Adieu Titelverteidiger

06. Dezember 2012 12:51; Akt: 06.12.2012 14:43 Print

Auch Chelsea wird den Fluch nicht losAuch Chelsea wird den Fluch nicht los

Es bleibt dabei: Der Champions-League-Titelverteidiger kann seinen Triumph nicht wiederholen. So früh wie Chelsea dieses Mal scheiterte aber noch nie ein Vorjahressieger.

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Im Mai feierte Chelsea mit dem Champions-League-Sieg den grössten Triumph der Klubgeschichte. Rund ein halbes Jahr später schreiben die «Blues» wieder Geschichte – allerdings nicht auf positive Art und Weise. Als erster Titelverteidiger überhaupt scheitert Chelsea trotz 6:1-Sieg gegen Nordsjaelland bereits in der Gruppenphase der Königsklasse.

Das Bittere: Nie war ein Drittplatzierter einer Champions-League-Gruppe besser. Zehn Punkte und ein Torverhältnis von 16:10 hätten in anderen Jahren oder Gruppen bereits für die Achtelfinals gereicht.

Vier Titelverteidiger scheiterten im Achtelfinal

Schon lange spricht man in der Königsklasse von einem Titelverteidiger-Fluch. Mit dem vorzeitigen Aus von Chelsea scheint diese Theorie bestätigt. Seit der Einführung des Wettbewerbs in der Saison 1992/93 gab es 19 Versuche, den Vorjahreserfolg zu wiederholen. Alle missglückten. Die bisher schlechtesten Titelverteidiger mussten dabei die Segel bereits in den Achtelfinals streichen. Das war viermal der Fall – kurioserweise viermal hintereinander.

Der FC Porto scheiterte 2005, Liverpool 2006, Barcelona 2007 und Milan 2008. Eine Sonderrolle in der Geschichte der Champions-League-Sieger nimmt Olympique Marseille ein. Der allererste Gewinner dieses Wettbewerbs durfte gar nicht erst zur Titelverteidigung antreten. Marseille war 1993/94 aufgrund einer einjährigen Sperre wegen eines Bestechungsskandals in der Vorsaison vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Chelsea zum Abschied mit weiterer Premiere

Eine kleine Randnotiz: Beim Spiel gegen Nordsjaelland kam es in der ersten Halbzeit zu drei Handpenaltys - das gab es in der Geschichte der Champions League noch nie. Zwei davon landeten nicht einmal im Tor. Zuerst scheiterte Gästekapitän Nicolai Stokholm an Keeper Petr Cech (32. Minute), 180 Sekunden später machte es Chelseas Eden Hazard nicht besser. Immerhin traf David Luiz beim dritten Penalty zum 1:0 für die Blues.

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  • Zico am 06.12.2012 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haha:)

    Geschieht Chelasea recht, so wie die letztes Jahr in der CL gemauert hatten. Sie hätten nie die CL gewinnen sollen und hatten nur glück!!!

  • möchtergernexperte am 06.12.2012 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    unverdienter Rekord

    Chelsea hat gut gespielt aber leider Donezk unterschätzt. Hätten sie die Bedeutung des Hinspiel gegen Juve gekannnt, dann hätten sie nach dem 2-0 sicherlich gewonnen. Chelsea hat ausserdem eine völlig neue Mannschaft ohne treffsicheren Stürmer. Mit der Absenz von Terry und Lampard ist die Verteidigung von Chelsea leider sehr schwach und das erklärt auch die momentane Krise. Benitez ist bei den Fans nicht beliebt und sollte deshalb auch wieder gewechselt werden. Denn die Unterstützung der Fans ist in so einer Krise sehr wichtig.

  • Fernando Lattes am 06.12.2012 15:47 Report Diesen Beitrag melden

    Torres

    Wenigstens hat Torres wieder einmal seine Klasse aufblitzen lasse. Weiter so und sein Torquote liegt in der CL bei 0.5 sehr gut

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