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Super League
16. November 2012 19:13; Akt: 17.11.2012 22:13 Print
Weitere Heimniederlage für den FCZ
Ein bitterer Abend für den FCZ. Die Zürcher verlieren 2:0 gegen Luzern und verschiessen einen Penalty. Lausanne siegt zu zehnt 3:0 gegen Thun.
Der FC Zürich kann gegen den Tabellen-Vorletzten Luzern die Heimschwäche nicht beheben. Rolf Fringer verliert mit seinem Team gegen seinen früheren Arbeitgeber mit 0:2. Der Sieg der Luzerner war verdient. Die Innerschweizer erarbeiteten sich speziell in der ersten Halbzeit entscheidende Vorteile. Sie münzten dieses Übergewicht in eine 1:0-Pausenführung um. Für das Tor in der 26. Minute hatte Alain Wiss mit einem fulminanten Weitschuss gesorgt, den Keeper David da Costa nicht mehr am Gehäuse vorbeilenken konnte.
Bildstrecken Keine gelungene Ehe: Dimitar Rangelov und der FC LuzernUnmittelbar nach dem Seitenwechsel bot sich den Zürchern die grosse Chance auf den Ausgleich. Der eben erst eingewechselte Mario Gavranovic wurde im gegnerischen Strafraum von Sally Sarr angerempelt und Schiedsrichter Erlachner entschied auf Penalty. Doch es bewahrheitete sich wieder einmal, dass der Gefoulte nicht zum anschliessenden Strafstoss antreten sollte. Gavranovic verzog um rund einen Meter. Dieser verschossene Penalty sollte zu einer Schlüsselszene werden in dieser Partie. Der FCZ fand weiterhin nicht in den Rhythmus. Seine Defensive liess sich wenig später auf einfache Weise aushebeln, was Stephan Andrist am Ende eines Konters zum 2:0 für Luzern nutzte.
Und als Kajevic für ein unnötiges Foul Gelb-Rot gesehen hatte, war ein äusserst zahmer FCZ praktisch K.o. Erst in der Schlussphase, als es schon zu spät war, konnten die Platzherren noch ein wenig Druck aufsetzen. David Zibung liess sich jedoch nicht bezwingen. Für Luzern war es in der höchsten Schweizer Liga der erste Auswärtssieg gegen diesen Gegner seit Oktober 1995.
Lausanne gewinnt in Unterzahl
Lausanne-Sport entscheidet den Vergleich zwischen zwei Tabellen-Nachbarn gegen Thun trotz rund 65 Minuten in Unterzahl mit 3:0 zu seinen Gunsten. Eine grosse Schuld an Thuns Pleite trug Guillaume Faivre. Der Goalie zog einen rabenschwarzen Tag ein. Er musste gleich zwei Gegentore auf seine Kappe nehmen. So hatte die Partie für ihn und seine Equipe denkbar ungünstig begonnen. Die erste Minute war noch nicht um, da lagen die Berner Oberländer bereits im Rückstand. Beim 0:1 wollte Faivre einen Befreiungsschlag von Nicolas Marazzi abfangen, er rutschte jedoch aus und verfehlte den Ball. Matt Moussilou, der das Laufduell mit Thomas Reinmann gewonnen hatte, konnte vorbeiziehen und die Kugel seelenruhig einschieben.
Lausanne liess sich in der Folge auch durch einen frühen Platzverweis nicht aus dem Konzept bringen. Der Ex-Thuner Sekou Junior Sanogo hatte bereits in der 26. Minute wegen eines taktischen Fouls Gelb-Rot gesehen. Schon kurz nach diesem Ausschluss konnten die Gastgeber auf 2:0 erhöhen. Yannis Tafer traf mit einem Schuss aus der Drehung, nachdem sich Abdelouahed Chakhsi auf dem rechten Flügel durchgesetzt hatte. Der Torjubel blieb Tafer jedoch im Halse stecken. Gleich nach seinem Treffer musste der frühere französische Junioren-Internationale den Rasen verlassen. Sein Trainer Laurent Roussey wechselte ihn aus taktischen Gründen aus. Der Coach sollte sich bis zum Schluss kaum noch Sorgen machen müssen. Zu harmlos war der Auftritt der Gäste. Und zu bereitwillig verteilte Guillaume Faivre an diesem Abend Geschenke. Beim 0:3 liess er einen eigentlich ungefährlichen Weitschuss des eingewechselten Salim Khelifi passieren.
Somit ist es Lausanne und nicht Thun gelungen, sich nach fünf sieglosen Partien in der Meisterschaft im Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen. "LS" präsentiert sich in diesen Wochen gefestigt. Das auswärtsschwache Thun hingegen rutscht immer tiefer in die Krise. Der letzte Sieg in der Super League datiert vom 27. September (2:1 gegen den Kantonsrivalen YB). Die hitzigen Diskussionen rund um die Zukunft von Trainer Bernard Challandes dürften daher nicht so bald verstummen.
FC Zürich - Luzern 0:2 (0:1)
Letzigrund. - 10'212 Zuschauer. - SR Erlachner.
Tore: 26. Wiss (Thiesson) 0:1. 57. Andrist (Winter) 0:2.
FC Zürich: Da Costa; Philippe Koch, Djimsiti, Teixeira, Glarner; Buff; Kukuruzovic (46. Gavranovic), Kajevic, Chiumiento (70. Mariani); Drmic (82. Pedro Henrique), Jahovic.
Luzern: Zibung; Thiesson, Stahel, Sarr, Lustenberger; Andrist (66. Gygax), Wiss (77. Muntwiler), Hochstrasser, Hyka; Winter (85. Rangelov), Lezcano.
Bemerkungen: FC Zürich ohne Benito, Chikhaoui, Gonçalves, Kukeli (alle verletzt oder rekonvaleszent), Beda und Frimpong (beide U21). Luzern ohne Puljic (gesperrt), Bento, Renggli, Sorgic (alle verletzt), Lukmon, Pacar, Ruiz und Urtic (alle nicht im Aufgebot). 26. Pfostenschuss Winter (unmittelbar vor 0:1). 48. Gavranovic verschiesst Foulpenalty. 61. Gelb-Rot Kajevic (Foul).
Verwarnungen: 38. Drmic (Foul). 43. Kajevic (Foul). 52. Chiumiento (Foul). 65. Buff (Foul). 83. Muntwiler (Foul).
Lausanne-Sport - Thun 3:0 (2:0)
Pontaise. - 5200 Zuschauer. - SR Klossner.
Tore: 1. Moussilou (Marazzi) 1:0. 30. Tafer (Chakhsi) 2:0. 78. Khelifi 3:0.
Lausanne-Sport: Favre; Chakhsi, Katz, Sonnerat, Facchinetti; Sanogo, Marazzi, Gabri, Malonga; Tafer (32. Meoli), Moussilou (61. Khelifi).
Thun: Faivre; Reinmann, Bättig, Ghezal, Schirinzi (46. Schneuwly); Lüthi (68. Cassio), Hediger, Demiri (46. Krstic), Wittwer; Ferreira, Ngamukol.
Bemerkungen: Lausanne-Sport ohne Rodrigo (gesperrt), Tall und Guié Guié (beide verletzt). Thun ohne Steffen, Bigler, Schindelholz und Zuffi (alle verletzt oder rekonvaleszent). 26. Gelb-Rot gegen Sanogo (taktisches Foul).
Verwarnungen: 23. Sanogo. 34. Lüthi. 69. Marazzi.
Super League
| Datum | Spiel | Resultat |
| 01.06.13 | Basel - St. Gallen | 1:0 (1:0) |
| 01.06.13 | Grasshoppers - Lausanne-Sport | 4:1 (1:0) |
| 01.06.13 | Servette - Luzern | 3:4 (3:1) |
| 01.06.13 | Sion - Zürich | 4:2 (0:0) |
| 01.06.13 | Thun - Young Boys | 2:2 (0:1) |
| R | Mannschaft | Sp | S | U | N | G | : | E | P |
| 1. | Basel | 36 | 21 | 9 | 6 | 61 | : | 31 | 72 |
| 2. | Grasshoppers | 36 | 20 | 9 | 7 | 48 | : | 32 | 69 |
|
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|||||||||
| 3. | St. Gallen | 36 | 17 | 8 | 11 | 54 | : | 36 | 59 |
| 4. | Zürich | 36 | 16 | 7 | 13 | 62 | : | 48 | 55 |
| 5. | Thun | 36 | 13 | 9 | 14 | 44 | : | 46 | 48 |
|
|
|||||||||
| 6. | Sion | 36 | 13 | 9 | 14 | 40 | : | 54 | 48 |
| 7. | Young Boys | 36 | 11 | 10 | 15 | 48 | : | 50 | 43 |
| 8. | Luzern | 36 | 10 | 12 | 14 | 41 | : | 52 | 42 |
| 9. | Lausanne-Sport | 36 | 8 | 9 | 19 | 32 | : | 51 | 33 |
|
|
|||||||||
| 10. | Servette | 36 | 6 | 8 | 22 | 32 | : | 62 | 26 |
(si)
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FCZ: Ein Scherbenhaufen
Und wieder wird Luzern hoch gejubelt. Hat man aber das Spiel gesehen, dann wäre jedem klar geworden, dass sogar die Black Stars aus Basel gewonnen hätten. Wann entlich passiert beim FCZ etwas? Canepa und Bickel müssen sofort gehen, dabei können sie Fringer gleich mitnehmen. Das hat mann nun davon wenn man vor einem Jahr die halbe Mannschaft verkauft hat. Vielleicht wäre ein Abstieg die beste Lösung, so könnte man wieder neu anfangen. Zwar hat es GC auch ohne Abstieg geschafft.
Schade
Wie lange noch Herr Fringer?
Eine Stadt ein Verein
Und es werden immer weniger richtig so eine Stadt ein Verein Gcz