), 87. Vonlanthen (Unsportlichkeit).
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verwöhnte Milionärssöhne Ich will dazu nur sagen das die meisten Spieler über bezahlt sind das sie einfach den Biss nicht mer haben und Sie gar nicht wollen das hat man gestern gesehen und auch an der EM gegen Tschechien. Einfach auch Hakan und Barnetta & CO. denken auch zu viel an ihr gehalt und Ihre neuen Freundinnen! von: Janosch Meier am: 11.09.2008 15:26 |
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duschverbort den fussballmillionären müsste man eine woche duschverbot geben, damit die schande schön kleben bleibt und sie die konsequenzen einer solchen niederlagen hautnah erleben von: raph am: 11.09.2008 14:41 |
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Geld Ich finde die Schweizer spieler sollten die ganze Gage die sie für die Zeit in der Nati erhalten haben, den Siegreichen Amateueren von Luxemburg vermachen... Damit die sich nun vielleicht einige Monate auf die faule Haut legen könnnen!! von: BAede am: 11.09.2008 14:35 |