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Di Matteos schwarzer Abend
21. November 2012 08:59; Akt: 21.11.2012 09:37 Print
«Das muss nicht ich beantworten»
Die schwache Darbietung von Chelsea bei Juventus dürfte Roberto Di Matteos Ende bei den Blues bedeuten. Selbst der Italo-Schweizer wirkt resigniert. Ein möglicher Nachfolger steht anscheinend bereit.
Die Karriere von Roberto Di Matteo.
«Ich bin verantwortlich für das Resultat und die Darbietung. Es war ein schlechter Abend und wenn jemand dafür die Schuld trägt, dann bin ich das.» Wer so etwas nach einer derart uninspirierten Leistung seines Teams sagen muss, der hat eigentlich schon verloren. So anscheinend auch in diesem Fall. Die Worte stammen von Roberto Di Matteo nach dem 0:3 bei Juventus Turin. Ein Gefühl der Machtlosigkeit muss ihn überrannt haben.
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Roberto Di Matteo zum CL-Triumph
Machtlos dürfte der Italo-Schweizer – im Mai noch hochgejubelter Champions-League-Sieger – auch in den nächsten Tagen sein, wenn über seine Zukunft entschieden oder zumindest heiss diskutiert wird. Fest im Sattel sitzt der Schaffhauser schon seit einigen Wochen nicht mehr. Ex-Barca-Trainer Pep Guardiola soll spätestens im Sommer kommen, so der Wunsch von Chelsea-Boss Roman Abramowitsch. Jetzt wird wohl vorher gehandelt.
Englische Medien spekulieren, dass Rafael Benitez bis Ende Saison übernehmen soll, falls Guardiola weiterhin an seiner Auszeit festhält. Benitez ist seit dem Abgang bei Inter 2010 ohne Job, gilt jedoch weiterhin als Toptrainer – und versteht sich gut mit Stürmer Fernando Torres. Dieser ist bei Di Matteo in Ungnade gefallen und stand auch gegen Juventus nicht in der Startformation.
«Das muss nicht ich beantworten»
Benitez war schon im Februar Kandidat bei Chelsea, als Andre Villas-Boas entlassen wurde. Damals sagte er ein kurzfristiges Engagement ab – Di Matteo wurde zum Cheftrainer befördert. Würde der Spanier den Blues erneut einen Korb geben, wäre gar Avram Grant ein Kandidat für die Zwischenlösung, bis Guardiola im Sommer kommen soll.
Di Matteo liess sich fast eine Stunde Zeit, bis er zur Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Juventus erschien. Ob er vorher bei seinem Chef Abramowitsch antraben musste? Das wollte er nicht kommentieren. Trotzdem wirkte der Italo-Schweizer geknickt. «Ich bin noch hier und soweit ich weiss, werde ich weiterarbeiten.»
Chelsea droht als erster Titelverteidiger der Königsklasse schon in der Gruppenphase auszuscheiden. Retten kann Di Matteo im Moment wohl nur ein Sieg gegen Manchester City am Wochenende – falls er bis dann im Amt bleibt. Wird er denn am letzten Spieltag der Champions League in zwei Wochen noch da sein? «Ich bin die falsche Person, um dies zu beantworten. Soweit ich weiss schon», so Di Matteo. Und würde er eine Entlassung nach all den Erfolgen in der letzten Saison für richtig halten? «Das muss nicht ich beantworten.»
(fox)
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Alle 17 Kommentare

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Chelsea
Auch Guardiola hat Null-Chancen, mit diesem Saustall etwas zu erreichen. Schade, das Di Matteo nicht schon nach dem CL-Sieg ging. Bei dieser verstrittenen Mannschft kann man nur ganz wenige weiter empfehlen. Dieser Abramowitsch brachte genau die Südrusslandmentalität nach London. Einfach nur grauenhaft. Wie stehen überhaupt die Engländer dazu?
Di Matteo der einzig wahre
Di Matteo trifft sicher keine Schuld. Der Manschaft fehlt es an Willen. Das war letzte Saison noch nicht so weil ein Drogba Terry, Lampard noch eine Willenskraft an den Start legten alle dachten sie scheiden aus gegen Napoli doch die 3 dachten dass nicht und zeigten was sie können. gegen Bayern nachdem 1:0 dachten dies auch alle doch Drogba schaffte den Ausgleich. Die neuen jungen haben nicht das gleiche für chelsea über und kämpfen nicht bis in den tod.
heute ist er weg vom Fenster
Er wird heute entlassen. Abramo mag diese Niederlagen nicht. und nach dem zaehen hick hack nach der CL Trophy war es das.