Europa League

06. Dezember 2012 14:11; Akt: 06.12.2012 23:25 Print

Basel dank Punkt in Genk eine Runde weiter

Der FC Basel qualifiziert sich dank einem 0:0 in Genk für die Sechzehntelfinals der Europa League. Das zweite Spiel der Gruppe G zwischen Lissabon und Videoton fällt dem Regen zum Opfer.

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Die besten Bilder der Partie zwischen Genk und Basel.

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Der FC Basel wird auch im kommenden Jahr international vertreten sein. Das 0:0 im abschliessenden Spiel der Gruppe G in Genk genügte zum Vorstoss in die Top 32 der Europa League.

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Ein Highlight, gekrönt mit dem ersten Auswärtssieg auf internationalem Parkett seit dem 1. August (1:0 in Molde), war es nicht. Aber das erste Remis im elften Spiel unter Trainer Murat Yakin reichte aus, um als Gruppenzweiter hinter dem bereits qualifizierten und ungeschlagen gebliebenen Gegner die erste K.o.-Runde zu erreichen. Am 20. Dezember wird ausgelost, auf welchen Gruppensieger der Europa League oder welchen der vier besten Drittklassierten der Champions League der FC Basel nach der Winterpause in den Sechzehntelfinals treffen wird. Mögliche Gegner sind Chelsea, Lazio Rom, Lyon oder Rubin Kasan.

Wichtiger Punktgewinn für Basel

Für den FCB ist der Punktgewinn in Genk einer, der wesentlich grösseren Wert hat als die von der UEFA dafür ausgelobten 100'000 Euro. Denn er hat sein erstes Saisonziel erreicht. Basel darf am 14. und 21. Februar 2013 zum siebten Mal in den letzten zehn Jahren nach der Winterpause noch im Europacup mittun. Angenehmer Nebeneffekt sind die 2,4 Millionen Euro, die sich der Schweizer Meister als Zweiter der Gruppe G durch das Weiterkommen bereits erspielt hat. Und dazu punktete er auch für den Schweizer UEFA-Koeffizient.

«Vorwärts, FC Basel, vorwärts, FCB!» pflegen die eigenen Fans jeweils zu singen. Die Spielweise, mit der die Mannschaft in der Cristal Arena auftrat, wurde der Forderung durchaus gerecht. Basels Auftritt verdiente angesichts der Konterstärke des Gegners zumindest während einer guten Stunde das Prädikat mutig. Den was wäre passiert, wenn er in Genk ein Gegentor kassiert hätte und die Partie in Lissabon nicht verschoben worden wäre, sondern mit einem ungünstigen Resultat geendet hätte? Mit diesen Thesen hatte sich der FCB temporär zu beschäftigen.

Genk absolut chancenlos

Doch gross in Gefahr, nach sechs Vorrundenspielen zu scheitern, geriet Basel gar nicht. Vielmehr erspielte sich Murat Yakins Mannschaft die klaren Torchancen. Etwa durch Fabian Frei, der in der 36. Minute nach starker Vorarbeit von Valentin Stocker knapp scheiterte. Durch David Degen, der kurz nach der Pause am Tor vorbeischoss. Oder durch Captain Marco Streller, dessen Schuss aus spitzem Winkel an den Pfosten prallte. Mit Fortdauer der Partie nahmen die offensiven Bemühungen der Basler ab, am Ende ging es verständlicherweise darum, das torlose Unentschieden zu halten.

Yakin liess, wie er es angekündigt hatte, offensiv und auf Sieg spielen. Im 4-1-4-1 agierte Gilles Yapi als Ersatz für den gesperrten Cabral als gut funktionierendes Scharnier zwischen Abwehr und Mittelfeld. Es war der FCB, der sich aktiv zeigte, der das Geschehen weitgehend im Griff hatte und defensiv kaum Fehler beging. Die Innenverteidiger hatten die Genker Stürmer unter Kontrolle. Wobei die belgischen Gastgeber kurz vor Anpfiff ihren gefährlichsten offensiven Spielers ersetzen mussten. Captain und Goalgetter Jelle Vossen, der beim 2:2 im Hinspiel an der Entstehung beider Treffer beteiligt gewesen war, verletzte sich beim Aufwärmen und musste Forfait geben.

Vielleicht auch deshalb kam vom bereits für die Sechzehntelfinals qualifizierten Heimteam weniger Gegenwehr. Genk hatte nur eine einzige Chance zu verzeichnen: Als Yann Sommer eine gefährliche Hereingabe des Israeli Elynaniv Barda (30.) abwehren musste. Ansonsten hatte Genk den knapp 11'974 Zuschauern wenig zu bieten. Der Grossteil der frierenden Supporter dürfte ein gewisses Veständnis dafür aufgebracht haben. Bis Weihnachten stehen für den Vierten der Jupiler League noch fünf Partien im Kalender, drei davon gegen direkte Konkurrenten im Titelkampf respektive im Cup. Und am Ende ging das 0:0 für alle in Ordnung. Genk hatte in seinem «Kehrausspiel» nicht verloren, Basel den notwendigen Punkt geholt.

Genk - Basel 0:0.
Cristal Arena. - 11'974 Zuschauer. - SR Clattenburg (Eng).
Genk: Köteles; Fernandez, Anele, Koulibaly, Hamalainen; De Ceulaer (58. Masika), Hyland, Hubert, Limbombe (89. Schrijvers); Barda (69. Joseph-Monrose), Plet.
Basel: Sommer; Philipp Degen, Schär, Dragovic, Steinhöfer; Yapi; David Degen (69. Salah), Diaz, Fabian Frei, Stocker; Streller.
Bemerkungen: Genk ohne Simaeys, Nadson, Kennedy, Joneleit, Vossen (alle verletzt) und Buffel (geschont), Basel ohne Jevtic, Voser (verletzt) und Cabral (gesperrt). 57. Pfostenschuss von Streller.
Verwarnungen: 8. Dragovic. 78. Limbombe. 87. Philipp Degen (alle wegen Fouls).
Resultate: Genk - Basel 0:0. Sporting Lissabon - Videoton Szekesfehervar wegen intensiver Regenfälle auf Freitag verschoben.

Europa League Gruppe G

Datum Spiel Resultat
12.12.13  Thun - Genk 0:1 (0:1)
12.12.13  Dynamo Kiew - Rapid Wien 3:1 (2:1)
R Mannschaft Sp S U N G : E P
1. Genk 6 4 2 0 10 : 5 14
2. Dynamo Kiew 6 3 1 2 11 : 7 10
3. Rapid Wien 6 1 3 2 8 : 10 6
4. Thun 6 1 0 5 3 : 10 3

(si)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Paulo am 07.12.2012 08:04 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Einmal mehr der einzige Schweizer Vertreter nach der Winterpause. Was die Auslosung angeht hoffe ich einfach nicht dass man zum 100mal nach Lissabon (Benfica) oder Cluj muss. Lazio muss auch nicht sein (wegen den Fans und deren politischen Haltung). Chelsea, Liverpool oder Hannover wären ganz nett.

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  • sirius am 06.12.2012 22:30 Report Diesen Beitrag melden

    nur mal so?

    Wieso trägt Streller eigentlich eine Maske?

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  • Danny am 07.12.2012 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    Chelsea

    Chelsea wäre top. Mit Englischen Clubs kommt der FCB ganz gut klar.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Gyula Raj am 07.12.2012 16:23 Report Diesen Beitrag melden

    Es war ein Spiel gegen Fair-play.

    Das Spiel war gestern sehr ähnlich zum Spiel BRD-Österreich aus dem Jahre 1982. FC Genk hat gestern die Ehre bei den ungarischen Fans verloren. Ich dachte sie würden nicht Mal vor dem Tor der FC Basel auftauchen. Es war ein Spiel gegen Fair-play. Ein Fußballspiel ist nicht dafür da, um 90 Minuten lang auf das Ende zu warten, sondern um Tore zu schießen. Es ist bedauerlich, dass die FIFA solche Spiele bei Mangeln an Aktivität nicht abbrechen lässt.

  • Danny am 07.12.2012 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    Chelsea

    Chelsea wäre top. Mit Englischen Clubs kommt der FCB ganz gut klar.

  • Weihnachtsmann am 07.12.2012 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    Wunschzettel

    Lazio ( geiler Verein ) oder Chelsea wäre toll....

  • Paulo am 07.12.2012 08:56 Report Diesen Beitrag melden

    Gratulationen

    Gratulationen für's überwintern in der Euroleague. Gut dass im Frühling noch ein Schweizer Vertreter mit dabei ist. Ein YB-Fan

    • joel maler am 07.12.2012 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      danke

      danke für ihren freundlichen kommentar;) findeces schade das yb es nicht geschaft hat..... :( ein fcb fan ps: wenigstens jemand der nicht alles schlecht macht was der fcb erreicht:)

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  • Paulo am 07.12.2012 08:04 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Einmal mehr der einzige Schweizer Vertreter nach der Winterpause. Was die Auslosung angeht hoffe ich einfach nicht dass man zum 100mal nach Lissabon (Benfica) oder Cluj muss. Lazio muss auch nicht sein (wegen den Fans und deren politischen Haltung). Chelsea, Liverpool oder Hannover wären ganz nett.

    • Paulo the only one am 07.12.2012 08:59 Report Diesen Beitrag melden

      10 Punkte

      ....wäre YB mit ihren 10Pkt.'n in eurer Gruppe gewesen, wärt auch ihr nicht dabei. Mit 9 Punkten weiter zu kommen, ist auch ein wenig glückhaft. Aber gut seid wenigstens ihr weiter

    • Nicht Paulo! am 07.12.2012 11:23 Report Diesen Beitrag melden

      @ Paulo the only one

      So ein unqualifizierter Stuss! Andere Mannschaften andere Punkte-Verteilung! Soweit ich weiss sind 4-5 Mannschaften mit «nur» 9 Punkten (zwei davon sogar nur mit 8 Pkt.) weiter - heisst ja gar nichts! Aber dass Berner Fussball nicht begriffen haben ist ja nichts neues!

    • Danny am 07.12.2012 13:40 Report Diesen Beitrag melden

      @Paulo the only one (?)

      Wer sagt denn das YB in der Basler Gruppe gleich viele Punkte geholt hätte? Das ist zu einfach gedacht.

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