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Englands Top-Spieler
11. November 2008 11:59; Akt: 11.11.2008 14:14 Print
Antraben zum Drogentest
Rund 30 Top-Fussballer der Premier League finden sich demnächst auf einer «Schwarzen Liste» wieder. Sie werden sich künftig häufiger auf Drogen und Doping testen lassen müssen. Ein Name steht bereits fest.
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Unter den 30 Spielern, die die «Schwarze Liste» des Englischen Fussballverbands und der Organisation «UK Sports» zieren, befinden sich laut der Tageszeitung «The Sun» offenbar auch mehrere englische Nationalspieler. Mindestens 15 Spieler seien Briten, beim Rest handle es sich um ausländische Spieler, die in der Premier League auflaufen.
ManU-Star Rio Ferdinand kommt auf die «Schwarze Liste».(Bild: Keystone)
Ein Name ist bekannt
Um welche 30 Spieler es sich handelt, ist bisher noch nicht bekannt. Nur ein einziger Name steht fest: Rio Ferdinand. Der ManU-Star war vor fünf Jahren bereits für acht Monate gesperrt worden, weil er nicht zu einer Dopingkontrolle erschienen war.
Da der Verband alle Spieler mit «früheren Vorfällen» auf die «Schwarze Liste» setzen wird, ist die Nominierung von Ferdinand klar.
Tägliche Meldung des Aufenthaltsorts
Die betroffenen Spieler müssen sich künftig fünfmal jährlich einer Dopingkontrolle unterziehen - zusätzlich zu den bereits bestehenden Tests nach den Spielen. Zudem müssen die Fussballer den Kontrolleuren täglich rapportieren, wo sie sich aufhalten, auch während den Sommerferien.
Befindet sich ein Spieler dreimal nicht am angegebenen Ort, wird er für ein Jahr gesperrt.
Liste noch nicht fix
Zusammengestellt ist die «Schwarze Liste» laut «The Sun» noch nicht - zumindest nicht offiziell. Verantwortliche des englischen Fussballverbandes und der Organisation «UK Sports» wollen sich in den nächsten Monaten treffen und gemeinsam die 30 Spieler bestimmen. Das Ziel der Aktion sei es, Fussballer auszubremsen, die Drogen wie Kokain oder leistungssteigernde Medikamente zu sich nehmen.
«UK Sports» setzt sich für drogenfreien Sport ein. «Die Fussballer haben die Erlaubnis, in der spielfreien Zeit alles einzunehmen, was sie wollen», sagt Andy Parkinson von «UK Sports» zu «The Sun». Schliesslich würden sie während dieser Zeit vom Radar der Dopingtester verschwinden. Und dem will man nun entgegenwirken: Die Kontrolleure sollen den Spielern in alle Länder der Welt nachreisen.
«Ich sage nicht, dass sie etwas nehmen», so Parkinson weiter. Aber weil sich England nicht für die Euro 2008 qualifiziert habe, seien die Spieler im Sommer für Wochen verschwunden. «In dieser Zeit können sie alles getan haben», sagt Parkinson und fügt an: «Mit der neuen Regelung können sie in Barbados sein und wir können sie immer noch testen.» Man wolle mit dieser Massnahme nur den Fussball schützen.
(mon)
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Alle 20 Kommentare






























Serie A
an threelions96: in den 90er Jahren war ganz klar Italien tonangebend (siehe UEFA-Ranking: immer Platz 1). Ausser Liverpool konnten alle Teams ab 1990 ja wieder teilnehmen, aber ERST 98/99 gewann ManU dann die CL...
Schwachsinn
Im Fussball kann man sich mit Doping keinen grossen Vorteil schaffen, da sowieso alle Spieler (gerade in der Premier League) physisch top drauf sind. Ferdinand war zu diesem Zeitpunkt seit Wochen verletzt und spielte nicht. Allein die Sperre war ein Witz und diese schwarze Liste eine Frechheit.
lächerlich
Diese Regelung ist doch völlig lächerlich. Wenn sie ja nach den Spielen getestet werden reicht das doch? es geht doch darum, dass die Spiele nicht verfälscht sind und nicht darum gewissen spielern keine privatsphäre mehr zu geben...